Der Sportbootführerschein See (SBF See) ist in Deutschland der amtliche Führerschein für Motorboote auf Seeschifffahrtsstraßen.
In Kroatien reicht er allein nicht aus, wenn man eine Charteryacht mit Funkanlage führen will.
Denn: In Kroatien ist die Funklizenz (VHF – Maritime Radio Licence) gesetzlich vorgeschrieben.
Kroatische Vorgabe: Funkpflicht an Bord
Jede Yacht über 15 BRZ oder mit UKW-Funk an Bord darf nur von jemandem geführt werden, der eine gültige Funklizenz hat.
Wer den SBF See ohne SRC (Short Range Certificate) vorlegt, bekommt bei vielen Charterfirmen Probleme – im Zweifel verweigert die Hafenbehörde die Genehmigung.
Charterrealität in Kroatien
Nahezu alle Charteryachten in Kroatien sind mit UKW-Funk ausgestattet.
→ Ohne Funklizenz = keine Übergabe.
Viele Skipper erleben das erst vor Ort – mit Stress, Zusatzkosten oder im schlimmsten Fall ohne Boot.
Kostenfalle und zusätzlicher Aufwand
Wer nur den SBF See macht, muss das SRC separat erwerben.
Das bedeutet: extra Kurs, extra Prüfungsgebühren, doppelter Aufwand – im Vergleich zum kroatischen Küstenpatent B, bei dem die Funklizenz bereits enthalten ist.
✅ Fazit
Der SBF See ohne Funklizenz ist in Kroatien nicht ausreichend, um eine Charteryacht zu übernehmen.
Wer nur den SBF See macht, braucht zwingend auch das SRC – sonst gibt es keine Bootsübergabe.
Für Urlauber und Freizeitskipper ist das kroatische Küstenpatent B die klar einfachere und günstigere Lösung: Führerschein + Funklizenz in einem Schritt.
ICC Resolution 40 – Der FB1 in Österreich beruft sich auf die UNECE Resolution 40 (ICC).
Diese Resolution ist ein völkerrechtliches Abkommen, dem aber nicht alle Länder beigetreten sind.
Bedeutet: Manche Staaten erkennen das ICC an, andere nicht.
Lücken bei der Anerkennung
Kroatien, eines der wichtigsten Reviere für Österreicher, erkennt den FB1 zwar formal an – fordert aber zusätzlich eine Funklizenz, die im FB1 nicht enthalten ist.
Andere Länder (z. B. Spanien, Griechenland) haben teilweise eigene nationale Regelungen, sodass das ICC/FB1 nicht automatisch akzeptiert wird.
Selbst in Deutschland gibt es Konstellationen, wo der FB1 nicht als gleichwertig zum SBF See angesehen wird.
Unsicherheit für Charterkunden
Viele Charterfirmen verlangen explizit ein nationales Patent, das sie kennen (z. B. Küstenpatent B in Kroatien, SBF See in Deutschland).
Wer nur den FB1 hat, muss oft diskutieren oder zusätzliche Nachweise bringen. → Das sorgt für Unsicherheit und Frust.
Kosten-Nutzen-Verhältnis
Der FB1 ist teuer, aber bietet weder die Funklizenz noch die volle internationale Sicherheit.
Damit ist er für viele Freizeit-Skipper unverhältnismäßig im Vergleich zum kroatischen Küstenpatent B, das günstiger, praxisnaher und international praxistauglicher ist.
✅ Fazit
Der FB1 hat auf dem Papier durch das ICC einen internationalen Anspruch – in der Praxis aber oft Probleme bei der Anerkennung.
Gerade für Österreicher:innen, die in Kroatien oder am Mittelmeer chartern, ist das Küstenpatent B meist die sinnvollere Lösung:
günstiger,inklusive Funklizenz, sofortige, sichere Anerkennung in Kroatien und weiten Teilen des Mittelmeers.
Der FB1 ist für Österreicher:innen oft kein sinnvoller Einstieg.
Zu teuer, kein Funk,internationale Anerkennung nicht 100 % sicher, Praxisbezug gering.
Im Gegensatz dazu ist das Küstenpatent B in Kroatien:
günstiger, inklusive Funklizenz, international breit akzeptiert (z. B. in Kroatien, einem der beliebtesten Reviere), praxisnah durch Prüfung bei Hafenkapitänen.
Kroatien als Musterland – warum Europa bei Bootsführerscheinen nachziehen sollte
In den letzten Jahren hat sich die Diskussion rund um die Führerscheinpflicht für Motorboote stark verändert. Während manche Länder weiterhin Boote mit 15, 30 oder sogar 40 PS ohne Führerschein zulassen, setzt Kroatien seit langem auf klare Regeln. Aus unserer Sicht bei AC Nautik ist Kroatien damit ein echtes Musterland für Sicherheit auf See.
Kroatien: Sicherheit ab dem ersten PS
In Kroatien gilt bereits ab dem ersten PS Führerscheinpflicht. Wer dort ein Boot führen will, muss das Küstenpatent B erwerben. Die Prüfungen werden von erfahrenen Hafenkapitänen streng, aber fair abgenommen – mündlich, praxisnah und realitätsbezogen.
Das sorgt dafür, dass Skipper nicht nur theoretisches Wissen auswendig lernen, sondern die Inhalte auch wirklich anwenden können. Genau dieser praxisnahe Ansatz rettet Leben und schützt alle Beteiligten – Skipper, Badegäste und Familien am Wasser.
Gefährliche Lücken in anderen Mittelmeerländern
In Italien sind Motorboote bis 30 PS führerscheinfrei, in Griechenland bis 40 PS, in Deutschland bis 15 PS. Auf den ersten Blick wirkt das unkompliziert – in der Realität bedeutet es jedoch ein erhebliches Sicherheitsrisiko.
Denn: Auch ein 15-PS-Boot kann tödlich gefährlich sein, wenn es falsch gesteuert wird. Gerade in den ersten 300 Metern vor der Küste, wo sich die meisten Schwimmer und Taucher aufhalten, passieren die meisten Unfälle. Für ein Unfallopfer macht es keinen Unterschied, ob ein Boot 15 oder 100 PS hat – unsachgemäß gesteuert kann beides zur Katastrophe führen.
Warum Europa Kroatien folgen sollte
Wir sind überzeugt: Europa braucht einheitliche Regeln nach kroatischem Vorbild.
Eine Führerscheinpflicht ab dem ersten PS würde europaweit für mehr Sicherheit sorgen und viele Unfälle verhindern. Strenge Prüfungen, kombiniert mit praxisnaher Ausbildung, schützen nicht nur die Skipper selbst, sondern auch alle anderen am und im Wasser.
Küstenpatent
AC Nautik heute
Heute liegt unser klarer Schwerpunkt in Österreich, wo wir als Marktführer im Bereich Küstenpatent B jedes Jahr hunderte Teilnehmer:innen erfolgreich auf ihre Prüfungen vorbereiten. Unser Anspruch ist es, die Ausbildung praxisnah, verständlich und effizient zu gestalten – damit unsere Absolvent:innen nicht nur die Prüfung bestehen, sondern sich auch wirklich sicher auf See bewegen können.
Unsere Mission bleibt dabei unverändert: Sicherheit, Qualität und praxisorientierte Ausbildung.
Ganz nach unserem Motto: „Der Schein bringt dich aus dem Hafen – die Praxis sicher wieder hinein.“
Fb2 Segelschein
Praxis in Kroatien mit Partnern
Auch wenn unser Schwerpunkt heute in Österreich liegt, bleiben wir eng mit Kroatien verbunden. Damit stellen wir sicher, dass unsere Teilnehmer:innen in Kroatien organisatorisch bestens betreut werden und unter den strengen Standards der kroatischen Behörden geprüft werden. AC Nautik e.U. bleibt dabei Vertragspartner, die praktische Abwicklung erfolgt durch unsere Partner als Leistungserbringer.
Kroatien als Musterland: Österreichs Marktführer warnt vor gefährlichen Lücken bei Bootsführerscheinen
Graz, September 2025 – Kroatien gilt heute als Vorzeigeland für die Sicherheit auf See. Bereits ab 1 PS ist dort ein Führerschein Pflicht, und die Prüfungen für das Küstenpatent B werden von Hafenkapitänen streng und praxisnah abgenommen.
„Das System in Kroatien ist ein Musterbeispiel für Verantwortung im Wassersport. Die Prüfungen sind fair, aber anspruchsvoll – und genau das rettet Leben“, erklärt Fuchshofer, Geschäftsinhaber von AC Nautik e.U., Marktführer in Österreich für das Küstenpatent B.
Anders sieht es in vielen Mittelmeerländern aus: In Italien sind Boote bis 30 PS führerscheinfrei, in Griechenland bis 40 PS, in Deutschland bis 15 PS. „Das ist brandgefährlich“, warnt Fuchshofer. „Denn auch mit 15 PS kann ein Boot tödlich sein – gerade in den ersten 300 Metern vor der Küste, wo die meisten Unfälle passieren. Für Schwimmer oder Taucher macht es keinen Unterschied, ob ein Fahrer 15 oder 100 PS falsch einsetzt.“
Besonders wichtig: In Kroatien sind selbst Boote unter 2,50 Metern Länge und Elektroantriebe unter 5 PS führerscheinpflichtig. Viele Internetseiten stellen dies falsch dar. „Die kroatischen Behörden handeln hier völlig richtig – sie nehmen die Sicherheit ernst und lassen keine Schlupflöcher offen“, so Fuchshofer.
AC Nautik fordert deshalb, dass andere Mittelmeerländer Kroatien als Vorbild nehmen. „Urlaub am Wasser muss sicher sein. Kroatien zeigt, wie es geht: klare Regeln, strenge Prüfungen und praxisnaher Unterricht. Das schützt alle – Skipper, Badegäste und Familien gleichermaßen.“
Küstenpatent Graz – Schnell & einfach zum Bootsführerschein
Du möchtest in Graz den Bootsführerschein für Kroatien machen? Dann ist der Kurs für das Küstenpatent Kroatien (Boat Skipper B) direkt in Graz deine beste Wahl! Mit nur einem Tageskurs und einer amtlichen Prüfung in Kroatien hast du den international anerkannten Führerschein – ideal für Motorboote und Segelyachten.
Du möchtest das Küstenpatent Kroatien (Boat Skipper B) erwerben und suchst nach Informationen zu den Prüfungsfragen? Hier findest du alles Wichtige zur Prüfungsvorbereitung, den Themenbereichen und nützlichen Tipps für eine erfolgreiche Prüfung.
Küstenpatent B inkl. UKW Funk
Aufbau der Prüfung
Die Prüfung zum Küstenpatent Kroatien ist eine mündliche Theorieprüfung, die vor einer Kommission aus erfahrenen Kapitänen abgelegt wird. Sie umfasst folgende Hauptthemen:
Kurs Küstenpatent in Österreich – Dein Weg zum Bootsführerschein mit AC Nautik
Du suchst nach einem Kurs für das Küstenpatent in Österreich, der einfach, schnell und rechtssicher zum Ziel führt? Dann ist AC Nautik dein erfahrener Partner für die Ausbildung zum kroatischen Küstenpatent (Boat Skipper B) – dem idealen Bootsführerschein für Freizeitkapitäne, Urlauber und Charter-Skipper.
Was ist das Küstenpatent?
Das kroatische Küstenpatent (Boat Skipper B) ist ein amtlicher Befähigungsnachweis, der dich berechtigt, Motor- und Segelboote bis ca.18 Meter (30 GT) Länge in Küstengewässern zu führen – ganz ohne PS-Beschränkung. Es inkludiert die UKW-Seesprechfunkberechtigung und wird von staatlichen Behörden in Kroatien geprüft, nicht von privaten Anbietern.
Küstenpatent Österreich
Warum einen Kurs in Österreich absolvieren?
Bei AC Nautik kannst du den Vorbereitungskurs direkt in Österreich besuchen – z. B. in Wien, Graz, Linz, Salzburg oder Villach. Der große Vorteil: Du bereitest dich bequem in deiner Nähe vor und absolvierst die Prüfung einen Tag später bei der kroatischen Hafenbehörde (z. B. in Rijeka oder Zagreb).
Motorboot-Training in Opatija
Deine Vorteile mit dem AC Nautik Küstenpatent-Kurs:
1-Tages-Kurs in Österreich – kompakt & verständlich
Amtliche Prüfung in Kroatien – keine Praxis erforderlich
Funklizenz inklusive – keine Zusatzkosten
Gültig auf Lebenszeit – kein Ablauf, kein Erneuern
Internationale Akzeptanz – ideal für Kroatien, u. v. m.
Top-Bewertungen & persönliche Betreuung
Motorboot-Training in Opatija
Kursablauf – So einfach geht’s:
Anmelden – online oder telefonisch bei AC Nautik
Teilnehmen – 1-Tages-Kurs in deiner Stadt
Prüfen – am Folgetag in Kroatien bei der Behörde
Fahren – direkt nach Bestehen Boote chartern oder führen!
Das kroatische Küstenpatent ist in vielen Ländern international anerkannt, allerdings gibt es keinen EU-weit oder weltweit einheitlich gültigen Bootsführerschein für Freizeitskipper. Einzige international standardisierte Zertifizierung ist STCW 95 – diese gilt für die Berufsschifffahrt.
Küstenpatent Kroatien oder österreichisches FB2 – Was ist besser für wen?
Wer ein Boot führen möchte, steht oft vor der Wahl: Küstenpatent Kroatien (Boat Skipper B) oder das österreichische FB2-Segelschein? Beide haben ihre Berechtigung – aber für unterschiedliche Zielgruppen.
Kriterium
Küstenpatent Kroatien
FB2 Österreich
Zielgruppe
Einsteiger, Urlauber
Ambitionierte Hochseesegler
Gültigkeit
Kroatien, meist auch mit Praxis GR, IT etc.
International, mit Nachweisen (ICC)
Dauer
1 Tag Kurs + 1 Tag Prüfung
Wochenlange Theorie + Praxis
Praxisnachweis
Nein
Ja, Seemeilen notwendig
Funkzeugnis
Inkludiert
Separat zu erwerben
Fazit: Wer schnell und unkompliziert zum Bootszeugnis möchte, ist mit dem Küstenpatent bestens beraten. Wer langfristig segeln will, sollte das FB2 ins Auge fassen.