Bootsunfall in Kroatien – Kollision zweier Boote – ein Toter

Bootsunfall in Kroatien – Kollision zweier Boote – ein Toter

Am 12. Juli 2017 ereignete sich ein schwerer Bootsunfall in Kroatien,  Ort des Geschehens der Pelješki Kanal. Gegen Mitternacht kollidierten zwei Sportboote, ein Skipper ging über Bord.

Unfalluntersuchung

Der abschließenden „FINAL REPORT“ vom 19. Juli 2019 ist ein erschütterndes Dokument eines schweren Unfalls mit einem Toten. Am Unfall unmittelbar beteiligt war ein kroatisches Boot mit Skipper und drei weiteren Personen sowie ein in Tschechien registriertes Boot mit einem Skipper. Der Unfallhergang wurde gemäß EG-Richtlinien und den Bestimmungen der IMO-Resolution rekonstruiert und genauestens untersucht und in einem umfangreichen Unfallbericht mit Gutachten dokumentiert.

Unfallhergang

In der Nacht vom 12. Juli 2017 gegen 23:00 Uhr Ortszeit ereignete sich im Pelješki Kanal – Nähe von Kučište –ein sehr schwerer Seeunfall, bei dem das unter kroatischer Flagge fahrende Boot, mit dem unter der tschechischen Flagge fahrende Boot kollidierte. Der Skipper des tschechischen Bootes erlitt schwerste Körperverletzungen und ging über Bord.

Der Skipper des Bootes wurde am nächsten Tag gefunden und aus einer Tiefe von 32 Metern geborgen.

Folgen (für Menschen, Schiffe, Fracht, Umwelt, andere):

Das kroatische Sportboot erlitt infolge der Kollision sichtbare Beschädigung an der vorderen Backbordseite der Außenhaut über dem Wasserspiegel in ca. 1,2 m Höhe in der Länge etwa 65 Zentimeter und 20 Zentimeter tief. Es gab keine verletzte Personen auf dem Boot. Fracht war nicht auf dem Boot. Es gab keine Verschmutzung des Meeres oder der Umwelt durch Kraftstoff oder Öl aus dem Boot.

Bootsführerscheine

Der kroatische Skipper des Bootes besaß eine gültige Yacht Master License für Betrieb von Motorbooten in Küstengewässern bis zu 200 Seemeilen vor der Küste (FB 3) ausgestellt im September 2016 in der Republik Österreich.

Der verstorbene Skipper des tschechischen Bootes besaß das Internationale Zertifikat für Betreiber von Sportbooten ausgestellt im Juni 2017 mit unbegrenzter Laufzeit, ausgestellt von der staatlichen Schifffahrtsbehörde der Tschechischen Republik gemäß der UNECE-Resolution Nr. 40. Sie war gültig für Betrieb von motorisierten und/oder Segelbooten mit einer Länge von bis zu 20 Metern im Bereich der Binnengewässer und Küstengewässer (eine Tageslichtkreuzfahrt auf See, die auf eine Entfernung von 1 Seemeile vom Festland begrenzt ist oder vorgelagerten Inseln, wenn die maximale Windstärke 4 Grad der Beaufort-Skala nicht überschreitet).

Wetterlage

Windgeschwindigkeit von ca. 2 km/h – ruhiges (welliges) Meer – Wellen durchschnittliche Höhe ca. 0,1 m – kein Niederschlag – Lufttemperatur um 29 °C – gute Sicht (ca. 10 km) – Luftdruck 1008 hPa.

Meerestiefe in der Mitte des Kanals beträgt ca. 45 m, im Bereich des Opfers ca. 30 m.

Äußere Umstände und gültige

Es wurde bestätigt, dass zum Zeitpunkt der Kollision eine Person mit einem gültigen Befähigungsnachweis – gemäß der Verordnung über Boote und Yachten – das Boot unter kroatischer Flagge betrieb.

Seit dem 12. Juli 2017 in Kučište war der Sonnenuntergang um 20:30 Uhr Ortszeit und der Seeunfall ereignete sich um 22:35 Uhr. Daraus kann geschlossen werden, dass dem Skipper des Bootes nach den Einschränkungen in seinem Zertifikat nicht gestattet war, das Boot in Küstengewässern außerhalb des Tageslichts  (von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang), d. h. zum Zeitpunkt des Seeunfalls zu navigieren.

Schwimm- oder Rettungsweste

Die bei dem tschechischen Skipper vorgefundenen Verletzungen, repräsentieren in ihrer Gesamtheit

eine schwere Körperverletzung mit einer Intensität, die zur Bewegungsunfähigkeit führte, was schlussendlich zum Ertrinken führte. Daher kann die Todesursache als direktes Ertrinken angesehen werden.

Aus den Tatsachen, dass der Skipper aufgrund der Aufprallkraft schwere Körperverletzungen erlitten hat und vom Boot gefallen und ertrunken ist, darf geschlossen werden, dass die Verwendung von Schwimm- oder Rettungswesten während des Betriebs des Schiffes der verletzten Person hätten helfen können, trotz der schweren Verletzungen auf der Meeresoberfläche zu bleiben und nicht zu ertrinken.

Istraga – Sudar brodica oznaka „MT 1839“ i „CZ 111 018“ – Pelješki kanal, 12.07.2017. – AIN

www.kuestenpatent-kroatien.at

Warum österreichische Führerscheine für Segel- und Motoryachten – oder lieber doch nicht?

Warum österreichische Führerscheine für Segel- und Motoryachten – oder lieber doch nicht?

1. Rechtlich sicher nicht die einzige einwandfreie Lösung.

1.1 Auf Grundlage des Internationalen Seerechtsübereinkommens der UNO sind Binnenstaaten (wie u. a. Österreich) den Küstenstaaten gleichgestellt. Dies gibt Österreich die Möglichkeit, private (nicht amtliche) Befähigungsausweise für das Befahren von Küstengewässer und der Hohen See auszustellen.

1.2 Da es weder eine internationale noch eine europäische Vereinbarung über die Bootsführerscheine, Befähigungsausweis oder Schiffsführerpatente, noch eine verbindliche Ausbildungsreglung existiert, bleibt es den jeweiligen Staaten vorbehalten, Bootsführerscheine anzuerkennen oder abzulehnen.

Das trifft auch auf die privaten Befähigungsausweise FB 1 bis FB 4 zu.

1.3 Für Österreicher biete sich das „Kroatische Küstenpatent“ als eine echte kostengünstige Alternative für die europäischen Küstenbereiche an. Gültig ist das Patent für Motor- und Segeljachten(-boote)

2. Im österreichischen Seeschifffahrtsgesetz bestimmt der § 15 u. a., dass eine Prüfungsorganisation das Vorhandensein einer Prüfungsordnung einschließlich eines Lernzielkatalogs nachweist. Von einer allgemeinen, verbindlichen Prüfungsordnung und eines umfassenden Lernzielkatalogs ist man, wie auch in der am 08. Mai ausgegebenen Jachtverordnung weit entfernt.

3. Die Republik Österreich hat die Via Donau, eine staatliche GmbH, beauftragt, entsprechend dem Seeschifffahrtsgesetz, Organisationen, Verbänden und Vereinen zu berechtigen, Prüfungen abzuhalten und deren private Befähigungsausweise anzuerkennen und nach Vorlage des gültigen Dokumentes,  ein Internationales Zertifikat auszustellen. Anfallende Kosten gehen zulasten des Antragstellers.

3.1. Die Bundesministerin bzw. der Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie hat durch Verordnung Vorschriften über die Erlangung und Ausstellung des Internationalen Zertifikats zu erlassen, insbesondere über:

1.     Form und Inhalt des Internationalen Zertifikats;

2.     Berechtigungsumfang der Zertifikate, insbesondere nach Motor- bzw. Segeljacht und nach Fahrtbereichen;

3.     Alter, geistige und körperliche Eignung sowie Nachweis der seemännischen Praxis und Seefahrterfahrung der Bewerberinnen und Bewerber;

4.     Mindestanforderungen an die Prüfungsordnung, insbesondere hinsichtlich Inhalt und Umfang der Prüfung betreffend Gesetzeskunde, Nautik und Seemannschaft, die praktische Anwendung dieser Kenntnisse sowie die Schiffsführung;

5.     Mindestanforderungen an die fachliche Qualifikation der Prüferinnen und Prüfer, insbesondere hinsichtlich seemännischer Ausbildung und Praxis.

Die Prüfungsorganisationen gemäß Abs. 1 haben jede Änderung der Prüfungsordnung der Bundesministerin bzw. dem Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie zur Genehmigung vorzulegen.

Führerscheine – Einteilung der Fahrtbereiche für

Motor- und Segeljachten

Auf Binnenseen:

Segeln am See:

Auf Gewässern in Österreich bestehen für Ruder- und Segelboote weder eine Zulassungs- noch eine Führerscheinpflicht. Die Verkehrsregeln gelten auch für Ruder- und Segelboote. Trotzdem kursieren in Österreich Segelscheine.

Der Verdacht, dass ein Segelschein vor Jahren nur entstanden ist, um die notleidenden Vereine oder Verbände finanziell zu unterstützen, ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Noch heute wird mit Argumenten wie „aus Haftungsgründen oder zur Teilnahme an Wettbewerben bzw. Regatten“ der Segelschein BF A – Binnen (Befähigungsausweis A – Binnen, früher A-Schein) empfohlen. Theorie- und Praxiskurse dazu werden an vielen Seen vorgehalten.

Motorbootfahren am See und Wasserstraßen:

Für Motorboote und -jachten sind Schiffsführerpatent 10 m bzw. 20 m (alle Binnengewässer, inklusive Wasserstraßen, z. B. Donau)  und Schiffsführerpatent 10 m bzw. 20 m Seen und Flüsse obligatorisch. Die Ausbildung und Prüfung für das Schiffsführerpatent 10 m bzw. 20 m ist nur im Bereich der Donau in OÖ, NÖ und Wien möglich

Theoriekurs und praktische Fahrstunden werden vom Frühjahr bis in den Herbst vielerorts in Österreich angeboten. Die Ausstellung eines Internationalen Zertifikates ICs (für z.B. Gardasee usw.) ist möglich.

In Küstengewässern und auf Offener See:

Gemäß der Jachtverordnung vom 08. Mai 2020 gelten nachstehende Begriffe und Fakten:

Diese Verordnung gilt für die Zulassung von Jachten zur Seeschifffahrt sowie die Erlangung und Ausstellung Internationaler Zertifikate für die Führung von Jachten.

Im Sinne dieser Verordnung gilt bei den Jachten als:

1. „Jacht“: Fahrzeug mit einer Länge von weniger als 24 m und einer Bruttoraumzahl von weniger als 300, das nach Größe, Bauart und Ausrüstung für die Fahrt auf See verwendet wird und für Sport- oder Vergnügungszwecke bestimmt ist; als Jacht gilt nicht ein Ruder- und Paddelboot sowie ein Bootstyp, der in der Regel nur für Fahrten in unmittelbarer Nähe der Küste verwendbar ist;

a)    „Motorjacht“: ein Fahrzeug, das seinen Antrieb vornehmlich durch einen Motor erhält, unabhängig davon, ob auch eine Stützbesegelung vorhanden ist. Eine Motorjacht kann nur durch die Antriebsart Motor betriebs- und verkehrssicher angetrieben werden.

b)    „Segeljacht“: ein Fahrzeug, das seinen Antrieb vornehmlich durch Wind erhält, auch wenn ein Motor eingebaut oder angehängt ist. Darunter fallen auch die sogenannten Motorsegler. Eine Segeljacht kann durch die Antriebsart Segel, die Antriebsart Motor oder beide Antriebsarten zugleich betriebs- und verkehrssicher angetrieben werden;

2. „Österreichische Jacht“: Jacht, die nach dem Seeschifffahrtsgesetz – SeeSchFG, BGBl. Nr. 174/1981 in der jeweils geltenden Fassung, zur Seeschifffahrt zugelassen ist.

Im Sinne dieser Verordnung gelten bei den Fahrtbereichen als:

3.     „Watt- oder Tagesfahrt“: die Fahrt in Küstennähe und auf geschützten Gewässern, wie Golfen, Buchten, Lagunen, Flussmündungen oder Watten; die Watt- oder Tagesfahrt erstreckt sich auf einen Bereich von drei Seemeilen, gemessen von der Küste, das ist vom Festland bzw. von Inseln (Fahrtbereich 1);

4.     „Küstenfahrt“: die Fahrt zwischen nahegelegenen Häfen entlang der Küste. Die Küstenfahrt erstreckt sich auf einen Bereich von 20 Seemeilen, gemessen von der Küste (Fahrtbereich 2);

5.     „Küstennahe Fahrt“: die Fahrt in küstennahen Gewässern. Die Küstennahe Fahrt erstreckt sich auf einen Bereich von 200 Seemeilen, gemessen von der Küste (Fahrtbereich 3);

6.     „Weltweite Fahrt“: die Fahrt, die über den Bereich des FB 3 hinausgeht (Fahrtbereich 4).

Wichtige Information: für Fahrten mit dem Beiboot/Dinghi ist in Kroatien auch bei einer Motorisierung unter 4,4 kW bzw. 6 PS) ein Motorbootschein notwendig.

Zusammenfassung:

Österreichische StaatsbürgerInnen haben bereits grundsätzlich mit dem Führerschein FB 2 die rechtlichen Voraussetzungen, auf weltweite Fahrt zu gehen.

Anforderungen an Bewerber/Innen

(1) Bewerberinnen und Bewerber um ein Internationales Zertifikat für die Führung von Jachten müssen spätestens zum Zeitpunkt der Ablegung der praktischen Prüfung

1.1 das 18. Lebensjahr, für ein Internationales Zertifikat für den Fahrtbereich 1 das 16. Lebensjahr, vollendet haben;

1.2. geistig und körperlich zur Führung einer Jacht geeignet sein;

1.3. seemännische Praxis aufweisen.

(2) Bewerberinnen und Bewerber, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, bedürfen zur Ablegung der theoretischen Prüfung der schriftlichen Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

(3) Die geistige und körperliche Eignung der Bewerberin bzw. des Bewerbers ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen. Sie hat jener zum Lenken eines Kraftfahrzeugs der Klasse B in der jeweils geltenden Fassung, mit der Maßgabe zu entsprechen, dass darüber hinaus ein ausreichendes Farbunterscheidungsvermögen nachgewiesen sein muss.

(4) Von der Beibringung eines ärztlichen Zeugnisses kann abgesehen werden, wenn die Bewerberin bzw. der Bewerber ein im Inland zu Recht bestehendes Befähigungszeugnis für die selbstständige Führung von Trieb-, Kraft- oder Luftfahrzeugen oder ein Kapitäns- oder Schiffsführerpatent für österreichische Binnengewässer vorlegt. Ist für ein solches der Nachweis des Farbunterscheidungsvermögens nicht erforderlich, ist dieser gesondert zu erbringen.

(5) Die seemännische Praxis ist mittels Dokumenten gemäß § 20 Abs. 2 wie folgt nachzuweisen:

1. Für den Fahrtbereich 1 zur Führung einer Jacht mit Motorantrieb oder mit Motor- und Segelantrieb durch 50 Seemeilen und eine Nachtansteuerung;

2. für den Fahrtbereich 2

a)    zur Führung einer Jacht mit Motorantrieb durch 300 Seemeilen, darunter drei Nachtfahrten und drei Nachtansteuerungen;

b)    zur Führung einer Jacht mit Motor- und Segelantrieb durch 500 Seemeilen, darunter drei Nachtfahrten und drei Nachtansteuerungen;

3. für den Fahrtbereich 3 durch Vorlage des Befähigungsnachweises für den Fahrtbereich 2 der jeweiligen Antriebsart und

a)    zur Führung einer Jacht mit Motorantrieb durch 1 000 Seemeilen, darunter fünf Nachtfahrten und fünf Nachtansteuerungen und davon mindestens 250 Seemeilen als Schiffsführerin bzw. Schiffsführer;

b)    zur Führung einer Jacht mit Motor- und Segelantrieb durch 1 500 Seemeilen, darunter fünf Nachtfahrten und fünf Nachtansteuerungen und davon mindestens 500 Seemeilen als Schiffsführerin bzw. Schiffsführer;

4. für den Fahrtbereich 4 durch Vorlage des Befähigungsnachweises für den Fahrtbereich 3 der jeweiligen Antriebsart und

a)    zur Führung einer Jacht mit Motorantrieb durch 2 500 Seemeilen, darunter fünf Nachtfahrten und fünf Nachtansteuerungen und davon mindestens 750 Seemeilen als Schiffsführerin bzw. Schiffsführer;

b)    zur Führung einer Jacht mit Motor- und Segelantrieb durch 3500 Seemeilen, darunter fünf Nachtfahrten und fünf Nachtansteuerungen und davon mindestens 1000 Seemeilen als Schiffsführerin bzw. Schiffsführer.

Fehlende Klarheit

Seit dem Erscheinen der neuen Jachtverordnung im Mai 2020 herrscht bei einigen Hafenämtern Unklarheit über die privaten Befähigungsausweise und dem Zweck der ICs. Damit Skipper nicht Ungemach widerfahren kann, steht die Empfehlung im Raum – aufbauend auf dem Schiffsführerpatent, einen Kurs zum kostengünstigen, kroatischen Küstenpatent, dem Boat Skipper B mit UKW-See-Sprechfunk-Berechtigung zu belegen und in Kroatien vor einer Hafenbehörde die Prüfung abzulegen.

Auch im Duett

Skipper, die auf Nummer sicher gehen wollen, wird empfohlen beim Chartern von Motor- oder Segeljachten (mit Motor) den österreichischen Befähigungsausweis zusammen mit dem Boat Skipper B / Küstenpatent im Ausland zu präsentieren.

Die Reihen lichten sich

Es soll Schiffsführerschulen geben, die derzeit aus nachfolgenden Gründen keine Ausbildung für die ÖSV und MSVÖ durchführen oder dies in Erwägung ziehen.

1.    Der enorm hohe Zeitaufwand für den jeweiligen Fahrtenbereich

2.    Die hohen Kosten der Ausbildung und Prüfung

3.     Die fehlende Gewissheit, dass die ausgestellten privaten Befähigungsausweise anerkannt werden. Das trifft auch die, auf diesem Ausweis basierenden ICs, denn längst akzeptieren nicht alle Länder uneingeschränkt das „Internationale Zertifikat“.

Auch das noch

Auch österreichische Staatsbürger/Innen haben bereits mit dem Befähigungsausweis FB 2 die rechtlichen Voraussetzungen auf weltweite Fahrt. Jenseits der Hoheitsgewässer (maximal 12 Seemeilen) auf der Hohen See besteht grundsätzlich keine Führerscheinpflicht. Das soll und darf nicht heißen, dass sich unvorbereitet und ohne die notwendigen Kenntnisse auf eine Weltreise begeben kann. Ganz nebenbei, auch das kroatische Küstenpatent ermöglicht große Törns.

Quelle:

JachtVo Österreich in der Fassung vom 16. 02. 2020

www.kuestenpatent-kroatien.at

Österreichischer Bootsführerschein FB2 & FB3

Schiffsführerpatente für Österreich

Schiffsführerpatente für Österreich

Befähigungsausweise für Motorjachten, Motor- und Sportboote

Binnengewässer

Motor-Jachten und -Boote dürfen auf Binnengewässern nur mit entsprechendem Befähigungsausweis selbständig geführt werden. Der Ausweis wird nach dem erfolgreicher Ablegung der entsprechenden Schiffsführerprüfung ausgestellt.

Arten der Befähigungsausweise

Folgende Arten von Befähigungsausweisen sind auszustellen:

  • Kapitänspatent – Schifferpatent für die Binnenschifffahrt A: Berechtigung zur selbständigen Führung von Fahrzeugen jeder Art und Größe auf Wasserstraßen einschließlich Seeschifffahrtsstraßen und sonstigen Binnengewässern mit Ausnahme von Wasserstraßenabschnitten, für die besondere Streckenkenntnisse erforderlich sind.
  • Kapitänspatent – Schifferpatent für die Binnenschifffahrt B: Berechtigung zur selbständigen Führung von Fahrzeugen jeder Art und Größe auf Wasserstraßen und sonstigen Binnengewässern mit Ausnahme von Wasserstraßenabschnitten für die besondere Streckenkenntnisse erforderlich sind;
  • Kapitänspatent – Seen und Flüsse: Berechtigung zur selbständigen Führung von Fahrzeugen jeder Art und Größe auf Binnengewässern, ausgenommen Wasserstraßen;
  • Schiffsführerpatent – 20 m: Berechtigung zur selbständigen Führung von Fahrzeugen aller Art, deren Länge gemessen am Schiffskörper weniger als 20 m beträgt und die nicht mehr als 12 Fahrgäste befördern auf Wasserstraßen und sonstigen Binnengewässern sowie von Fahrgastschiffen, deren Länge, gemessen am Schiffskörper, weniger als 20 m beträgt, auf Binnengewässern, ausgenommen Wasserstraßen;
  • Schiffsführerpatent – 20 m – Seen und Flüsse: Berechtigung zur selbständigen Führung von Kleinfahrzeugen sowie Fahrgastschiffen, deren Länge, gemessen am Schiffskörper, weniger als 20 m beträgt, auf Binnengewässern, ausgenommen Wasserstraßen;
  • Schiffsführerpatent – 10 m:Berechtigung zur selbständigen Führung von Kleinfahrzeugen mit einer Länge bis zu 10 m auf Wasserstraßen und sonstigen Binnengewässern;
  • Schiffsführerpatent – 10 m – Seen und Flüsse: Berechtigung zur selbständigen Führung von Kleinfahrzeugen mit einer Länge bis zu 10 m auf Binnengewässern, ausgenommen Wasserstraßen.
  • Schiffsführerpatent Raft gilt für Rafts auf Seen und Flüssen, nicht aber auf Wasserstraßen.

Führung von Schwimmkörpern

Die Befähigungsausweise gelten auch für die Führung von Schwimmkörpern, die hinsichtlich der Länge, der Antriebsleistung, der Tragfähigkeit, des Fahrtgebiets und des Verwendungszweckes dem jeweiligen Berechtigungsumfang entsprechen. Schifffahrtspolizeiliche Beschränkungen für den Einsatz von Schwimmkörpern bleiben davon unberührt.

Zuständigkeiten

Die oben genannten Kapitäns-Patente werden vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie herausgegeben, die anderen von den Landesregierungen. Dabei können die Patente für Wasserstraßen nur in den Ländern Niederösterreich, Oberösterreich und Wien abgelegt werden, da die anderen Bundesländer über keine Wasserstraßen verfügen. Das Raft-Patent kann nur in Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Tirol oder der Steiermark erworben werden.

Vorläufiger Befähigungsausweis

Über Antrag ist nach bestandener Prüfung ein vorläufiger Befähigungsausweis einschließlich der jeweils zutreffenden Befristungen, Beschränkungen und Auflagen auszuhändigen. Der vorläufige Befähigungsausweis gilt in Verbindung mit einem gültigen, amtlichen Lichtbildausweis ab Aushändigung bis zur Zustellung des Befähigungsausweises, längstens für die Dauer von drei Monaten.

Die Bezeichnung Kapitänin bzw. Kapitän dürfen nur Inhaberinnen bzw. Inhaber eines Befähigungsausweises gemäß Abs. 1 Z 1, 2 und 4 führen.

Ausnahme Bodensee

Eigene Bestimmungen gelten für den Bodensee und den Alten Rhein von seiner Mündung bis zur Straßenbrücke Rheineck-Gaissau. Auskünfte über die auf diesen Gewässern geltenden Vorschriften erteilt die Bezirkshauptmannschaft Bregenz, Seestraße 1, 6900 Bregenz unter der Telefonnummer 05574/49510.

Achtung

Segelboote mit Verbrennungsmotor gelten als Motorboote. Auf Gewässern in Österreich bestehen für Ruder- und Segelboote weder eine Zulassungs- noch eine Führerscheinpflicht. Die Verkehrsregeln gelten auch für Ruder- und Segelboote. Motorboote sind zulassungs- und auch führerscheinpflichtig.

Befähigungsausweise für Küstengewässer

In vielen Ländern Europas besteht für die Küstengewässer eine Führerscheinpflicht. In Österreich können folgende Befähigungsausweise können erworben werden:

„Watt- oder Tagesfahrt“: die Fahrt in Küstennähe und auf geschützten Gewässern, wie Golfen, Buchten, Lagunen, Flussmündungen oder Watten; die Watt- oder Tagesfahrt erstreckt sich auf einen Bereich von drei Seemeilen, gemessen von der Küste, das ist vom Festland bzw. von Inseln (FB 1 – Fahrtbereich 1);

„Küstenfahrt“: die Fahrt zwischen nahegelegenen Häfen entlang der Küste. Die Küstenfahrt erstreckt sich auf einen Bereich von 20 Seemeilen, gemessen von der Küste (FB 2 – Fahrtbereich 2);

„Küstennahe Fahrt“: die Fahrt in küstennahen Gewässern. Die Küstennahe Fahrt erstreckt sich auf einen Bereich von 200 Seemeilen, gemessen von der Küste (FB 3 – Fahrtbereich 3);

„Weltweite Fahrt“: die Fahrt, die über den Bereich der Küstennahen Fahrt hinausgeht (FB 4 – Fahrtbereich 4).

Alle Befähigungsausweise werden jeweils für Motorjachten und Segeljachten gemäß nachstehender Definition in § 2 „Begriffsbestimmungen“ der JachtVO herausgegeben.

1.„Jacht“: Fahrzeug mit einer Länge von weniger als 24 m und einer Bruttoraumzahl von weniger als 300, das nach Größe, Bauart und Ausrüstung für die Fahrt auf See verwendet wird und für Sport- oder Vergnügungszwecke bestimmt ist; als Jacht gilt nicht ein Ruder- und Paddelboot sowie ein Bootstyp, der in der Regel nur für Fahrten in unmittelbarer Nähe der Küste verwendbar ist;

a)„Motorjacht“: ein Fahrzeug, das seinen Antrieb vornehmlich durch einen Motor erhält, unabhängig davon, ob auch eine Stützbesegelung vorhanden ist. Eine Motorjacht kann nur durch die Antriebsart Motor betriebs- und verkehrssicher angetrieben werden.

b)„Segeljacht“: ein Fahrzeug, das seinen Antrieb vornehmlich durch Wind erhält, auch wenn ein Motor eingebaut oder angehängt ist. Darunter fallen auch die sogenannten Motorsegler. Eine Segeljacht kann durch die Antriebsart Segel, die Antriebsart Motor oder beide Antriebsarten zugleich betriebs- und verkehrssicher angetrieben werden;

2.„Österreichische Jacht“: Jacht, die nach dem Seeschifffahrtsgesetz – SeeSchFG, BGBl. Nr. 174/1981 in der jeweils geltenden Fassung, zur Seeschifffahrt zugelassen ist.

Es ist machbar

Faktisch haben österreichische Staatsbürger/Innen bereits mit dem Führerschein FB 2 oder dem kroatischen Küstenpatent – den Boat Skipper B mit UKW-See-Sprechfunkberechtigung – die rechtlichen Voraussetzungen, um auf weltweite Fahrt zu gehen – denn jenseits der Hoheitsgewässer – auf der offenen See – besteht keine Führerscheinpflicht. Weltweite Fahrt setzt voraus, dass der Skipper über die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen verfügt, mit allen Wassern gewaschen ist.

Boat Skipper B – kroatisches Küstenpatent

Für die Küstenbereiche kann auch das kroatische Küstenpatent erworben werden, dies ist nicht nur für österreichische Staatsbürger in den meisten Küstengewässern Europas und Anliegerstaaten des Mittelmeeres ein gültiges und akzeptiertes Schiffsführerpatent:

Boat Skipper B berechtigt zum Führen von Eigner-  &  Charteryachten

Yachten bis 30 BRZ/GT (das sind Monohulljachten bis ca. 18 m Länge),

Motoryachten und Motorjachten,

Segelboote und Segelyachten,

Einrumpfboote und Katamarane, alle ohne PS Beschränkung,

Boote & Sportboote ohne PS/kW Beschränkung,

Wassersportgeräte unabhängig von der Motorisierung wie Jet Ski.

Der Boat Skipper B kann ab dem 16. Geburtstag erworben werden, allerdings gilt dann die Einschränkung, dass bis zum Erreichen des 18. Geburtstages Boote nur bis 15 kW / 20 PS geführt werden dürfen.

Ab Erreichen des 18. Geburtstages gibt es automatisch keine Einschränkungen bezüglich der Motorisierung.

Das kroatische Küstenpatent – der Boat Skipper B mit UKW-See-Sprechfunkberechtigung ist eine echte, weniger kostenintensive und zeitaufwendige Alternative zu den aufwendigen österreichischen vergleichbaren Befähigungsausweisen (Motor- und Segelboot). Da nur eine theoretische Prüfung ansteht, sollte es für angehende Skipper selbstverständlich, sich unter Anleitung eines erfahrenen Skippers an Bord ein gewisses Maß an Praxis anzueignen.

Kurse für das Küstenpatent finden in Österreich und Kroatien statt, die Prüfungen werden generell in Kroatien, in den zuständigen Hafenämtern durchgeführt. Weiterführende Informationen zum Küstenpatent hier.

Quelle:

Schiffsführerverordnung

AC Nautik

Küstenpatent FB 1, FB 2, FB3 und FB4

Österreichischer Bootsführerschein FB2 & FB3

Aus alt mach neu – gilt auch für Bootsführerscheine

Fehler

Fehler sind dazu da, um gemacht zu werden und es waren Macher am Werk, als es darum ging, eine Basis für das Internationale Zertifikat zu erstellen. Mit schwerwiegenden Folgen, denn wie sich herausstellte waren die „ICs Segel“ fehlerhaft und damit für „Segeljachten mit Motor“ ungültig. War das ein zwingender Anlass für die JachtVO vom 08. Mai 2020?

Aktuell 

Schifffahrtsschulen werben derzeit mit annähernd gleichen Texten für die „Erweiterung“ des Segelscheins.

„Seit dem 01.01.2021 ist die Erweiterung des Berechtigungsumfanges des BFA Fb2 Segel um den Teil „MOTOR“ möglich! Gemäß der am 08. 05. 2020  gültig gewordenen JachtVerordnung können der Fb2 „Segel“ sehr einfach um die Berechtigung auf „Motor- und Segelantrieb“ erweitern. Dazu muss lediglich einen  schriftlichen Test mit  12 Multiple Choice Fragen zum Thema MOTOR (gemäß aktuell gültigen Lernzielkatalog) beantworten.

Die Prüfungsgebühr beträgt XXX Euro“.

Zeiten ändern sich

Der Teufel steckt im Detail. Der Definition Motorboot oder Motorjacht dürfte klar sein, schwieriger wird es, geht es um ein Segelboot oder um eine Segeljacht. Denn auch bei diesen Fahrzeugen kann ein Motor angehängt bzw. eingebaut sein.

Der § 8 der Jachtführung-Prüfungsordnung, Fassung vom 14.07.2015 besagt:

(9)   Es gelten als:

1. S e g e l j a c h t : Fahrzeug, das seinen Antrieb vornehmlich durch Wind erhält, auch wenn ein Motor eingebaut oder angehängt ist. Darunter fallen auch die sogenannten Motorsegler;

2. M o t o r j a c h t : Fahrzeug, das seinen Antrieb vornehmlich durch einen Motor erhält, unabhängig davon, ob auch eine Stützbesegelung vorhanden ist.

Der § 2 der Jachtverordnung in der Fassung vom 12. 02 2021 besagt:

§ 2. Im Sinne dieser Verordnung gilt als

1.„J a c h t“: Fahrzeug mit einer Länge von weniger als 24 m und einer Bruttoraumzahl von weniger als 300, das nach Größe, Bauart und Ausrüstung für die Fahrt auf See verwendet wird und für Sport- oder Vergnügungszwecke bestimmt ist; als Jacht gilt nicht ein Ruder- und Paddelboot sowie ein Bootstyp, der in der Regel nur für Fahrten in unmittelbarer Nähe der Küste verwendbar ist;

a)„M o t o r j a c h t“: ein Fahrzeug, das seinen Antrieb vornehmlich durch einen Motor erhält, unabhängig davon, ob auch eine Stützbesegelung vorhanden ist. Eine Motorjacht kann nur durch die Antriebsart Motor betriebs- und verkehrssicher angetrieben werden.

b)„S e g e l j a c h t“: ein Fahrzeug, das seinen Antrieb vornehmlich durch Wind erhält, auch wenn ein Motor eingebaut oder angehängt ist. Darunter fallen auch die sogenannten Motorsegler. Eine Segeljacht kann durch die Antriebsart Segel, die Antriebsart Motor oder beide Antriebsarten zugleich betriebs- und verkehrssicher angetrieben werden.

Mit dieser Festlegung wurden international gültige Prinzipien und Aussagen akzeptiert und Segelscheine, auch die davon ausgestellten IC Internationale Zertifikate  für Segeljachten mit Motor, ungültig. Eine Erweiterung des Berechtigungsumfanges der bisherigen Befähigungsausweise wurde fällig.

Erweiterung des Berechtigungsumfanges

§ 25. (1) Für die Erweiterung des Berechtigungsumfangs von Motorantrieb auf Motor- und Segelantrieb sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

1.     Erfolgreiche Ablegung des Teiles „Modul Segelantrieb“ der theoretischen Prüfung des jeweiligen Fahrtbereichs (Anlage 7),

2.     erfolgreiche Ablegung der Teile „Segelantrieb“ der praktischen Prüfung des jeweiligen Fahrtbereichs (Anlage 12) und

3.     Nachweis über die seemännische Praxis für den jeweiligen Fahrtbereich auf Segeljachten mit Antriebsmaschine im gemäß § 24 Abs. 6 Z 2 festgelegten Ausmaß.

(2) Der Berechtigungsumfang von Befähigungsausweisen, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung nach bisherigen Rechtsvorschriften ausgestellt wurden und nur zur Führung einer Jacht mit Motorantrieb berechtigen, kann bei Erfüllung der Voraussetzungen gemäß Abs. 1 auf Motor- und Segelantrieb nach dieser Verordnung erweitert werden.

(3) Der Berechtigungsumfang von Befähigungsausweisen, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung nach bisherigen Rechtsvorschriften ausgestellt wurden und nur zur Führung einer Jacht mit Segelantrieb berechtigen, kann bei Erfüllung folgender Voraussetzungen auf Motor- und Segelantrieb nach dieser Verordnung erweitert werden:

1.     Erfolgreiche Ablegung der theoretischen Prüfung des Teiles „Modul Motorantrieb“ im Umfang von 8 Fragen aus Spalte „FB 1“ für eine Berechtigung für den Fahrtbereich 1,

2.     erfolgreiche Ablegung der theoretischen Prüfung des Teiles „Modul Motorantrieb“ im Umfang von 12 Fragen aus Spalte „FB 2“ für eine Berechtigung für die Fahrtbereiche 2, 3 oder 4.

Das eine Änderung des Berechtigungsumfangs zwingend notwendig war, ist unter den gegebenen Umständen einzusehen. Warum aber der § 25 mit der Erweiterung des Berechtigungsumfangs von Motorantrieb auf Motor- und Segelantrieb beginnt, ist nur schwer nachvollziehbar. Schließlich wurde der Motorantrieb bewusst gewählt.

Gewählt wurde der Segelantrieb auch, nur wurde nicht bedacht, dass die Segeljachten auch mit Motor (eingebaut oder angehängt) ausgerüstet sein können, folglich musste hier die Möglichkeit eingeräumt werden, den Berechtigungsumfang um das „Modul Motorantrieb“ zu erweitern. Ein neuer Befähigungsausweis samt IC und erheblichen Kosten wird fällig.

Hinweis auf den IC und Charter

Weiters ist in der UNECE-Resolution in den Erläuterungen als Auszug noch wie folgt vermerkt:

„Berechtigt mich mein IC, ein Boot zu chartern?

Nein, der IC kann für Personen nützlich sein, die chartern möchten. Charterunternehmen sind nicht verpflichtet, den IC als Kompetenznachweis von Personen zu akzeptieren, die ihre Boote mieten möchten“.

www.kuestenpatent-kroatien.at

Kein FB 3 ohne vorhandenen FB 2 und die ICs dafür

Kein FB 3 ohne vorhandenen FB 2 und die ICs dafür

Neue Jachtverordnung – JachtVO

Mit 8. Mai 2020 wurde die neue Jachtverordnung erlassen, die wichtigsten Änderungen sind:

  • Unterschieden wird nur noch zwischen „Motorjachten“ oder „Motor- und Segeljachten“. Wenn die praktische Prüfung auf einer Segeljacht mit Motorantrieb durchgeführt wird, ist keine eigene Prüfung mehr auf einer Motoryacht nötig.
  • Falls ein bereits vorhandenes IC nur für Segeln ausgestellt ist und bei der Theorieprüfung auch das Modul Motor absolviert wurde, kann ohne zusätzlicher Prüfung das IC für „Motor- und Segeljachten“ beantragt werden (ansonsten wäre die Theorieprüfung Modul Motor nachzuholen).
  • Vereinfachter Nachweis der Seemeilen, kein Nachweis von Bordtagen mehr erforderlich, für FB3 sind keine Langfahrten mehr nötig.
  • Seemeilen können durch eine vom Skipper unterfertigte Seemeilenbestätigungen nachgewiesen werden, für eigene Skipper-Meilen sind jedoch ein Logbuch oder logbuchähnliche Aufzeichnungen erforderlich.
  • Für Segeljachten kann ein Teil davon auch auf einer Motoryacht nachgewiesen werden.
  • Die Frist zwischen theoretischer und praktischer Prüfung wurde von 2 auf 3 Jahre verlängert.
  • Für alle, die vor dem 8. 5. 20 die Theorieprüfung abgelegt haben, gilt jedoch weiterhin die 2-Jahres-Frist mit einer Verlängerung plus ein paar (nicht näher definierte) Monate aufgrund einer Covid-19 Fristverlängerungen.
  • Für den privaten Befähigungsausweis FB3: die Seemeilenbestätigungen müssen binnen 3 Jahren nach der FB3 Theorieprüfung nachgewiesen werden (bzw. binnen 3 Jahren nach der FB2 Praxisprüfung, falls davor die FB3 Theorieprüfung abgelegt wurde).
  • Für alle, die vor dem 8. 5. 20 die Theorieprüfung abgelegt haben, gibt es weiterhin keine Frist.
  • Der Nachweis von Langfahrten entfällt jedoch generell.
  • Für die Ausstellung eines ICs ist weiterhin ein Erste-Hilfe-Nachweis erforderlich
  • Ohne diesen kann jedoch ein privater Befähigungsausweis des SFV-Süd um € 40 ausgestellt werden, mit welchem Sie dann später selbst zusammen mit dem Erste-Hilfe-Nachweis das IC bei der via donau beantragen können. 

Prüfungszulassung

Anforderungen an Bewerberinnen und Bewerber

§ 24. (1) Bewerberinnen und Bewerber um ein Internationales Zertifikat für die Führung von Jachten müssen spätestens zum Zeitpunkt der Ablegung der praktischen Prüfung

  1. das 18. Lebensjahr, für ein Internationales Zertifikat für den Fahrtbereich 1 das 16. Lebensjahr, vollendet haben;

2.     geistig und körperlich zur Führung einer Jacht geeignet sein;

3.     seemännische Praxis aufweisen.

(2) Bewerberinnen und Bewerber, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, bedürfen zur Ablegung der theoretischen Prüfung der schriftlichen Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

(3) Die geistige und körperliche Eignung der Bewerberin bzw. des Bewerbers ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen. Sie hat jener zum Lenken eines Kraftfahrzeugs der Klasse B gemäß § 2 des Führerscheingesetzes – FSG, BGBl. I Nr. 120/1997 in der jeweils geltenden Fassung, mit der Maßgabe zu entsprechen, dass darüber hinaus ein ausreichendes Farbunterscheidungsvermögen nachgewiesen sein muss.

(4) Von der Beibringung eines ärztlichen Zeugnisses kann abgesehen werden, wenn die Bewerberin bzw. der Bewerber ein im Inland zu Recht bestehendes Befähigungszeugnis für die selbstständige Führung von Trieb-, Kraft- oder Luftfahrzeugen oder ein Kapitäns- oder Schiffsführerpatent für österreichische Binnengewässer vorlegt. Ist für ein solches der Nachweis des Farbunterscheidungsvermögens nicht erforderlich, ist dieser gesondert zu erbringen.

(5) Die seemännische Praxis ist mittels Dokumenten gemäß § 20 Abs. 2 wie folgt nachzuweisen:

2. für den Fahrtbereich 2

a)     zur Führung einer Jacht mit Motorantrieb durch 300 Seemeilen, darunter drei Nachtfahrten und drei Nachtansteuerungen;

b)    zur Führung einer Jacht mit Motor- und Segelantrieb durch 500 Seemeilen, darunter drei Nachtfahrten und drei Nachtansteuerungen;

3. für den Fahrtbereich 3 durch Vorlage des Befähigungsnachweises für den Fahrtbereich 2 der jeweiligen Antriebsart und

a)     zur Führung einer Jacht mit Motorantrieb durch 1 000 Seemeilen, darunter fünf Nachtfahrten und fünf Nachtansteuerungen und davon mindestens 250 Seemeilen als Schiffsführerin bzw. Schiffsführer;

b)    zur Führung einer Jacht mit Motor- und Segelantrieb durch 1 500 Seemeilen, darunter fünf Nachtfahrten und fünf Nachtansteuerungen und davon mindestens 500 Seemeilen als Schiffsführerin bzw. Schiffsführer;

Als Befähigungsnachweise im Sinne der Z 3 und 4 gelten auch Befähigungsnachweise, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung nach bisherigen Rechtsvorschriften ausgestellt wurden.

(6) Der Nachweis der seemännischen Praxis gemäß Abs. 5 ist zu erbringen:

1.für Jachten mit Motorantrieb auf Motorjachten oder auf Segeljachten mit Antriebsmaschine;

2. für Jachten mit Motor- und Segelantrieb auf Motor- oder auf Segeljachten, davon auf Segeljachten mit Antriebsmaschine

b)    für den Fahrtbereich 2 mindestens 200 Seemeilen,

c)     für den Fahrtbereich 3 mindestens 500 Seemeilen, davon mindestens 250 Seemeilen als Schiffsführerin bzw. Schiffsführer,

Die in lit. b) und c) angeführten 200 bzw. 500 Praxis-Seemeilen dürfen auch auf Segeljachten ohne Antriebsmaschine absolviert, diesfalls jedoch nicht überschritten werden.

Internationale Zertifikate

Für Motorjachten oder Motor- und Segeljachten bis zu 24 m Länge (bis zu 10 m für Fahrtbereich 1) und einer Bruttoraumzahl (BRZ) von weniger als 300 – in Kroatien werden für den IC FB 2 nur 30 BRZ anerkannt – können folgende, Internationale Zertifikate für die Führung von Jachten erworben werden

Internationale Zertifikate für die Führung von Jachten sind bei Vorliegen der jeweiligen Voraussetzungen für Motorjachten oder für Motor- und Segeljachten für folgende Berechtigungsumfänge auszustellen:

1.     für Watt- oder Tagesfahrt – Berechtigung zur selbstständigen Führung von Jachten mit einer Länge bis zu 10 m im Fahrtbereich 1 (FB 1);

2.     für Küstenfahrt – Berechtigung zur selbstständigen Führung von Jachten im Fahrtbereich 2 (FB 2);

3.     für Küstennahe Fahrt – Berechtigung zur selbstständigen Führung von Jachten im Fahrtbereich 3 (FB3);

4.     für Weltweite Fahrt – Berechtigung zur selbstständigen Führung von Jachten im Fahrtbereich 4 (FB 4).

Wichtig

Die Befähigungsausweise FB1 bis FB 4 für Motor erlauben Ihnen auch das Fahren mit Jet Ski.

In Kroatien sind alle motorisierten Boote unabhängig von der PS-Zahl führerscheinpflichtig!

Wie komme ich zu einem Internationales Zertifikat

Voraussetzung ist: ein Theoriekurs inkl. bestandener theoretischer Prüfung FB2 Prüfungstörn inkl. praktischer Prüfung.

Der Antrag über die Ausstellung des internationalen Zertifikates erfolgt an via donau.

Die Ausstellungsgebühr für das IC Patent beträgt 120,00 €

Mit dem FB 2 kann unmittelbar begonnen werden, für den FB 3 wird der FB 2 vorausgesetzt, für den FB 3 wird jedoch keine weitere Praxisprüfung mehr erforderlich.

Quelle: Jachtverordnung Teil II (8. Mai 2021)

Oder besser gleich das Küstenpatent B

www.kuestenpatent-kroatien.at

Österreichs Befähigungsausweise – FB1, FB2, FB3, FB4 – Österreichischer Bootsführerschein International Certificate

Österreichs Befähigungsausweise – FB1, FB2, FB3, FB4

Österreichischer Bootsführerschein – FB1, FB2, FB3, FB4

Wunschdenken und Realität

In Verantwortung der Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMVIT) wurde am 8. Mai 2020 die neue Jachtverordnung – JachtVO erlassen, die die Zulassung und Führung von Jachten auf See regelt.

Es ist überflüssig, darüber nachzudenken, warum diese JachtVO schon vor dem Erlassen in der Kritik der Berufs-Nautiker stand, noch heute steht und bei Erscheinen zusätzlich noch für Streit in den betroffenen Vereinen und Verbänden für Zündstoff sorgte.

Begriffsbestimmungen

§ 2. Im Sinne dieser Verordnung gilt als

  1. „Jacht“: Fahrzeug mit einer Länge von weniger als 24 m und einer Bruttoraumzahl von weniger als 300, das nach Größe, Bauart und Ausrüstung für die Fahrt auf See verwendet wird und für Sport- oder Vergnügungszwecke bestimmt ist; als Jacht gilt nicht ein Ruder- und Paddelboot sowie ein Bootstyp, der in der Regel nur für Fahrten in unmittelbarer Nähe der Küste verwendbar ist.
  1. „Motorjacht“: ein Fahrzeug, das seinen Antrieb vornehmlich durch einen Motor erhält, unabhängig davon, ob auch eine Stützbesegelung vorhanden ist. Eine Motorjacht kann nur durch die Antriebsart Motor betriebs- und verkehrssicher angetrieben werden.
  • „Segeljacht“: ein Fahrzeug, das seinen Antrieb vornehmlich durch Wind erhält, auch wenn ein Motor eingebaut oder angehängt ist. Darunter fallen auch die sogenannten Motorsegler. Eine Segeljacht kann durch die Antriebsart Segel, die Antriebsart Motor oder beide Antriebsarten zugleich betriebs- und verkehrssicher angetrieben werden;

Im § 2 wurden die beiden Begriffe „Motorjacht“ und „Segeljacht“ neu definiert, den Anforderungen der Vorschriften für die Erlangung und Ausstellung von Internationalen Zertifikaten zur Führung von Jachten angepasst. International betrachtet der IC „Segeljacht“ der dominierende Schein, da mit diesem auch Motorboote bewegt werden dürfen. Der IC „Motorjacht“ wird in vielen Ländern gar nicht ausgestellt. Österreichs BMVIT mit der Obersten Schifffahrtsbehörde ist dabei wohl geschäftstüchtiger, denn die Fehlerkorrektur, die sogenannte – Erweiterung des Berechtigungsumfangesüberlässt sie den Skippern und die werden kräftig zur Kasse gebeten, wie nachfolgender Auszug belegt.

Erweiterung des Berechtigungsumfanges

„§ 25. (1) Für die Erweiterung des Berechtigungsumfangs von Motorantrieb auf Motor- und Segelantrieb sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  1. Erfolgreiche Ablegung des Teiles „Modul Segelantrieb“ der theoretischen Prüfung des jeweiligen Fahrtbereichs,
  • erfolgreiche Ablegung der Teile „Segelantrieb“ der praktischen Prüfung des jeweiligen Fahrtbereichs und
  • Nachweis über die seemännische Praxis für den jeweiligen Fahrtbereich auf Segeljachten mit Antriebsmaschine im gemäß § 24 Abs. 6 Z 2 festgelegten Ausmaß.

(2) Der Berechtigungsumfang von Befähigungsausweisen, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung nach bisherigen Rechtsvorschriften ausgestellt wurden und nur zur Führung einer Jacht mit Motorantrieb berechtigen, kann bei Erfüllung der Voraussetzungen gemäß Abs. 1 auf Motor- und Segelantrieb nach dieser Verordnung erweitert werden.

(3) Der Berechtigungsumfang von Befähigungsausweisen, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung nach bisherigen Rechtsvorschriften ausgestellt wurden und nur zur Führung einer Jacht mit Segelantrieb berechtigen, kann bei Erfüllung folgender Voraussetzungen auf Motor- und Segelantrieb nach dieser Verordnung erweitert werden:

  1. Erfolgreiche Ablegung der theoretischen Prüfung des Teiles „Modul Motorantrieb“ im Umfang von 8 Fragen aus Spalte „FB 1“ für eine Berechtigung für den Fahrtbereich 1
  • erfolgreiche Ablegung der theoretischen Prüfung des Teiles „Modul Motorantrieb“ im Umfang von 12 Fragen aus Spalte „FB 2“ für eine Berechtigung für die Fahrtbereiche 2, 3 oder 4“.

Da kommt Freude auf, wenn amtlich festgestellt wird, dass der Flautenschieber den Segelschein zum ungültigen Bootsführerschein erklärt und eine Erweiterung fällig wird – und die kostet, wobei die Erweiterung des Berechtigungsumfang von Motorantrieb auf Motor- und Segelantrieb wohl eher ein Witz sein soll. Da stellt sich die Frage, warum nicht nur ein Schein ausgestellt wird, der beide Varianten abdeckt.

Missbrauch des IC

Das Internationale Zertifikat ist ein Produkt, vorgesehen nur für Binnengewässer und für Gewässer im Küstenbereich.

Die Resolution 40 definiert, dass die „Mindesterfordernisse“ für die Ausstellung des „IC“ auf Binnen und

Küste beschränkt sind. Die österreichische Anwendung auf die Fahrtbereiche 3 und 4 ist fragwürdig, die keinesfalls mit Standards fremder Organisationen belegt werden kann – es sind keine vorhanden. Das Internationale Zertifikat muss kaschieren, dass die österreichischen Befähigungsausweise FB 3 und 4 keine amtlichen Scheine sind, sondern „nur“ privatrechtliche und diese werden international nicht oder nur bedingt anerkannt.

§ 32. (1) der neuen JachtVO verweist ausdrücklich auf die privaten Befähigungsausweise für die selbständige Führung von Jachten auf See.

Berechtigungsumfang der Zertifikate

§ 13. Internationale Zertifikate für die Führung von Jachten sind bei Vorliegen der jeweiligen Voraussetzungen für Motorjachten oder für Motor- und Segeljachten für folgende Berechtigungsumfänge auszustellen:

1.für Watt- oder Tagesfahrt – Berechtigung zur selbständigen Führung von Jachten mit einer Länge bis zu 10 m im Fahrtbereich 1;

2.für Küstenfahrt – Berechtigung zur selbständigen Führung von Jachten im Fahrtbereich 2;

3.für Küstennahe Fahrt – Berechtigung zur selbständigen Führung von Jachten im Fahrtbereich 3;

4.für Weltweite Fahrt – Berechtigung zur selbständigen Führung von Jachten im Fahrtbereich 4.

Ausgestellt werden die Zertifikate nicht vom BMVIT (amtlich), sondern durch via donau – Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft m. b. H. ist ein Unternehmen des österreichischen Verkehrsministeriums.

Drum prüfe, was zu prüfen ist

„Alle bisher amtlich bestätigten Prüfungsorganisationen sind weiter gesetzlich ermächtigt, Prüfungen in dieser Materie, JachtVO §§ 19 und 24, vorzunehmen“, so der Text in der JachtVO. Das Chaos bei Prüfungen geht weiter.  Unter den Prüfungsorganisationen gibt es offensichtlich eine kommerzielle Konkurrenz, die geradewegs zu einer Absenkung des Ausbildungsniveaus führt. Kein Wunder, wenn die Organisationen auch noch genehme Prüfer mit der Durchführung der Prüfungen beauftragen. Bei diesem Verhalten findet eine gewünschte Zusammenarbeit der Organisationen nicht statt. Folge die Prüfungsordnungen sind völlig unterschiedlich in Lern- und Ausbildungszielen, in Prüfungsabläufen und Prüfungsniveau – das lässt Zweifel aufkommen an der Rechtmäßigkeit der Befähigungsausweise.

Auflistung der Befähigungsausweise

Die nachstehend angeführten Befähigungsausweise haben Gültigkeit für Motorjachten oder/und Segeljachten unter 24 Meter Länge (10 m für Fahrtbereich 1) und einer Bruttoraumzahl (BRZ) von weniger als 300 *

Fahrtbereich 1    Watt- oder Tagesfahrt (3 sm)

Fahrtbereich 2    Küstenfahrt (20 sm) *

Fahrtbereich 3    küstennahe Fahrt (200 sm)

Fahrtbereich 4    weltweite Fahrt

Kroatien beschränkt IC/FB2 auf 30 BRZ

* Das IC ist eigentlich bis 300 BRZ gültig – nicht so in Kroatien – hier gelten für den FB2 nur bis zu 30 BRZ.

Bei Verstoß gegen diese Vorschrift ist mit Strafen bis zu € 600,- zu rechnen. Größere Monos, vor allem Katamarane überschreiten diese 30 BRZ-Grenze häufiger. Bei einem Gewicht über 30 BRZ muss der Schiffsführer einen IC-FB3 besitzen. Für die Absenkung auf 30 BRZ dürfte vermutlich die permanente Diskreditierung des Boat Skipper B sein, der von Österreich nicht anerkannt wird.

FB2 Skipper, welche größere Boote chartern wollen oder ein größeres Boot besitzen, sollten ein Upgrade auf FB3 machen. Hierfür ist eine theoretische Prüfung, die zusätzliche praktische Erfahrung voraussetzt erforderlich: das sind 1500 SM (davon 500 als Skipper), 48 Bordtage, 5 Nachtfahrten einschließlich Nachtansteuerung, sowie eine 50 Stunden Non-Stopp-Fahrt mit mindestens 10 Stunden im FB3 Fahrtenbereich.

Exzellenter Geniestreich

Um den FB 2 zu verschlanken wurde der gesamte Bereich Tidenhub aus dem FB 2 in den FB 3 verlagert. Der große Wurf, zumal im FB 3 – 200 Seemeilen von der Küste oder Insel – der Tidenhub kaum eine Rolle spielt, da der Skipper sich bei Aus- oder Einlaufen in den Hafen auf die Tiden einstellen kann und auf Hoher See die Tidenhübe keine Rolle spielen. Der kritische Tiden-Bereich liegt innerhalb der 20 Seemeilen also im Bereich des FB 2 – hier muss der Skipper im Bereich ausgebildet sein. Außer die Verantwortlichen sehen im österreichischen FB 2 einen verschlankten Adria-Schein, denn Ebbe und Flut bewegen sich – von Ausnahmen abgesehen (Venedig 100 cm, Triest 120 cm und Gabès 200 cm als Beispiel) – im 10 cm-Bereich.

http://www.kuestenpatent-kroatien.at

Praxis + Küstenpatent bei AC Nautik

Buchen Sie jetzt Praxiseinheiten für Kroatien und Nautiker

Es gibt immer andere Verkehrsteilnehmer, die die Verantwortung nicht so genau nehmen. Deswegen kommt es auch im Urlaub unter Umständen zu unangenehmen Situationen. Oder auch plötzlich auftauchende Sandbänke sind eine Herausforderung für junge Bootfahrer. Deswegen ist ein Praxiskurs eine gute Möglichkeit, das theoretisch gelernte in die Praxis umzusetzen oder sich nach einer längeren Auszeit aufzufrischen. Überzeugen Sie sich jetzt von den Top Angeboten für die Motorboot und Yachtpraxis. Die Segelpraxis ist allein schon wegen der Segelsetzung sehr empfehlenswert. Nutzen Sie die Windenergie für sich und entscheiden Sie sich für einen Praxiskurs im Umfang von drei oder sieben Tagen. Mit diesen Kenntnissen wird die Sportart segeln zu einem einzigartigen Erlebnis. Für die komplette Absicherung ist das Segelzertifikat GMDSS-SRC enorm wichtig, um sich am Meer über Funk verständigen zu können und Hilfe zu holen. Damit holen Sie auf Knopfdruck Hilfe mit einer eindeutig Identifizierung Ihrer Position.

Urlaub und Bootsführerschein in Kroatien miteinander verbinden

Lernen im Urlaub ist uncool? Nicht wenn es sich um das begehrte Küstenpatent B in Kroatien handelt. Denn ein Urlaub gewinnt sofort an Mehrwert, wenn dieser mit einem einzigartigen Erlebnis aufgepeppt wird und dafür lernen wir doch gerne. Ein Bootsführerschein in Kroatien ist eine große Verantwortung, die gleichzeitig sehr viel Freude und Freiheit mit sich bringt. Manchmal sind die Anforderungen an den Urlaub verschieden. Es gibt Urlaube da ist ein reiner Bootsurlaub genau das Richtige. Und dann gibt es Momente, da ist die Abwechslung von einem eigenen Haus und dem Boot gewünscht. Das variiert je nach den Erlebnissen und Stresssituationen im letzten Jahr. Doch das alles kann miteinander verbunden werden. Die Angebote in Kroatien sind so vielfältig und auf alle Bedürfnisse abgestimmt. So bekommen Sie Familie und Hobby unter einen Hut.

Vereinen Sie Urlaub und das Küstenpatent B mit Praxisnachweis

Es gibt keine Ausrede mehr, warum ein Bootsführerschein nicht gemacht werden kann. Denn sogar eine Tagesanreise mit einem Bus ist möglich. Damit hier auch sicher nichts schief geht, kooperiert AC Nautik mit einem bekannten Reiseunternehmen. Doch auch längere Urlaube lassen sich herrlich mit der Erlangung des Bootsführerscheines koordinieren. Erledigen Sie die theoretische Ausbildung, die Prüfung und den Praxisnachweis in einen Rutsch. Sie entscheiden, wie lange Sie Urlaub nehmen möchten.

Entweder als Auffrischung oder als Angebot in einem erreichen Sie mit Praxiseinheiten für Motor- und Segelyachten die nötige Sicherheit für Kroatien und Nautiker. Bootfahren in Kroatien ist nach einer zweieinhalbstündigen Praxiseinheit um vieles sicherer. Für noch mehr Feingefühl bietet sich das acht Stunden Training an, hier gehen die Skipper schon mehr ins Detail. Wenn nicht im Urlaub Luxus, wann dann? Deswegen leisten Sie sich ein Premium Motoryacht Training mit flexibler Terminvereinbarung, wie es für Sie am besten passt. Die idealen Zeiträume dafür sind in der Vor- und Nachsaison.

Hier geht es direkt zu den Urlaubsangeboten

Ungestörten Urlaub direkt am Meer in Kroatien verbringen

Das ist der Traum vieler Familien und dieser Traum hat eine einzigartige Qualität. Denn Entspannung ist dann am besten möglich, wenn wenige fremde Urlaubsgäste zu sehen sind. Wunderbar abschalten kann die ganze Familie, wenn ein eigenes Haus gebucht wird. Doch damit nicht genug, denn dieses Haus ist noch dazu am Meer gelegen und verfügt über ein eigenes Motorboot. Mit diesem Boot ist es möglich belebtere Orte kurzzeitig zu besuchen, um der Familie Abwechslung zu bieten. Erleben Sie das Gefühl eines Luxusurlaubes in Kroatien direkt in Trogir/Ciovo und kurven Sie mit einem Motorboot Ranieri Marvel 19 mit den Wellen.

Familien, die lieber in einer Ferienwohnung Urlaub machen, kommen im Domizil Ana, welches in Trogir/Ciovo gelegen ist voll auf ihre Kosten. Denn mit dem Motorboot Finnmaster 62DC bewegen Sie sich flexibel von Ort zu Ort. Und am Abend ruhen sich die Familienmitglieder in der komfortablen Ferienwohnung aus und erholen sich vom Wellengang. Der Vorteil an diesen Arrangements ist, dass hier eine größtmögliche Flexibilität gegeben ist und ein ausreichendes Platzangebot für die gesamte Familie, sodass kein Lagerkoller entsteht.

Erfüllen Sie sich Ihren Traum vom Urlaub mit dem Küstenpatent von AC Nautik

Wer kennt das nicht, die sehnsüchtigen Blicke auf das Meer hinaus, wenn in der Dämmerung die Boote vom Meer zu den Bojen schwimmen und sich dort für eine Nacht niederlassen. Ungestört und eins mit der Natur, das funktioniert nicht einmal am Campingplatz. Denn überall sind Menschen, doch am Meer scheint die Freiheit grenzenlos zu sein. Soweit das Auge blicken kann, ist die Tiefe des Blaus zu sehen und es sind nur die Wellen zu hören, die an die Wand des Bootes klatschen. Das sanfte Schaukeln verleiht Urlaubern ein komplett neues Körpergefühl. Wer diese Sehnsucht kennt, macht sich jetzt auf zum Bootsführerschein in Kroatien.

Bootfahren in Kroatien ist auf jeden Fall finanzierbar und organisierbar

AC Nautik steht zu seinem Wort und zu seinem Preisen. Geschenkt gibt es nichts, aber wer sich die Leistungen der Kurse zum Küstenpatent ansieht, merkt, dass ein faires Preis-Leistungsverhältnis gegeben ist.

Überzeugen Sie sich jetzt von Preis und Leistung

Gönnen Sie sich das PREMIUM Leistungspaket plus

Ohne versteckte Kosten und mit kostenlosem Support gelangen Sie sicher zu Ihrem Ziel, dem Küstenpatent. Das Premium Leistungspaket plus bietet einen ungeahnten Mehrwert. Sie werden zum Beispiel so intensiv geschult, dass ein Durchfallen bei der Prüfung fast nicht mehr möglich ist. Außerdem erhalten Sie die Kursunterlagen zusätzlich in gebundener Ausgabe, sodass Sie haptisch an die Materie herangehen können. Sie werden bei der Prüfung im Hafenamt unterstützt und erhalten eine gesamte Organisation von Kurs und Prüfung, sodass ein optimaler Zeitplan gegeben ist. Die Kurse sind in deutscher Sprache abgehalten, sodass Sie von seriösen Bedingungen und einer höchsten Qualität ausgehen können. Die Kursgebühren bezahlen Sie erst vor Ort bei Beginn des Kurses. Wählen Sie Ihren bevorzugten Termin und organisieren Sie somit Urlaub mit dem Bootsführerschein in Kroatien. Sollte dennoch etwas dazwischenkommen, buchen Sie einfach kostenfrei um.

Küstenpatent
Küstenpatent

Sicher zum Küstenpatent mit dem Eco Leistungspaket

Hier sparen Sie lediglich etwas Komfort ein, aber sicher nicht an Qualität und Leistung. Sie erhalten Ihre Kursunterlagen als PDF und können somit flexibel überall digital lernen. Der Kurs umfasst sieben Einheiten und die Organisation der Prüfung sowie die Betreuung im Hafenamt ist durch die Kursleiter gegeben. Für die Qualität der Kurse ist es unverzichtbar, diese in deutscher Sprache abzuhalten. Wählen Sie Ihren Kurstermin und buchen Sie ihn bei Bedarf kostenfrei um. Dieses Paket ist insbesondere für Besitzer und Besitzerinnen eines Küstenpatents empfehlenswert, die zur Sicherheit einen Auffrischungskurs besuchen möchten. Für die Sicherheit kann dies nur ein Vorteil sein.

Küstenpatent Porec
Küstenpatent Porec

Praxiseinheiten dienen als Abrundung zum Kurs

Nach jedem Kurs ist eine mehrstündige Praxiseinheit oder kleinere Kurse von drei bis sieben Tagen genau das Richtige, um die nötige Sicherheit am Meer zu erlangen. Dabei entscheiden Sie, ob Sie diese Einheiten für ein Segelboot oder für ein Motorboot benötigen. Bei der Sicherheit sollte nicht gespart werden, weshalb einen Praxisausbildung des Funksystems „Global Maritime Distress and Safety System“ sehr zu empfehlen ist.

Küstenpatent Anmeldung

Skriptum - Küstenpatent

Und so funktioniert die Anmeldung bei AC Nautik für den Bootsführerschein in Kroatien

Unser Anmeldeformular gibt es online und es ist nicht schwer auszufüllen. Für eine Anmeldung sind die persönlichen Daten erforderlich. Sie können sicher sein, dass wir nur diese Daten einheben, die wir für diesen Auftrag benötigen. Verbinden Sie doch Lernen mit Urlaub. Denn Kroatien und Nautiker lieben Opatija. An diesem Ort inhalieren Sie das Gefühl mit dem Meer verbunden zu sein. Es ist also der ideale Ort für das Küstenpatent B. Aber auch in Österreich finden Kurse statt. So wählen Sie bitte zwischen den Kursorten Graz, Wien, Salzburg und Wiener Neustadt diesen Kursort aus, der Ihnen näher gelegen ist. Mit der Anmeldung ist der Bootsführerschein in Kroatien zum Greifen nah. Die Prüfungstermine finden an einen Sonntag in Rijeka statt.

Raus ins Meer und weg von den überfüllten Stränden mit AC Nautik

Wann ist die Sehnsucht nach einen Bootsführerschein in Kroatien am größten? Bestimmt, wenn Sie am überfüllten Strand sitzen, den Geruch vom fettigen Öl in der Nase haben und auf das Meer sehen. Dort draußen scheint eine herrliche Ruhe zu sein, während am Strand das Leben tobt. Einfach nur Stille genießen, das wohlige Schaukeln des Bootes mit den Meeresgang. Eins sein mit dem Meer Kroatien, mit der Natur. Ungestört auf dem Boot machen, was man möchte. Und der Traum ist erfüllbar. Erfüllbar mit dem Küstenpatent, denn Kroatien und Nautiker sind eine Klasse für sich.

Was hält Sie ab vom Bootfahren in Kroatien?

Wenn man es genau betrachtet – eigentlich nichts. Der Kurs wird zu vielen Terminen an verschiedenen Orten angeboten. In dem Kurs der AC Nautik erfahren Interessierte sehr viel über die herrschenden Bedingungen, wie Winde und Geschwindigkeit. Ebenso werden sämtliche Signale erklärt. Wer wo und warum Vorrang hat, ist wichtig zu wissen. Der Bootsführerschein in Kroatien dauert zwei Tage und ist voller Informationen. Ebenso lernen Sie die Gegebenheiten der Küsten kennen und wie Sie mit einem Boot umgehen. Das Küstenpatent kann für zwei unterschiedliche Leistungsgrade erworben werden. Kroatien und seine Nautiker entscheiden sich aber eher für das Küstenpatent B. Mit diesem Bootsführerschein dürfen Sie mit Booten unbegrenzter PS Zahl über das Meer gleiten und sind nicht an bestimmte Ufer gebunden.

Sichern Sie sich jetzt Ihren Lieblingskursplatz

Der Ablauf für den Bootsführerschein in Kroatien ist schnell erklärt

Starten Sie Ihren Kurs wahlweise in Kroatien oder in Österreich. Sie bezahlen diesen Kurs in bar und es ist keine Anzahlung nötig. Samstags finden die Vorbereitungskurse statt. Der Vorbereitungskurs zum Küstenpatent gibt ausreichende Sicherheit, um die Durchfallquoten gering zu halten. Eine Praxisausbildung gibt mehr Sicherheit für das Bootfahren in Kroatien. Die Prüfung für das Küstenpatent findet immer sonntags statt. Es werden alle Pflichtthemen abgehandelt, um ein verantwortungsvoller Bootsführer zu sein und darüber hinaus noch Praxisbeispiele erläutert.

Das sind die Themengebiete für das Küstenpatent

Kapitäne müssen immer wissen, wo es langgeht. Deswegen ist die Kenntnis der Kursberechnung unumgänglich. Genauso wie die Kompetenz der Lichterführung. Kartenlesen und die dazugehörigen Abkürzungen eindeutig zu interpretieren, sind wesentliche Faktoren. Hoffentlich wird es nicht benötigt – aber Notsignale müssen abgesetzt werden können. Besonders wichtig ist es zu wisse, wie der Seesprechfunk über UKW funktioniert, um immer im Kontakt zu bleiben. Im Kurs werden die Themengebiete nicht nur in Bezug auf Kroatien und Nautiker besprochen, denn diese Kenntnisse sind überall anzuwenden. Zu der Theorie kommen noch einige Praxisbeispiele in welchem Zusammenhang die Übungen Sinn machen und angewendet werden. Die Unterlagen verbleiben bei den Kursteilnehmern für die spätere Verwendung am Meer und immer wieder zum Selbststudium, falls Unsicherheiten und Fragen auftauchen. Ein gutes Lernklima garantiert einen guten Erfolg bei der Prüfung und eine Begeisterung für die Nautik. Wer die gelernten Inhalte wirklich beherrscht, ist in der Lage Bootfahren in Kroatien vollends zu genießen und sich endlich den Urlaub seiner Wahl zu gönnen.

Entscheiden Sie sich für das Küstenpatent B

Was ist das Küstenpatent B eigentlich und in welchem Umfang kann ich es nutzen? Ja, das ist sie, die unbegrenzte Freiheit, die wir uns wünschen. Das salzige Meerwasser spritzt in unser Gesicht, während wir mit unserem Boot die Wellen brechen und wir spüren den warmen Fahrtwind. So geht Freiheit. Und die erreichen Sie mit dem Bootsführerschein in Kroatien. AC Nautik bietet den kompletten Theoriekurs, eine Prüfung sowie Praxiseinheiten an. Bootfahren in Kroatien mit dem Küstenpatent B bedeutet, dass Sie Motor-, Segeljachten und Jet Ski lenken dürfen. Hier gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich PS und der Motorisierung. Je nachdem, wie die Boote gebaut sind, dürfen Sie jene bis 30 BRZ, also ungefähr 18 Meter Länge im Urlaub anmieten. Darüber hinaus erhalten Sie die Berechtigung für UKW-Seefunk. Diese Berechtigung zum Seefunk kann bereits ab dem 16. Lebensjahr erteilt werden und ist ein schönes Geburtstagsgeschenk für junge Menschen. Denn so lernen sie auf eine angenehme Art und Weise Verantwortung zu übernehmen.

Gilt mein Bootsführerschein nur in Kroatien?

Bootfahren in Kroatien ist der Hit, weil es eben ein beliebtes Urlaubsland ist. Aber mit diesem Kurs der AC Nautik erhalten Interessierte Bootsfahrer eine solide Grundlage, um auch woanders die Meere und Küsten zu erkunden. Die Gültigkeit des Küstenpatents ist abhängig von der Staatsbürgerschaft. So gilt der Bootsführerschein mit seinen Begleitpapieren für österreichische Staatsbürger auch in anderen Ländern. Wer gerne einen Abstecher nach Slowenien machen möchte, darf dies mit seinem Bootsführerschein auch machen. Auch andere Urlaubsländer akzeptieren dieses Patent, weil eben die Ausbildung + Praxis oft weitreichend genug ist, um die Qualität zu gewährleisten. Dazu gehören Spanien und Frankreich. Wer sich einmal einen besonderen Urlaub gönnen möchte, mietet ein Boot in Südafrika und erlebt die Wildnis hautnah. Und wenn all diese Länder die Qualität der Ausbildung für den Bootsführerschein in Kroatien bescheinigen, können Sie sich ganz entspannt auf dieses Abenteuer einlassen.

Informieren Sie sich genauer über die Länder, die den Bootsführerschein von AC Nautik anerkennen

Die wichtigsten Informationen für Italien hier in Kürze nachlesen

Beachten Sie die genauen Bestimmungen der einzelnen Länder, zum Beispiel Italien. Hier kommt es darauf an, unter welcher Flagge Sie das Boot lenken. Etwaige Begrenzungen von Booten können von den kroatischen Bedingungen abweichen. Außerdem ist festgeschrieben, dass das Bootfahren unter italienischer Flagge nur dann gestattet ist, wenn es dem Freizeit- und Urlaubszweck entspricht. Erwerbszwecke sind hier nicht anerkannt. Das bedeutet für Sie, dass Sie ein Boot kaufen oder mieten dürfen, um Urlaub zu machen und zu entspannen, aber nicht um in Italien ein Nebengewerbe anzumelden. Urlaub in Italien mit einem gemieteten oder eigenen Boot ist unkompliziert und beinahe ohne Behördenwege. Das Einzige was zu tun ist, bei einem Boot mit mehr als 10 Meter Länge, ist eine Meldung an die jeweilige Hafenbehörde zu machen. Auch wenn keine PS-Beschränkungen vorgegeben sind, wäre es fein das Boot nicht zu sehr an der Küste auszureizen. Das kann zu einer Lärmbelästigung führen und ist nicht fair gegenüber anderen Urlaubern.

Mit dem Bootsführerschein in Kroatien sicher in den Urlaub

Ein Urlaub mit der ganzen Familie auf einem Boot ist etwas ganz Besonderes. Denn der Urlaub wird sicher zum unvergessenen Erlebnis. Das Platzangebot auf einem Boot ist nicht so enorm, wie in einem Hotel. Dennoch sind alle zufrieden und glücklich. Denn das Ambiente ist unvergleichbar. Sind Kinder mit an Bord, begeistern sie sich schnell für die Materie und leben vor, wie Kroatien und Nautiker harmonieren. Untertags sind alle Familienmitglieder an Deck, denn es gibt so viel zu sehen. Die Küsten aus der Sicht des Meeres und einige Meeresbewohner.

So ist es keine Seltenheit, dass in Kroatien sogar Delfine beim Sonnenuntergang zu sehen sind. Und ansonsten ist den ganzen Tag das Meer in greifbarer Nähe und bietet Abwechslung. Das Boot an eine Boje gehängt, dürfen Kinder ins Wasser springen oder von einer eigenen Rutsche aus in das tiefe Meer gleiten. Noch viel lustiger ist es, die Kinder in einem langsamen Tempo an einem Reifen hinterher zu ziehen. Wer nicht den ganzen Urlaub auf einem Boot verbringen möchte, mietet seine Yacht für einen Tagesausflug. Schon ist für Abwechslung gesorgt, wenn Sie von Ihrem Urlaubsdomizil ganz schnell an einen anderen Ort gelangen.

Und so gelangen Sie zur grenzenlosen Freiheit mit dem Küstenpatent

Machen Sie Ihr Küstenpatent mit AC Nautik und erfüllen Sie sich den Traum der grenzenlosen Freiheit. Sie besuchen den Tageskurs in Österreich oder direkt in Kroatien. Grundsätzlich finden an Samstagen die Tageskurse statt und an den Sonntagen die Praxiseinheiten. Sie lernen alles Theoretische für einen unfallfreien Urlaub am Meer. Dazu gehören unter anderem das Kartenlesen, Absetzen von Notsignalen und vieles mehr. Die Prüfung nach dem theoretischen Kurs befähigt Sie zum Lenken von Booten, Yachten und Jet Ski. Deswegen entscheiden sich viele Menschen gleich für das Küstenpatent B. Dennoch sollte es im eigenen Interesse für die Sicherheit der Familie und anderer Urlauber sein, die Praxiskurse zu besuchen. Damit erhalten Sie die nötige Sicherheit, um in der Praxis gekonnt auf gewisse Situationen zu reagieren.

Holen Sie sich weitere Informationen zu den Praxiseinheiten

Die JachtVO-2020 – die Tiden im Mittelmeer – der FB 2

Die JachtVO-2020 – die Tiden im Mittelmeer – der FB 2

Die Jachtverordnung vom 8. Mai 2020 sollte ein Befreiungsschlag werden, sollte alte, bestehende Fehler im Bereich des IC eliminieren und andere Punkte, die in die Kritik der Fachwelt geraten waren, beseitigen. Bestehende Fehler zwangen zum schnellen Handeln.

Seit Mai ist die neue Jachtverordnung ausgegeben und prompt steht auch diese wieder in der Kritik. Kritiken, die schon beim Entstehen eingebracht worden sind, fanden keine Berücksichtigung und wollen auch auf Dauer nicht verstummen.

Einer der Kritikpunkte erfahrener Nautiker ist, dass teilweise Prüfungsinhalte vom Fahrtenbereich 2 auf die Fahrtenbereiche FB 3 und FB 4 verlagert wurden. Wodurch der FB 2 zwar abgespeckt wurde, dadurch aber zu einem Schein für Küstengewässer ohne erhebliche Tiden degradiert wurde und umgehend den Beinamen „Adria-Schein“ bekommen hat.

Für den FB 3 (bis zu 200 Seemeilen von der Küste bzw. von den Inseln) sind Fragestellungen zur Gezeitennavigation außerhalb der 20 Meilen kaum relevant. Außerdem stellt sich die Frage nach dem Tidenhub im Mittelmeer.

Ebbe und Flut im Mittelmeer

Es gibt sie im Mittelmeer, aber im Vergleich zu den Gezeiten an der Nordsee sind diese nur minimal. Der Meeresspiegel sinkt und steigt an den meisten Küsten nur um wenige Zentimeter. Am höchsten ist der Unterschied in Italien bei Venedig (100 cm), in Triest (120 cm) & bei der Stadt Gabès am Golf von Gabès (200 cm).

Der Mond entfaltet seine Anziehungskraft auch am Mittelmeer aber durch die Meerenge bei Gibraltar kann innerhalb so kurzer Zeit nicht genug Wasser fließen, dass der Meeresspiegel deutlich gesenkt werden kann wie an der Nordsee. Aus diesem Grund sind die Gezeiten im Mittelmeer nicht so ausgeprägt.

Kroatien akzeptiert beim österreichischen IC FB 2 nur 30 BRT

Kroatien akzeptiert beim österreichischen IC FB 2 nur 30 BRT

Wer mit seinen österreichischen IC / FB 2 in Kroatien eine Yacht chartert sollte darauf achten, dass sie nicht mehr als 30 BRT hat, wird dieser Grenzwert überschritten wird es bei einer eventuellen Kontrolle teuer. Strafen erreichen schnell den 600 € Bereich.Das beliebte Boot- und Segelrevier – Kroatiens Küste und ihre Inselwelten – hält für Österreicher eine Beschränkung bereit.

Wen wundert es?

Tut doch scheinbar Österreichs Oberste Schifffahrtsbehörde alles, um Kroatien und seinen „Boat Skipper B“ / „Küstenpatent B “ zu diskreditieren. Außerdem entstehen viele österreichische FB 2 Scheine in kroatischen Hoheitsgewässern und das geschieht häufiger unter fragwürdigen Bedingungen. Unter diesen Umständen darf man sich nicht aufregen, wenn das Gastland sich auf seine Weise revanchiert.

Zumal der FB 2 in der neuen Jachtverordnung vom 8. Mai 2020 nach Meinung erfahrener Nautiker durch die teilweise Verlagerung von Prüfungsinhalten vom Fahrtbereich 2 auf Fahrtbereich 3 und 4 ziemlich abgespeckt und eigentlich zum Schein für Küstengewässer ohne erhebliche Tiden degradiert wurde – Spitzname „Adria“-Schein.Kroatien setzt in seinen Hoheitsgewässern eine Beschränkung für den IC FB2 um und beschränkt diesen auf 30 BRT. Da das Augenmerk nun verstärkt auf den IC vom FB 2 gelegt wird, sind die Skipper gehalten, sich vor dem Törn genau zu überlegen, welches Boot gechartert werden soll, denn bei Verstoß gegen dieses nationale Reglement ist mit Strafen bis zu 600 € zu rechnen.

Damit wird das Chartern größerer Jachten zum Problem, denn größere Monorumpfboote und vor allem Katamarane überschreiten diese 30 BRT meist – Vorsicht ist geboten! Auch ein Lagoon 450 liegt bereits über dieser 30 BRT-Grenze. Bei einem Gewicht von über 30 BRZ muss der Schiffsführer spätestens bei einer Kontrolle einen IC / FB3 vorweisen.

www.kuestenpatent-kroatien.at