Ausrüstungsliste AC Nautik für die weltweite Fahrt (Fahrtbereich 4)

Ausrüstungsliste AC Nautik
für die weltweite Fahrt
(Fahrtbereich 4)

Inhaltsverzeichnis
Checkliste 3
1. Anker ist nicht gleich Anker 3
2. Notwendiges Zubehör 3
3. Bei schwerer See 3
4. Prüfbescheinigung von Flüssiggasanlagen 3
5. Brandlöschung 3
6. Ungewolltes „Aussteigen“ 3
7. Sicherheit für Passagiere und Mannschaft 3
8. Rettungsringe sind notwendig 3
9. In der Nähe des Steuerstandes 4
10. Sicherung ist Wichtig 4
11. Erste Hilfe auf See 4
12. Norden – Osten – Süden – Wesen 4
13. Radiowellen zur Navigation 4
14. Achten Sie auf Ihre Navigationsmittel 4
15. Mit den Sternen 4
16. Leistungsstarke Bootsmotoren 4
17. Unendliche Tiefen 4
18. Land in Sicht 4
19. Zur Bestimmung von Zeit und Wetter 4
20. Versäumen Sie keine wichtige Nachricht 4
21. Kommunikation rettet Leben 5
22. Als sinnvolle Ergänzung 5
23. Kommunizieren Sie auf See, wenn Bedarf besteht 5
24. Es geht nicht nur Visuell, auch Akustisch ist möglich 5
25. Die Kraft des Lichtes im Notfall 5
26. Zum Wiederfinden geeignet 5
27. Schwimmende Signalmittel 5
28. Notfunkbake 5
29. Sichtbar für Andere 5
30. Nachschlagewerk – Kollisionsvermeidung 5
31. Wasser, bitte nicht im Schiff

Ausrüstungsliste FB4

 

Ausrüstungsliste AC Nautik für die küstennahe Fahrt (Fahrtbereich 3)

Ausrüstungsliste AC Nautik
für die küstennahe Fahrt
(Fahrtbereich 3)

Inhaltsverzeichnis
Checkliste 3
1. Anker ist nicht gleich Anker 3
2. Notwendiges Zubehör 3
3. Prüfbescheinigung von Flüssiggasanlagen 3
4. Brandlöschung 3
5. Ungewolltes „Aussteigen“ 3
6. Sicherheit für Passagiere und Mannschaft 3
7. Rettungsringe sind notwendig 3
8. In der Nähe des Steuerstandes 3
9. Sicherung ist Wichtig 4
10. Erste Hilfe auf See 4
11. Norden – Osten – Süden – Wesen 4
12. Radiowellen zur Navigation 4
13. Achten Sie auf Ihre Navigationsmittel ( 4
14. Leistungsstarke Bootsmotoren 4
15. Unendliche Tiefen 4
16. Land in Sicht 4
17. Zur Bestimmung von Zeit und Wetter 4
18. Versäumen Sie keine wichtige Nachricht 4
19. Kommunikation rettet Leben 4
20. Als sinnvolle Ergänzung 4
21. Kommunizieren Sie auf See, wenn Bedarf besteht 5
22. Es geht nicht nur Visuell, auch Akustisch ist möglich 5
23. Die Kraft des Lichtes im Notfall 5
24. Zum Wiederfinden geeignet 5
25. Notfunkbake 5
26. Sichtbar für Andere 5
27. Nachschlagewerk – Kollisionsvermeidung 5
28. Wasser, bitte nicht im Schiff 5
29. Im Notfall

Mehr dazu unter:

Ausrüstungsliste FB3

 

 

Ausrüstungsliste für Nautiker für die Küstenfahrt (Fahrtbereich 2)

Ausrüstungsliste für Nautiker
für die Küstenfahrt
(Fahrtbereich 2)

Inhaltsverzeichnis
Checkliste 3
1. Anker ist nicht gleich Anker 3
2. Notwendiges Zubehör 3
3. Prüfbescheinigung von Flüssiggasanlagen 3
4. Brandlöschung 3
5. Sicherheit für Passagiere und Mannschaft 3
6. Rettungsringe sind notwendig 3
7. In der Nähe des Steuerstandes 3
8. Sicherung ist Wichtig 4
9. Erste Hilfe auf See 4
10. Norden – Osten – Süden – Wesen 4
11. Damit sie die Übersicht behalten 4
12. Leistungsstarke Bootsmotoren 4
13. Unendliche Tiefen 4
14. Land in Sicht 4
15. Zur Bestimmung von Zeit und Wetter 4
16. Versäumen Sie keine wichtige Nachricht 4
17. Kommunikation rettet Leben 4
18. Kommunizieren Sie auf See, wenn Bedarf besteht 4
19. Es geht nicht nur Visuell, auch Akustisch ist möglich 5
20. Die Kraft des Lichtes im Notfall 5
21. Notfunkbake 5
22. Sichtbar für Andere 5
23. Nachschlagewerk – Kollisionsvermeidung 5
24. Wasser, bitte nicht im Schiff 5
25. Im Notfall 5
Firmeninformationen

Mehr Info unter:

Ausrüstungsliste FB2

Ausrüstungsliste FB1

Ausrüstungsliste für Nautiker
Watt- oder Tagesfahrt
(Fahrtbereich 1)

Inhaltsverzeichnis
Checkliste 3
1. Damit das Schiff bleibt wo es bleiben soll 3
2. Motorenbrände sind auch am Schiff möglich 3
3. Sicherheit für Passagiere und Mannschaft 3
4. MOB 3
5. Für die kleinen und größeren Verletzungen 3
6. Damit Sie immer wissen wo sie sind. 3
7. Norden – Osten – Süden – Westen 3
8. Ein Unwetter zieht auf. 3
9. Unendliche Tiefen 3
10. Land in Sicht 4
11. Kommunizieren Sie auf See, wenn Bedarf besteht 4
12. Es geht nicht nur Visuell, auch Akustisch ist möglich 4
13. Schraubenzieher, Schraubendreher & Co. 4
14. Im Notfall 4
Firmeninformationen

Mehr Info dazu unter:

Ausrüstungsliste FB1

 

In memoriam Josef Ritter von Gadolla

Josef Ritter  von Gadolla

in memoriam Josef Ritter von Gadolla

Es waren mörderische Zeiten in Deutschland im sogenannten Dritten Reich von 1933 bis 1945. Mit dem „Anschluss“ des österreichischen Staates – Einmarsch der deutschen Wehrmacht am 12. März 1938 – an das nationalsozialistische Deutschland begannen auch für Österreich ähnlich finstere Jahre.  „Großdeutsches Reich“ war nach dem „Anschluss“ Österreichs die offizielle Bezeichnung für den NS-Staat. Das staatstragende NS-Regime errichtete den totalen Überwachungsstaat. Erbaute in Folge Konzentrations- und Vernichtungslager. Die Genozide an Juden, Sinti und Roma, die Verfolgung und Ermordung Oppositioneller, Behinderter und Homosexueller forderten mehrere Millionen Menschenleben.

Die Todesstrafe bis 1933 für drei Tatbestände vorgesehen, wurde auf 46 Tatbestände erweitert und während des Krieges massiv vollzogen. Die Verordnung vom 5. Mai 1940 zum Kriegssonderstrafrecht erlaubte den Sonderrichtern schlussendlich, für jede Straftat jegliche Strafe inklusive der Todesstrafe zu verhängen. Infolge dieser Rechtswillkür fällten die zivilen Sondergerichte rund 16.000 Todesurteile. Die Kriegsgerichte fällten rund 30.000 Todesurteile, davon etwa 23.000 wegen Fahnenflucht.

Diese Missachtung des Menschenrechts und Rechtsverdrehung traf in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs auch den gebürtigen Grazer Ritter von Gadolla.

Josef Ritter von Gadolla

Wurde am 14. Januar 1897 in Graz geboren und war ein österreichisch-deutscher Offizier – Oberstleutnant. Als „Kampfkommandant“ von Gotha in Thüringen verhinderte er am Ende des Zweiten Weltkriegs die umfangreichen Zerstörungen der Stadt. Für diese Schicksalstat wurde er am 5. April 1945 standrechtlich hingerichtet.

Jugendzeit und Ausbildung

Josef Ritter von Gadolla, Sohn einer steirischen Adelsfamilie, wurde 1897 in Graz als geboren. In den Jahren 1904 bis 1909 besuchte er die Volksschule in Graz.

Anschließend besuchte er nach alter Offiziersfamilientradition eine steirische Militärschule und absolvierte – 1913 beginnend – die Infanterie-Kadettenschule in Graz. Am 17. August 1917 wurde er an die Italienfront abkommandiert und als Zugkommandant im Mai 1918 zum Leutnant befördert.

In die Armee der neu gegründeten Republik Österreich trat Ritter von Gadolla am 1. August 1919 ein. Ab 1933 diente er als Hauptmann im Steirischen Alpenregiment Nr. 9 und wechselte – zum Major befördert – 1936 zur neuen österreichischen Fliegertruppe.

Noch während er in Österreich dient heiratet Major Josef Ritter von Gadolla – nicht standesgemäß –

Alma Sampl. 1936 wurde dem Paar Tochter Ingeborg geboren, sie verstarb 1999 in Perth, Australien.

 

Karriere in Hitlers Reich

Nach der Angliederung Österreichs an das Großdeutsche Reich wurde Josef Ritter von Gadolla ab 1938 in die Luftwaffe als Sachbearbeiter übernommen. Später wirkte er im Wehrbezirkskommando Marktredwitz. Als Oberstleutnant wurde er am 1. Juni 1943 erster Wehrbezirksoffizier und später Kommandeur des Wehrmeldeamtes Gotha.

Seine Familie, Frau Alma und Tochter Ingeborg, zogen mit ihm nach Marktredwitz und blieben auch dort, während er in Gotha war.

Im Januar 1945 wurde von Gadolla zum Wehrmachtsstandortältesten und danach zum „Kampfkommandanten“ Gothas ernannt.

Als Kampfkommandant wird der höchstrangige militärische Befehlshaber innerhalb eines umkämpften Gebietes /Stadt bezeichnet. Die Stellen der Kampfkommandanten wurden auf Weisung Hitlers 1944 geschaffen, diese Maßnahme hatte aufgrund des fortgeschrittenen Kriegsverlaufs keinen militärischen Erfolg.

 

Tödliche Befehlsverweigerung in Gotha

Als Kampfkommandant Gothas wurde Josef Ritter von Gadolla am 1. Februar 1945 auf das fragwürdige Militärstrafgesetzbuch verpflichtet, in dem verankert war, dass der zuständige Kampfkommandant den ihm übertragenen Standort bis zum Tode zu verteidigen habe.

Ab Februar 1945 war von Gadollas Kommandozentrale im Keller des Ostturmes des Gothaer Schlosses Friedenstein untergebracht.

Ende März/Anfang April 1945 standen die amerikanischen Truppen vor den Toren der Stadt Gotha und die Frage stellte sich, ob und wie die Stadt zu verteidigen sei.

Nennenswerte Anzahlen von kampfbereiten Soldaten oder Mengen an militärischem Gerät waren nicht mehr vorhanden. Die örtlichen Nazigrößen hatten sich bereits in Richtung Erfurt und Weimar abgesetzt, die Stadt ihrem Schicksal überlassen.

So traf er – auch aus heutiger Sicht das einzig Richtige – den Entschluss, dem Kampfbefehl nicht Folge zu leisten und Gotha kampflos an die Amerikaner zu übergeben. Von Gadolla schickte Reste des Volkssturms heim und ließ zum Schutz der Zivilbevölkerung die Kapitulation vorbereiten. Weiße Fahnen wehten auf öffentlichen Plätzen und Gebäuden.

Von Gadolla fuhr den amerikanischen Panzerspitzen entgegen, um die Kapitulation zu überbringen. Er wurde in Boilstädt von deutschen Soldaten abgefangen und nach Weimar verbracht.

In Gotha überschlugen sich derweil die Ereignisse. Die Amerikaner stoppten den Beschuss, nachdem die weißen Fahnen entdeckt wurden, eine alliierte Bomberflotte wurde umgeleitet. Verwundete Soldaten – in Schulen, die zu Lazaretten umfunktioniert waren – zu Kriegsgefangenen erklärt und es wurden die Bedingungen zur Übergabe der Stadt ausgehandelt und gegen 9:00 Uhr morgens fand die Übergabe der Stadt Gotha an die Amerikaner statt.

Von Gadolla selbst konnte die Stadt nicht mehr übergeben aber als verantwortlicher Kommandant hatte er bewusst gegen den Führerbefehl gehandelt und der Stadt die Zerstörung und den Einwohnern unendliches Leid erspart. Diesen beherzten Entschluss bezahlte er mit seinem Leben.

Einen Tag nach der Kapitulation Gothas wurde Josef Ritter von Gadolla am 5. April 1945 in Weimar wegen der „Aufgabe des festen Platzes Gotha“ zum Tode verurteilt und standrechtlich erschossen. Als seine letzten Worte sind überliefert: Damit Gotha leben kann, muss ich sterben!

Mit dem Todesurteil wurde von Gadolla ein Opfer der NS-Militärjustiz. Am 23. März 1948 wurde von Gadolla von der Republik Österreich rehabilitiert. „Schon“ 52 Jahre später hob das Oberlandesgericht Thüringen am 30. Dezember 1997 das Kriegsgerichtsurteil vom 4. April 1945 auf – „Gut Ding braucht Weile“.

Ehrungen

Gotha: Josef Ritter von Gadolla rettete durch die Missachtung militärischer Befehle neben der Zivilbevölkerung den historischen Stadtkern sowie den ehemaligen Stammsitz der Ernestiner, die Residenzschlossanlage Friedenstein vor der Zerstörung. In Gotha erinnern heute eine nach ihm benannte Straße, eine Tafel auf Schloss Friedenstein mit seinen letzten Worten und eine Gedenkstelle vor dem Neuen Rathaus in Gotha an den Retter der Stadt, dem am 1. Februar 1995 durch den Stadtrat der Titel „Verdienter Bürger der Stadt Gotha“ verliehen worden ist.

Thüringen: Nachdem das Thüringer Innenministerium 2017 erstmals der postumen Verleihung einer Ehrenbürgerschaft zugestimmt hatte, wurde Gadolla im Mai 2018 zum Ehrenbürger Gothas ernannt.

Boilstädt: Am 3. April 2015 wurde in Boilstädt, einem Ortsteil der Stadt Gotha, ein Gedenkstein mit Informationstafel eingeweiht; bei der Einweihung war die Nichte Gadollas, Helma-Doris Leinich aus Graz, anwesend.

Graz: In Graz wurde 2000 im 17. Bezirk (Puntigam) eine Straße nach Gadolla benannt. Am 5. April 2013 wurde vor der Grazer Münzgrabenkirche ein Denkmal zu seinen Ehren enthüllt. Im September 2014 beschloss der Grazer Gemeinderat, den Platz gegenüber der Stadthalle, zentral im 6. Bezirk, „Gadollaplatz“ zu nennen.

Kirche: 2012 wurde Gadolla durch die Aufnahme in das Deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts offiziell als katholischer Märtyrer anerkannt.

Schiffsmaße variieren aufgrund nationaler Maßeinheiten

Nautik

Schiffsmaße variieren aufgrund nationaler Maßeinheiten

 

Der Begriff Schiffsmaße definiert unterschiedlichste technische Daten eines Schiffes darunter sind Masse- und Raumangaben, Verdrängung und Tragfähigkeit, Länge, Tiefgang und Geschwindigkeit des Schiffes.

Nachfolgende Angaben gelten für Seeschiffe, die Angaben zur Schiffsgröße und Schiffsleistung können aufgrund ihrer unterschiedlichen Zweckausrichtung und der unterschiedlichen, nationalen Maßeinheiten variieren.

 

Schiffsmaße

 

LA

Länge an Deck, vom vordersten zum hintersten festen Punkt (Vorderkante Vorsteven – Hinterkante Achtersteven auf Deckshöhe).

 

LüA

Länge über alles – gemessen zwischen dem hintersten und vordersten festen Punkt des Schiffes (Bugspriet ist einzubeziehen).

Die Länge über alles gibt die Länge des Schiffes an, die zwischen den zwei Geraden vorliegt, die senkrecht zwischen den äußersten Punkten des über bzw. unter Wasser liegenden Schiffskörpers gezogen werden. Bei Schiffen mit ausladendem Vorsteven ist die Länge über alles über der Konstruktionswasserlinie, bei Schiffen mit Rammsteven darunter.

 

LzdL, Lpp

Länge zwischen den Loten –

gemessen zwischen den Schnittpunkten der Konstruktionswasserlinie (CWL) mit zwei Senkrechten.

 

LCWL, LWL

Länge in der CWL (Konstruktionswasserlinie).

 

Büa,

Bei der Breite ist es auf Seeschiffen üblich, die Breite auf Spanten anzugeben; sonst auch die Breite über alles.

 

BWL

Breite in der Wasserlinie (Konstruktionswasserlinie)

 

H

Die Seitenhöhen der verschiedenen Decks sind die senkrechten Abstände von Oberkante Kiel bis Oberkante Decksbalken, gemessen an der Bordwand auf halber Schiffslänge.

 

T

Konstruktionstiefgang

 

Tg

Der Tiefgang ist der Abstand des absolut tiefsten Punktes des Schiffes von der tatsächlichen Schwimmwasserlinie.

 

TEU

Bei Containerschiffen wird die Stellplatzkapazität in Anzahl der Container angegeben, Maßeinheit ist die TEU (Twenty-foot Equivalent Unit). Das ist ein Standard-Container von 20 Fuß Länge. Ein Containerschiff mit 6.000 TEU bietet Stellplätze für 6.000 20-Fuß-Container.

 

 

Vermessung

 

D

Wasserverdrängung (Deplacement) des eingetauchten Schiffskörpers –

nach dem archimedischen Prinzip verdrängt ein Körper so viel Wasser, wie er wiegt.

 

R

Rauminhalt des Schiffes – für statistische und kommerzielle Zwecke in Registertonnen

(1 RT = 2,8315 Kubikmeter (m³) = 100 Kubikfuß (ft³) ):

Bruttoregistertonne (BRT) – Gesamtinhalt des seefest abgeschlossenen Raumes.

Nettoregistertonne (NRT) – für Ladung und Fahrgäste nutzbarer Raum.

 

Diese Vermessung wurde durch die Oslo-Konvention von 1947 erneut bestätigt und war bis zum 18. Juli 1994 gültig.

Am 18. Juli 1982 ist das Internationale Schiffsvermessungs-Übereinkommen vom 23. Juni 1969 (kurz London 69) in Kraft getreten, das nach einer Übergangszeit von zwölf Jahren 1994 alle bisherigen nationalen Vermessungsvorschriften abgelöst hat. Bisher haben mehr als 130 Länder das Übereinkommen von London unterzeichnet, das entspricht ca. 98 % der Welttonnage. Die Republik Österreich setzte das Übereinkommen per Bundesgesetzt mit dem 18. Juli 1982 in Kraft.

 

BRZ

ist eine Brutto-Raum-Zahl.  Die Raum-Zahl (engl. Gross Tonnage) ist im Gegensatz zu Registertonne oder Kubikmeter eine dimensionslose Zahl, basiert aber auf dem in m³ vermessenen Schiffsraum. Der neue Wert wird durch eine einfache Formel ermittelt: BRZ = k x V.

 

V = Gesamtvolumen des Schiffes in m³

k = von der Schiffsgröße abhängiger Faktor zwischen 0,22 und 0,32.

 

NRZ

Die Nettoraumzahl ergibt sich nicht mehr im Abzugsverfahren aus BRZ, sondern aus einer komplizierteren Formel, in der Laderäume, Anzahl der Passagiere und weitere Faktoren als Parameter auftreten.

 

GT

Gross Tonnage – Gesamtheit aller geschlossener Räume multipliziert mit dem Faktor k zur Angleichung der neuen Vermessung an die alte: GT = k x V.

 

NT

Nettotonnage – Abzug bestimmter Räume wie früher aber eine leichtere und präzisere Berechnung.

Statt GT und NT in einigen Ländern RZ = Registrierzahl.

 

tdw

Tragfähigkeit in Tonnen (1 Tonne = 1000 kg), betrifft die Nutzladung, Treib- und Schmierstoffe, Speise und Frischwasser, Verbrauchsmaterial, Besatzung und Fahrgäste mit Gepäck.;

(tdw = tons deadweight)

 

 

Längenmaße

1 “ (Zoll / inch) = 2,54 cm 1 Meter = 39,37 “ (Zoll /inch)

 

1 ‚ Yard = 0,9144 m, = 3 Fuß,

= 36 Zoll

1 Meter = 1,0936 Yards,

≈ 1/2000 Seemeile

1 Fuß (Foot) = 0,3048 m, = 12 Zoll 1 Meter = 3,2808 Fuß
1 Faden (engl.)

(Tiefenmaß)

= 1,8288 m 1 Meter = 0,5468 Faden
1 Faden (int.) = 1,852 m,

= 1/1000 Seemeile

1 Meter = 0,5399 Faden
1 Kabellänge = 185,2 m,

=1/10 Seemeile

1 Kilometer = 5,40 Kabellänge
1 Seemeile (int.) = 1852 m

(Nautische Meile)

1 Kilometer = 0,5399 sm
1 Seemeile (engl.) = 1853,184 m

(bis 1855 m)

1 Kilometer = 0,5390(6) sm

 

 

Flächenmaße

1 Quadratzoll     = 0,00064516 m²
1 Quadratfuß   = 144 Quadratzoll = 0,092903 m²
1 Quadratyard = 9 Quadratfuß = 1296 Quadratzoll = 0,83613 m²

 

 

 

Raummaße

1 cubic foot, ft³ = 0,0283 m³ 1 m³ = 35,315 ft³
1 gallon Brit. = 4,5461 l 1 l = 0,220 gallon Brit.
1 gallon USA = 3,7854 l 1 l = 0,2642 gallon USA
1 Registertonne RT = 2,8317 m³ 1 m³ = 0,3532 RT
1 Kubikzoll     = 0,00001638702 m³
1 Kubikfuß, ft³   = 1728 Kubikzoll = 0,028317 m³
1 Kubikfaden = 216 Kubikfuß = 373248 Kubikzoll = 6,1163 m³

 

 

Gewichte

1 ounce = 28,35 g 1 g = 0,035274 ounce
1 lb (pound) = 0,453592 kg 1 kg = 2,2046 lbs
1 long ton = 1,016 t 1 t = 0,9842 long ton
1 short ton = 0,9072 t 1 t = 1,1023 short tons

 

Geschwindigkeiten

1 kn = 1,852 km/h, ( = 1 sm/h ) = 0,5144 m/s
1 km/h = 0,278 m/s = 0,540 kn
1 m/s = 1,944 kn = 3,600 km/h

 

Sonstiger Maß/Zeit-Begriff

Etmal = eine wiederkehrende Periode

 

In der Seemannssprache, die Zeitspanne von einem astronomischen Mittag zum anderen.

„Der Schiffsmittag muss für die Standortbestimmung nach der astronomischen Navigation festgestellt werden. Damit hat man nur mit der Bestimmung des Sonnenhöchststandes, also ohne Uhr, eine tägliche feste Mittagszeit an Bord.

 

So bot es sich an, die Strecke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Mittagen als Maß für den Reisefortschritt des Tages festzuhalten. In dieser Bedeutung hat sich das Etmal bis heute erhalten.“ (Information Wikipedia)

 

 

Maschinenleistung

Leistung = Arbeit pro Zeiteinheit. Die Einheiten, in denen die Leistung gemessen wird, sind Watt bzw. Kilowatt.

Früher wurde auch mit PS (Pferdestärken) und Kilopondmeter pro Sekunde gearbeitet. Seit 1. Januar 1978 sind die Einheiten PS, HP und kpm/s im amtlichen und geschäftlichen Verkehr nicht mehr zugelassen.

 

 

1 PS = 735,5 W (0,7355 kW), der Umrechnungsfaktor W in PS = 1,36 (exakt 1,35962)
1 kW = 1000 W (N m/s) = 1,35962 PS = 101,972 kpm/s = 1,34102 HP (horse power)

 

Beispiele mit Spitzenleistungen

CSCL Indian Ocean ist ein CSCL-Globe-Typ und zählt zu den größten Containerschiffen. Das Schiff hat eine Länge von 399,67 m (Lüa), eine Breite von 58,6 m und einen Tiefgang von max. 16,00 m. Die offizielle Vermessung beträgt 187.541 BRZ, seine Tragfähigkeit sind 184.320 tdw. Die Maschinenleistung beträgt 56.800 kW = 77.227 PS und die Höchstgeschwindigkeit beträgt 25,1 kn.

 

Die „Pieter Schelte“ ist mit den Maßen – Länge 382 m (Lüa) und einer Breite von 124 m – wohl eines der größten Arbeits-Schiffe der Welt. Angetrieben wird es von acht V-Motoren und einem Reihenmotor, die Maschinen entwickeln dabei eine Leistung von 94.600 kW beziehungsweise ca. 128.620 PS und verleihen dem Mega-Schiff eine Höchstgeschwindigkeit von 14 kn.

 

 

Küstenpatent seriös oder nur günstig

Küstenpatent

Küstenpatent seriös oder nur günstig

Der Erwerb Küstenpatents bitte immer mit Fahrpraxis!

 

An den Küsten in Kroatien boomt der maritime Tourismus wie nie zuvor. Zahlreiche,

künftige Freizeitkapitäne möchten den amtlichen Sportbootführerschein, das „Kroatische Küstenpatent“ erwerben. Mit relativ geringem Aufwand und überschaubaren Kosten kann dieses Küstenpatent recht unkompliziert erworben werden. Die kroatischen Behörden stellen zwar keinerlei Praxiserfahrungen zur Bedingung, um den Führerschein in die Hände zu bekommen – in puncto Sicherheit hat das natürlich seine negativen Seiten. Bleiben Sie auf der sicheren Seite und absolvieren Sie separat angebotene Praxiskurse.

Niemals verwegen durchstarten

Als Skipper tragen Sie große Verantwortung für sich und andere – auch, wenn Sie jetzt

stolzer Besitzer vom „Kroatischen Küstenpatent“ sind, sollten Sie nur mit langsamer Fahrt zur ersten Bootstour unter eigener Regie starten. Nicht verwegen lossausen, denn jeder Seemann hat zunächst klein angefangen. Vorsicht und Respekt vor dem ungewohnten Element müssen immer Priorität haben, nur so tragen Sie zur eigenen Sicherheit und der anderen maritimen Verkehrsteilnehmer bei.

Ein gründlicher Vorbereitungskurs mit der erforderlichen Theorie ist die beste Möglichkeit das „Kroatische Küstenpatent“ zu erwerben. Lassen Sie sich nicht von den diversen Unternehmen, die Führerscheinkurse ausschließlich in Kroatien an nur einem Tag, ohne Praxiskurs, mit Prüfung direkt vor Ort anbieten, verführen. Entscheiden Sie sich, z. B. AC Nautik in Österreich mit seinen hervorragenden Dienstleistungen im Bereich Küstenpatent und einem praktischen Vorbereitungskurs, der dann einem kroatischen Hafen absolviert wird.

Küstenpatent Kroatien kaufen

Küstenpatent Kroatien kaufen

Es werden Theorie und Praxis der Bootsführung verlangt

 

Für den Erwerb des Küstenpatent wird in Kroatien eine Ausbildung mit bestandener Prüfung verlangt – man kann also das Küstenpatent Kroatien nicht einfach so kaufen. Wenn man sich gut und umfassend auf die Prüfung im Hafenamt vorbereitet, ist es kein großer Aufwand das Küstenpatent zu erwerben.

Für die eigene Sicherheit und die einer eventuellen Crew muss ein Skipper neben der Theorie die Praxis der Bootsführung von Motorboot und Segelyacht, sicher beherrschen. Das Lernen der Theorie im Eigenstudium vom gelieferten Lehrmaterial, einige Extrastunden in der Bootspraxis führen zielsicher zu einem erfolgreichen Abschluss der Prüfung.

 

Welcher Anbieter eignet sich für meine Vorstellungen

Wer viel im Selbststudium lernen kann und nur wenig in einen Seminarraum sitzen möchte ist bei AC Nautik richtig. Sie bekommen ein umfassendes Skript und werden in dem Kurs von gut geschultem Personal bestmöglich auf die Prüfung vorbereitet. Auch helfen die Mitarbeiter von AC Nautik umfassend bei Fragen und bringen Sie sicher durch die Prüfung im jeweiligen kroatischen Hafenamt.

Bei AC Nautik wird auf eine gezielte Vorbereitung wert gelegt und kann vielleicht deshalb eine hochprozentige Erfolgsquote aufweisen.

AC Nautik, bietet seine Kurse in Österreich in Wien, Graz, Linz, Salzburg und Villach an. In Kroatien finden sie im Hotel Mileniji in Opatija statt.

Bei AC Nautik werden im Kurs alle Themen wie, Kursberechnung/Lichterführung

Positions- und Distanzbestimmung, Abkürzung auf Karten, Notsignale, Seesprechfunk über UKW und andere wichtige Aspekte abgedeckt.

Die Prüfung findet immer sonntags von 08:00 – 11:00 im Hafenamt Rijeka statt. Ein persönlicher Betreuer mit Deutschkenntnissen ist immer anwesend.

 

Küstenpatent inkl. UKW-Sprechfunk Kroatien

Küstenpatent inkl. UKW-Sprechfunk

Kroatien – alle Charteryachten haben UKW-Seesprechfunk

Zum Führen von Charteryachten ist in Kroatien eine UKW-Seesprechfunk-Lizenz gesetzlich vorgeschrieben! Viele Inhaber von Bootsführerscheinen – österreichischer Yachtmaster FB2/FB3 (nicht Binnenseen oder Donau) – deutscher Sportbootführerschein See oder Skipper mit alten kroatischen oder jugoslawischen Küstenpatenten haben das Problem, dass ihr Bootsschein keine Seefunkberechtigung beinhaltet.

Für diese Skipper gibt es eine einfache und preisgünstige Möglichkeit eine UKW-Seesprechfunk-Lizenz zu erwerben.

 

UKW-Seesprechfunk-Lizenz Zusatzprüfung

Inhaber älterer Küstenpatente, die seinerzeit die UKW-Seesprechfunkprüfung nicht absolviert haben, können problemlos eine amtliche UKW-Zusatzprüfung ablegen und auf diese Weise ihren kroatischen, deutschen oder österreichischen Bootsführerschein aktualisieren. Die Funkzusatzprüfung umfasst Grundlagenwissen zum Seesprechfunk, wie die Einteilung der verschiedenen Funkkanäle, internationale Notrufe und das globale Funkalphabet sowie einfache Navigationsvorgänge. Nach dieser ziemlich einfachen Zusatzprüfung im Hafenamt Rijeka, bekommen Sie die UKW-Seesprechfunk-Lizenz in Scheckkartengröße ausgehändigt.

Der Boat Skipper B inkl. UKW-Seesprechfunk-Lizenz

berechtigt Boote und Yachten zu führen – auch kommerziell

 

Generelles:

Ein Boot ist ein Wasserfahrzeug bis 12 m Länge
Ein Schiff ist ein Wasserfahrzeug über 12 m Länge
Ein Sportboot ist ein offenes Boot dient dem Sport oder Vergnügen
Eine Yacht verfügt über fix eingebaute Beherbergungsmöglichkeiten kann über 12 m lang sein,
darf mit maximal 12 Personen an Bord zugelassen werden
Eine Yacht kann Sport, Vergnügen oder gewerblichen Zwecken dienen – Charteryachten

Der Boat Skipper B inkl. UKW-Funklizenz berechtigt Sie Boote und Yachten als kommerzieller Skipper zu führen. Das Küstenpatent B ist nicht nur ein Yachtführerschein, sondern gilt auch als der Grundschein der kroatischen Handelsmarine. Als gewerblicher Skipper sind Sie berechtigt zum Führen von: Charteryachten bis 30 BRZ, Booten für Fracht- und Personenbeförderung, Ausflugsbooten, Taxibooten, Booten für Tauchausflüge und Fischereibooten.

Küstenpatent B

Küstenpatent

Küstenpatent B

Das Küstenpatent B steigt in seiner Beliebtheit

 

Die Zahl der Absolventen und Interessenten für das kroatische Küstenpatent „Boat Skipper B“, ist in den letzten Jahren enorm angestiegen – gleichzeitig aber auch die Zahl der Anbieter. Es ist ratsam sich die einzelnen Anbieter recht genau anzuschauen.

Oft wird dem Kunden die Illusion vermittelt, dass es mit der theoretischen Prüfung getan ist. Dies ist für den Anbieter mit wenig Aufwand verbunden und ziemlich einträglich, entspricht bedingt der Wahrheit. Denn tatsächlich ist die Prüfung für das kroatische Küstenpatent B relativ einfach zu bestehen, da sie keinerlei Praxiskenntnisse verlangt oder einen Seemeilen-Nachweise fordert.

Natürlich ist es in Wahrheit nur mit der theoretischen Prüfung nicht getan. Wenn man als Bootsführerschein-Inhaber ohne Praxiskenntnisse eine Charteryacht bucht, kann schnell ein Schadensfall eintreten. Die meisten Yachtcharterfirmen haben schon schlechte Erfahrungen gemacht und lassen sich Praxiskenntnisse vorweisen, bevor sie einem Küstenpatent-Neuling eines ihrer Boote überlassen!

 

Die Aufgaben als Skipper

Die Pflichten eines Skippers sind vielfältig und mit großer Verantwortung verbunden. Auf die Skipper-Rolle muss man sich einstellen und sich klar vor Augen führen, dass ein wenig Theorie dafür keineswegs ausreichend ist, denn neben der Verantwortung für das Schiff ist da auch die Verantwortung für die Crew. Theoriekenntnisse müssen auch in der Praxis umgesetzt werden können, z. B. muss die Wind- und Wetterlage jederzeit richtig eingeschätzt werden, um auch bei widrigen Umständen das Schiff und die Crew sicher zu führen. Seenotfälle muss ein Skipper richtig zu koordinieren wissen, denn an Bord ist er für sämtliche Entscheidungen alleinverantwortlich.

Bei Unfällen trägt er allein die Verantwortung, auch, wenn ein Crewmitglied etwas falsch gemacht hat. Auch haftet er mit seinem Vermögen für Unfälle, die ein Crewmitglied verschuldet hat.

AC Nautik –Die bessere Wahl?

Der Nautik Firma AC Nautik ist sehr daran gelegen, ihre zukünftigen Skipper perfekt auf ihre Rolle als Skippers vorzubereiten. Ihnen klar vor Augen zu führen, welche nautischen Kurse, Schulungen und Ausbildungen sie durchlaufen sollten, um sicher und glücklich die kroatischen Küsten mit dem Boot erkunden zu können.

AC Nautik arbeitet seit Jahren kompetent und seriös. Zögern Sie also nicht sich bei dem perfekten Ansprechpartner für das Küstenpatent B anzumelden.

www.kuestenpatent-kroatien.at