Tag 14: von Pasadur (Insel Lastovo) nach Korčula Stadt (33 sm) / Fahrzeit ca. 6,5 Stunden Von Lastovo aus segeln wir zurück zur Insel Korčula, diesmal steuert das Team von AC Nautik allerdings die Ostseite der Insel an. Ziel ist die namensgebende Stadt Korčula, gleichzeitig die größte Stadt der Insel. Korčula wurde von den Griechen seinerzeit „Schwarzes Korfu“ genannt, aufgrund seiner dunklen Kiefernwälder. Eine Bezeichnung, die auch heute noch vollends zutrifft. Um Otok Badija herum laufen wir am frühen Nachmittag in die Marina von Korčula-Stadt ein. Der Hafen ist relativ klein und bietet neben dem normalen Standard keine besonderen Annehmlichkeiten. Dennoch werden wir hier für mehrere Tage bleiben, da wir neben der Erkundung der Stadt Korčula als Weinliebhaber auch noch einen Ausflug in das nahegelegene Orebic planen. Adresse: ACI Marina Korčula, 20260, Korčula, Kroatien, Tel.: +385 20 711 661 Korčula ist eine Stadt mit möglicherweise bedeutender Wichtigkeit für die Wissenschaft. Es geht nämlich die Sage, dass der berühmte Asien-Forschers und Weltreisende Marco Polo in Korčula geboren sein soll, wenngleich andere Stimmen und Fakten für Venedig als Geburtsort des Entdeckers sprechen, die Familie Marco Polos ursprünglich aber wohl aus Dalmatien stammt. Jedenfalls kann man das Geburtshaus Marco Polos in Korčula besichtigen. Adresse: Rodna Kuća Marka Pola, Ul. Depolo, 20260, Korčula, Kroatien Im Sommer kann es in Kroatien schon recht heiß werden. Temperaturen von über 30 Grad Celsius sind keine Seltenheit. Da die kroatische Sonne auch heute wieder ziemlich brennt, nimmt meine erste Offizierin Schnicki zwischendurch ein Schwimmnudel-Bad zur Abkühlung. Im nahe der Marina Korčula gelegenen Fisch-Restaurant „Fish & Go“ lassen wir uns nach der Abkühlung einen Vorspeisenteller mit Paprika, Schafskäse und den für die Region so typischen grünen und schwarzen Oliven und danach als Hauptspeise eine reichliche Fischplatte servieren. Es gibt in der rustikalen, aber sehr empfehlenswerten Lokalität eine gut ausgesuchte und lecker angerichtete Auswahl aus Fischen aus der Region. Adresse: Fish & Go, Trg Hrvatske Bratske Zajednice 1, 20260, Korčula, Kroatien Gut gestärkt geht es nach dem Essen in die Altstadt von Korčula. Die typischen Arkaden laden zum Verweilen ein. Hübsch anzusehen ist vor allem die in unmittelbarer Nähe des Marco-Polo-Hauses gelegene Markus-Kathedrale mit schöner Inneneinrichtung und einem sehenswerten Altar. Der etwas abenteuerliche Aufstieg auf den Glockenturm kostet pro Person 25 Kuna (rund 3,50 EUR) extra. Die Ausgabe lohnt sich aber auf jeden Fall: Vom Turm aus hat man eine hervorragende Rundum-Sicht auf die pittoresk anmutende Szenerie und das Treiben in der bis zum späten Abend gut besuchten Altstadt. Adresse: Sveti Marko, Trg. Svetog Marka, 20260, Korčula, Kroatien Nach dem Rundgang durch die Altstadt und Rückkehr in die Marina sorgt ein leckerer kroatischer Wein zum Abschluss des Tages noch für die nötigen Kojenschwere.

Tag 14: von Pasadur (Insel Lastovo) nach Korčula Stadt (33 sm) / Fahrzeit ca. 6,5 Stunden

Von Lastovo aus segeln wir zurück zur Insel Korčula, diesmal steuert das Team von AC Nautik allerdings die Ostseite der Insel an. Ziel ist die namensgebende Stadt Korčula, gleichzeitig die größte Stadt der Insel. Korčula wurde von den Griechen seinerzeit „Schwarzes Korfu“ genannt, aufgrund seiner dunklen Kiefernwälder. Eine Bezeichnung, die auch heute noch vollends zutrifft. Um Otok Badija herum laufen wir am frühen Nachmittag in die Marina von Korčula-Stadt ein. Der Hafen ist relativ klein und bietet neben dem normalen Standard keine besonderen Annehmlichkeiten. Dennoch werden wir hier für mehrere Tage bleiben, da wir neben der Erkundung der Stadt Korčula als Weinliebhaber auch noch einen Ausflug in das nahegelegene Orebic planen. Adresse: ACI Marina Korčula, 20260, Korčula, Kroatien, Tel.: +385 20 711 661
Korčula ist eine Stadt mit möglicherweise bedeutender Wichtigkeit für die Wissenschaft. Es geht nämlich die Sage, dass der berühmte Asien-Forschers und Weltreisende Marco Polo in Korčula geboren sein soll, wenngleich andere Stimmen und Fakten für Venedig als Geburtsort des Entdeckers sprechen, die Familie Marco Polos ursprünglich aber wohl aus Dalmatien stammt. Jedenfalls kann man das Geburtshaus Marco Polos in Korčula besichtigen.
Adresse: Rodna Kuća Marka Pola, Ul. Depolo, 20260, Korčula, Kroatien
Im Sommer kann es in Kroatien schon recht heiß werden. Temperaturen von über 30 Grad Celsius sind keine Seltenheit. Da die kroatische Sonne auch heute wieder ziemlich brennt, nimmt meine erste Offizierin Schnicki zwischendurch ein Schwimmnudel-Bad zur Abkühlung.
Im nahe der Marina Korčula gelegenen Fisch-Restaurant „Fish & Go“ lassen wir uns nach der Abkühlung einen Vorspeisenteller mit Paprika, Schafskäse und den für die Region so typischen grünen und schwarzen Oliven und danach als Hauptspeise eine reichliche Fischplatte servieren. Es gibt in der rustikalen, aber sehr empfehlenswerten Lokalität eine gut ausgesuchte und lecker angerichtete Auswahl aus Fischen aus der Region.

Adresse: Fish & Go, Trg Hrvatske Bratske Zajednice 1, 20260, Korčula, Kroatien

Gut gestärkt geht es nach dem Essen in die Altstadt von Korčula. Die typischen Arkaden laden zum Verweilen ein. Hübsch anzusehen ist vor allem die in unmittelbarer Nähe des Marco-Polo-Hauses gelegene Markus-Kathedrale mit schöner Inneneinrichtung und einem sehenswerten Altar. Der etwas abenteuerliche Aufstieg auf den Glockenturm kostet pro Person 25 Kuna (rund 3,50 EUR) extra. Die Ausgabe lohnt sich aber auf jeden Fall: Vom Turm aus hat man eine hervorragende Rundum-Sicht auf die pittoresk anmutende Szenerie und das Treiben in der bis zum späten Abend gut besuchten Altstadt.

Adresse: Sveti Marko, Trg. Svetog Marka, 20260, Korčula, Kroatien

Nach dem Rundgang durch die Altstadt und Rückkehr in die Marina sorgt ein leckerer kroatischer Wein zum Abschluss des Tages noch für die nötigen Kojenschwere.

Tag 13: von Vela Luka (Insel Korčula) nach Pasadur (Insel Lastovo) – (18 sm) / Fahrzeit ca. 4,5 Stunden

Tag 13: von Vela Luka (Insel Korčula) nach Pasadur (Insel Lastovo) – (18 sm) / Fahrzeit ca. 4,5 Stunden

Von Vela Luka im Westen der Insel Korčula nehmen wir Kurs nach Süden und laufen am 13. Tag unserer Reise in Pasadur auf der Insel Lastovo ein. Lastovo ist dabei als Oberbegriff zu verstehen, der ein Archipel aus insgesamt 46 Inseln zusammenfasst. Die nächstgelegenen Inseln sind Prezba, Vlasnik, Mrcara und Bratin (alle weniger als 1,5sm von Lastovo entfernt), es gibt aber noch zahlreiche weitere Inseln. Das gesamte Archipel steht unter Naturschutz.

Die lagunenartig gelegene Marina in Pasadur bietet Platz für ungefähr 30 Yachten. Die Marina gehört zum 3-Sterne-Hotel „Solitudo“ und wird von diesem privat betrieben. Angelegt wird in Pasadur wie in Kroatien üblich per Mooringboje. Die Liegegebühren sind mit über 500 Kuna für eine 30-Fuß-Yacht wegen der Lage der Marina im erwähnten Naturschutzgebiet nicht gerade wenig. Neben der zu entrichtenden Liegegebühr kommen im Laufe der Liegezeit auch die Naturpark-Ranger vorbei und kassieren nochmals 15 Kuna für jede Person des Team AC Nautik. Für die nicht gerade geringfügige Liegegebühr von umgerechnet rund 40 EUR plus 16 EUR Extragebühr pro Person entschädigt das kristallklare Wasser. Das Archipel wirbt damit, das sauberste Wasser in ganz Dalmatien zu haben. Ein ambitionierter Anspruch, der angesichts der unglaublichen Transparenz des Wassers allerdings uneingeschränkt stimmen dürfte. Außerdem sind Stromanschlüsse für Landstrom in Pasadur ebenso vorhanden wie eine Frischwasser-Zapfanlage, so dass wir bei dieser Gelegenheit gleich unsere Frischwasservorräte im Schiff auffüllen. Kraftstoff bunkern können wir in Pasadur leider nicht, die nächste Hafentankstelle befindet sich in Ubli, etwa 1 sm von der Marina entfernt.

Adresse: Marina Solitudo (Lastovo), HR-20290 LASTOVO, Pasadur b.b, South Dalmatia, http://www.hotel-solitudo.com, Tel.: +385 (0)20 802 100

Lastovo gilt als sehr ruhige und fernab vom Massentourismus gelegene, naturbelassene Insel. Durch den Status als Naturschutzgebiet wird sich dies auf absehbare Zeit glücklicherweise auch nicht so schnell ändern. Wir entscheiden uns erneut dafür, das Eiland mit dem Roller zu erkunden und mieten uns dafür in bewährter Weise nahe der Marina wieder zwei Scooter, mit denen wir über die Insel sausen.

Die Entscheidung, was wir uns auf Lastovo anschauen, haben wir uns leicht gemacht: wir lassen uns überraschen und sind einfach mal ins Blaue gefahren. An der Alten Kaserne, an der wir vorbeikommen, ist der Rote Stern der ehemaligen jugoslawischen Armee noch gut erkennbar.

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Tag 12: von Vis Stadt nach Vela Luka – (23,5 sm) / Fahrzeit ca. 5,5 Stunden

Tag 12: von Vis Stadt nach Vela Luka – (23,5 sm) / Fahrzeit ca. 5,5 Stunden

Wir steuern von Vis aus die in südöstlicher Richtung gelegene Insel Korcula an. Das im Westen der Insel gelegene Badeörtchen Vela Luka ist unter Wetterforschern für ein glücklicherweise seltenes meteorologisches Ereignis bekannt: hier kam es im Jahre 2014 zu einem so genannten meteorologischen Tsunami, der den Wasserspiegel in kürzester Zeit um etwa anderthalb Meter anstiegen ließ. Zum Glück wurde niemand ernsthaft verletzt.
Vela Luka bietet ein kleines Bojenfeld mit rund 10 Ankerbojen. Die Liegegebühr für eine 30-Fuß-Yacht wie unsere beträgt ca. 150 Kuna (rund 20 EUR) pro Nacht. Die etwas verträumt wirkende Altstadt von Vela Luka ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Zum Baden gibt es Strände aus vergleichsweise feinem Kies sowie einige vorgelagerte Badeinseln. Im nahe der Marina gelegenen, gut sortierten und preisgünstigen Verbrauchermarkt „Tommy“ besorgen wir uns wieder einige Kleinigkeiten für den täglichen Bedarf.
Markt Tommy, D118, 20270, tommy.hr, Vela Luka, Kroatien

Bootcharter in Kroatien

Bootcharter in Kroatien

 

Das Chartern kleinerer Motorboote – kleine Fallen inbegriffen

Es ist vollkommen gleich, wie groß das Motorboot ist oder wie stark der Jet-Ski motorisiert ist. Alle motorisierten Boote unterliegen seit dem 01. Januar 2006 – unabhängig von Leistung des Motors – der Führerscheinpflicht.

Schweigen lässt die Kasse klingeln

Diese Tatsache wird von den meisten Bootsverleihern leider nicht hinterfragt. Es entspricht der Tatsache, dass sich viele der Verleiher den Bootsführerschein – Kroatisches Küstenpatent – nicht vorlegen lassen, ihn gar nicht erst erwähnen.

Passiert ein Unfall oder der Skipper kommt in eine Kontrolle, steht der Bootsführer vollkommen hilflos da, kennt er das geltende Gesetzeswerk nicht. Die kroatischen Behörden wenden die geltenden Gesetze mit voller Härte an. Es werden saftige Bußgelder verhängt und im Schadensfall kommen alle Kosten auf den Skipper zu. Es wird nämlich keinerlei Versicherungsschutz gewährt.

Für Bootsführer gelten eine Anzahl von Regeln, Verordnungen und Gesetze

Die meisten Regelwerke gelten der allgemeinen und eigenen Sicherheit, der Verkehrssicherheit und dem Schutz der Umwelt.

 

Die wichtigsten Auszüge aus dem Regelwerk:

  • Im Hafenbereich mit seine Anlagen ist das Fahren mit Rennbooten, Wellensurfen, Wasserskifahren und Baden absolut verboten.
  • Für den Bootsverkehr (Motor- und Segelboote und Surfer) gilt ein Mindestabstand von 50 Meter zur Küstenlinie.
  • An Badestränden ist von der abgrenzenden Bojenreihe ein Mindestabstand von 50 Meter einzuhalten. Unter Einhaltung größter Sicherheit ist eine Annäherung zur Küste möglich (Anlegen, Ankern und Anbringen einer Landleine).
  • Motorboote und Jetfahrzeuge in Gleitfahrt, auch Luftkissenfahrzeuge müssen einen Küsten-Mindestabstand von 300 Meter einhalten, dürfen dabei nur Gewässer befahren, in denen

kein Verbot für Bootsverkehr besteht.

  • Außerhalb der Begrenzung von Strandlagen ist das Schwimmen verboten, es besteht auch ein Verbot an Naturstränden, in einer Entfernung von mehr als 100 Meter zu schwimmen.
  • Meeresverschmutzung durch Mineralöle ist verboten, die Verschmutzung mit Kunststoff-, Glas- und Metallverpackungen oder sonstigen Abfällen ist untersagt.
  • Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in Häfen und Buchten beträgt generell 4 Knoten oder etwa 7,5 km/h, außer es gibt lokal andere Vorschriften. Weiter herabzusetzen ist die Geschwindigkeit auch bei Fahrten in Kanäle und durch Meerengen.
  • Es werden immer mehr Buchten, in denen das Ankern gebührenpflichtig ist. Gebühren einziehende Personen müssen sich legitimieren und gedruckte Quittungen ausstellen. Die Gebührenpflicht soll in Kroatien in der Zukunft vereinheitlicht und gesetzlich geregelt werden.

 

Es ist empfehlenswert, die bestehenden Vorschriften zu beachten, das erspart Ärger und schont in jedem Fall den Geldbeutel.

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Tag 11: Landausflug und Erkundung der Insel Vis mit dem Scooter und Besuch der Nachbarinsel Biševo mit der Blauen Grotte

Tag 11: Landausflug und Erkundung der Insel Vis mit dem Scooter und Besuch der Nachbarinsel Biševo mit der Blauen Grotte

Für den elften Tag unserer Reise haben wir uns vorgenommen, die Stadt Komiža zu erkunden. Komiža ist ein kleines Örtchen an der Westseite der Insel. Wir entscheiden uns für den Landweg per Scooter, denn die Marina in Komiža ist noch kleiner als die in Vis und daher ist es stets sehr ungewiss, überhaupt einen Liegeplatz in Komiža zu bekommen. Zudem kann es nachts zu kräftigen Fallböen kommen, was die Nächte durch Schwell unruhig werden lässt.

Es gibt von Vis aus zwei alternative und mit rund 12 km in etwa gleich lange Routen, die Nordroute und die Südroute. Wir entscheiden uns für die Südroute, da diese Strecke etwas weniger kurvig ist und wir noch durch ein paar evtl. sehenswerte Ortschaften kommen. Die Fahrt von Vis nach Komiža dauert etwa 20 Minuten, mit Fotopausen sollte man aber rund eine Stunde ansetzen. In Plisko Polje entdecken wir unterwegs den alten Flughafen von Vis, das Aerodrom Gostinica, der gerade zu einer kleinen Weinprobe der guten kroatischen Tropfen einlädt. Auch die leckere Marmelade darf gerne verkostet werden.
Adresse: Aerodrom Gostionica Wine House, D117, 24 Plisko Polje, Island of Vis 21480, Croatia

Natürlich können wir auch bei einem Landausflug nicht ganz auf das nasse Element verzichten – und so entscheiden wir uns in Komiža für einen Besuch der Nachbarinsel Biševo, welche für ihre wundervolle Blaue Grotte bekannt ist. Die Blaue Grotte, auch „Blue Cave“ oder auf kroatisch „Modra spilja“ genannt, zählt zu den schönsten Naturphänomenen der kroatischen Adria. So buchen wir in Komiža eine geführte Tour in die Höhlenlandschaft. Per Taxiboot geht es hinüber zur Blauen Grotte.

Taxiboot von Komiža aus:
Taxi Boot Milaneze, Milan Males, Tel. +385 98/177 247 8
oder
Mrva Komiza, Mate Mardesic, Tel. +385 95/596 396 9

Die rund 25 m lange, rund 10 m tiefe und bis zu 15 m hohe Höhle wird mit kleinen Ruderbooten befahren. Der Eingang zur Höhle ist zwar auch nach der künstlichen Vergrößerung noch sehr schmal, aber ausreichend hoch, um von der Sonne kräftig beleuchtet zu werden, was innerhalb des Gewölbes zu einem fantastischen Farbenspiel führt und jeden Cent wert ist. Der Eintritt in die Blaue Grotte liegt in der Hochsaison bei ca. 50 Kuna (rund 7 EUR) per Person. Hinzu kommen in unserem Fall die Kosten für das Taxiboot. Unsere zugegeben hohen Erwartungen wurden mehr als erfüllt, wenngleich wir den Besuch der Grotte selbst mit rund 10 Minuten für etwas kurz befunden haben. Vermutlich ist die kurze Verweildauer in der Grotte der hohen Anzahl der Touristen geschuldet, sie hat aber auch den Vorteil, dass man Fotos der Grotte machen kann, ohne ständig andere Personen ungewollt im Bild zu haben.

Empfehlenswert ist auch ein abendlicher Ausflug nach Komiža, einem kleinen Örtchen an der Westseite der Insel Vis. Aus der ganz aus Stein errichteten Kapelle in Komiža können wir vom Aussichtspunkt einen weiteren wunderbaren Sonnenuntergang genießen.

Bevor wir unsere Scooter nach diesem ereignisreichen Tag wieder abgeben, genießen wir noch den Sonnenuntergang. Nach Rückkehr in die Marina laben wir uns an einem kleinen Snack und freuen uns auf unsere gemütliche Koje und eine ruhige Nacht in der Princess of the Seas II.

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Navigation

Navigation

 

Modernes Navigieren – Digitale Seekarten und ein modernes Smartphone mehr ist nicht vonnöten

In den vergangenen Jahren ist die Entwicklung moderner Navigation rasant vorangeschritten. Für die Sportbootfahrer – Segler und Motorboot – war die Entwicklung zur mobilen Navigationseinheit voraussehbar.

Den Apps gehört die Zukunft

Das System, das sich bei den Autofahrern durchgesetzt hatte, sollte sich in abgewandelter Form auch bei den Bootsführern bewähren. Für Bootsführer sind Smartphone mit Navigations-Apps hoch aktuell. Bedingt durch den ungewöhnlich großen Funktionsumfang der Apps und der ständig größer werdenden Karten-Abdeckung, ist diese moderne Art der Navigation ihren Vorgängern mit herkömmlichen Kartenplottern überlegen. Bootsführer sind begeistert von den Vorzügen der mobilen Smartphone-Navigation. Dabei spielt es keine Rolle ob zur Hauptnavigation oder als Zweitgerät.

Für Segler und Motorbootfahrer ist ihr Smartphone mit den Boots-Navigations-Apps ein wertvolles Hilfsmittel. Durch ihren zusätzlichen Funktionsumfang oder durch Spezial-Apps ist es möglich im Kontakt mit anderen Bootsführern zu bleiben. Ein gern genutzter Vorteil der mobilen Navigation.

Ist der Bootsführer daheim und denkt an den nächsten Bootsurlaub, kann er den möglichen Törn mit seinem Smartphone problemlos voraus planen, abspeichern oder Änderungen vornehmen. Die Möglichkeiten eines Smartphones mit entsprechenden Apps sind annähernd unbegrenzt.

Auf Wasser reagieren sie allergisch

Die mobilen Geräte wie Smartphones oder das iPhone sind zwar nahezu ideal für die Navigation, haben aber zwei nicht zu unterschätzende Schwachstellen. Auf Wasser reagieren fast alle Smartphones mit zeitlich begrenztem oder dem gänzlichen Totalausfall. Scheint die Sonne, dann spiegeln die meisten Displays derart, dass Karten nicht mehr abgelesen werden können oder es wird extrem erschwert.

Natürlich hat die Industrie auf diese Probleme prompt reagiert. Gegen die Spiegelung helfen entspiegelte Schutzfolien und vor Wasser schützt eine komplette Schutzhülle das Phone.

Beste Seekarten bilden die Basis der Navigation

Navionics-Karten sind eigentlich für den Einsatz auf herkömmlichen Kartenplotter gedacht. Doch es gibt auch eine Version für iPhone und iPad, die App ‚Boating’ von Navionics. Sie soll die meist genutzte App bei der Bootsnavigation sein. Die Karten sind als Apps für alle Reviere erhältlich. Der Mittelmeerraum ist auf der App ‚Boating Europs’ untergebracht.

Überblick über wichtige Funktionen:

  • Tracks,
  • Routen,
  • Distanz,
  • Markers,
  • Windvorhersagen,
  • eigene Daten synchronisieren,
  • Fotos u. Videos einbinden,
  • Nav.-Modul,
  • Marina-Suche und vieles mehr.

Der Inhalt der App (Karten und Funktionen) ist zuverlässig im alltäglichen Gebrauch. Eine Universal-App gibt es leider nicht, Lizenzen müssen jeweils separat für Tablet und Smartphone gekauft werden. Angeboten werden u. a.:

  • Navionics Boating Europe für das iPhone im iTunes AppStore
  • Navionics Boating Europe für Android im Google Play Store
  • Navionics Boating Europe HD für das iPad im iTunes AppStore

 

iNavX navigiert unter Nutzung verschiedenster offizieller Seekarten auf iPhone, iPad und iPod touch. Mit der App geliefert werden RNC Rasterkarten von NOAA der USA (gesamter Küstenbereich, Alaska, Hawai und US Virgin Island). Zur Benutzung können fast alle Seekarten hinzugezogen werden (Navionics Gold, N HotMaps, schwedische Marinekarten).

 

iNavX benötigt kein Internet, zur Ortung in mobilen Geräten werden GPS oder Funknetz genutzt. iNavX wird regelmäßig aktualisiert, Updates stehen kostenlos zur Verfügung.

 

Besonderheiten:

  • durch Berühren des Screens lassen sich die Karten beliebig verschieben,
  • der Track kann gespeichert werden,
  • Peilungen und Entfernungen können gemessen werden,
  • Wettervorhersagen, Strömungs- und Tideninfos und die Suchfunktion ‚Marina’ sind nutzbar.

 

Weitere Anbieter sind: Marine Navigation, Kroatien, mit Seekarten rund um den Globus. – Rivers & Seas Boot-Navi ist bestens geeignet für niederländische und deutsche Binnengewässer, Nord- und Ostsee, Balearen und Adria. – Transas iSailor ist eine Navigations-Software für iPhone und iPad. Die Software läuft flüssig und hat außerdem einen Tag- oder Nachtmodus. – Garmin BlueChart Mobile ist eine Navigations- und Reiseplanungs-App. Die App ist kostenlos, das Kartenmaterial muss zugekauft werden.

 

Hinweis für ganz Vorsichtige: In unbekannten Revieren sollte nicht auf die traditionelle Navigation unter Verwendung von Papierkarten verzichtet werden. Nach Meinung der übervorsichtigen Skipper sei selbst die beste App für die Navigation nur eine Zusatzhilfe. Niemand sollte sich auf die mobilen Seekarten verlassen und lieber althergebracht navigieren.

Fragen bleiben allerdings: Warum navigieren selbst die größten und teuersten amerikanischen Kriegsschiffe ausschließlich mit GPS und digitalen Seekarten? Ist das Unwissenheit – oder ist der Begriff ‚sicher’ nur eine relative Ausdrucksform?

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Tag 10: von Zlatan Otok (Insel Hvar) nach Vis Stadt – (23,5 sm) / Fahrzeit ca. 4,5 Stunden

Tag 10: von Zlatan Otok (Insel Hvar) nach Vis Stadt – (23,5 sm) / Fahrzeit ca. 4,5 Stunden

Die Insel Vis gehört zur Region Split und Dalmatien in der mittleren östlichen Adria. Sie ist (mit Ausnahme der nahen, sehr kleinen Inseln Sveti Andrija und dem für seine „Blaue Grotte“ bekannten Biševo) die am weitesten vom Festland entfernte Insel Kroatiens. Die Bucht von Viška Luka ist recht einfach anzusteuern. Rechter Hand ist, hinter der vorgelagerten Kleininsel Otočić Host, bereits von weitem das Fort George auszumachen, ein Aussichtspunkt, der bei uns schon lange auf der Wunschliste der Sehenswürdigkeiten steht. Wir steuern zunächst die in einer Bucht gelegene Stadt Vis an. Man kann zwar auch entlang der Uferpromenade von Vis anlegen, dort befinden sich einige Liegeplätze teils mit Moorings ausgestattet, teils den Einsatz des Bugankers erfordernd, doch wir entscheiden uns dafür, im vielversprechend aussehenden Stadthafen von Vis festzumachen.

AC Nautik, Segeltour2017,Küstenpatent,

Vis bietet eine ganze Anzahl an Sehenswürdigkeiten, die wir uns nicht entgehen lassen wollen. In der „Recepcija“, der Rezeption des Hafenmeisters also, buchen wir einen Liegeplatz für zwei Nächte, da wir auch noch den nächsten Tag nutzen wollen, die Insel zu erkunden. Im Hafen von Vis ist eine vorherige Reservierung leider nicht möglich. Die Kosten für unsere 30-Fuß-Yacht betragen 300 Kuna pro Nacht (2017).

Tipp: Wegen der starken Nachfrage und der nicht bestehenden Möglichkeit einer Reservierung sollte man unbedingt rechtzeitig (d.h. am besten schon am frühen Nachmittag) den Hafen von Vis anlaufen.

Da wir sehr früh schon um die Mittagszeit in der Marina ankommen, ist ein Liegeplatz kein Problem. Nachdem wir klar Schiff gemacht haben, ist erst einmal Duschen angesagt. Ein kleines Schild mit „Duschen“-Symbole weist auf den Eingang zum kühlen Nass hin. Die Eingangstür zu den Duschen sieht eher rustikal aus, aber die Qualität der Marina eigenen Duschen lässt keine Wünsche offen.

Gespeist haben wir im „Buffet Vis“, dem nach Meinung vieler Gäste besten Restaurant der Insel. Mit einem herzlichen „Dobrodošli“ (zu deutsch „Willkommen“) begrüßt uns die Speisekarte. Das Menü rat uns zur Entspannung und lockeren Genießen – eine Übung, die uns angesichts der Umgebung sehr leicht fällt.

Wie bereits auf Dugi Otok haben wir uns wieder zwei Scooter gebucht, mit denen wir unsere Ausflüge zu unseren Zielen auf der Insel vornehmen wollen. Nach dem Essen steht zunächst der Besuch des „Fort George“ an. Das Fort wurde um 1813 von der englischen Armee errichtet und nach dem damaligen englischen König Georg IV. August Friedrich benannt. Zur Sicherheit der Touristen sind oben am Rundgang des Forts an gefährlichen Stellen Fangzäune gespannt, wohl um unvorsichtige Segel-Crews mit Symptomen von Landkrankheit (leicht torkelnder Gang) vor etwaigen falschen Schritten zu bewahren 😉

Adresse: Utvrda Sv. Juraj bb, 21480, Vis, Kroatien, fortgeorgecroatia.com, Tel.:+385 91 265 6041

Nach dem Besuch des Forts geht es zum Bunker im nördlich gelegenen Rogačić. Der Bunker diente der jugoslawischen Armee ehemals als U-Boot-Bunker. In die sehr enge Einfahrt zum Bunker passen mit viel Glück zwei nicht zu dickschiffige Boote. Dafür braucht man sich aufgrund der extrem geschützten Lage um Schwell und unruhige Nächte hier keine Sorgen zu machen…

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Tag 9: von Brač (Stadt Milna) nach Zlatan Otok (Insel Hvar) – (27 sm) / Fahrzeit ca. 5 Stunden

Tag 9: von Brač (Stadt Milna) nach Zlatan Otok (Insel Hvar) – (27 sm) / Fahrzeit ca. 5 Stunden

Zlatan Otok auf der Insel Hvar liegt eingebettet zwischen der Marina und einem steil aufragenden Bergplateau. Die private Marina in Zlatan Otok ist vergleichsweise sehr klein und Zlatan Otok wegen des berühmten Weines als Ziel sehr beliebt. Trotz ihrer Kleinheit bietet die Marina alle Annehmlichkeiten, die man als Skipper und Crew so benötigt: Duschen und WC sind vorhanden und sauber, auch für die Versorgung mit Landstrom und Wasser ist gesorgt. Der Wasseranschluss liegt ein wenig versteckt. In der Saison, gerade am Sonntag, ist die Marina aber sehr voll. Man sollte daher sicherheitshalber unbedingt rechtzeitig vor Reisebeginn eine Reservierung für die Marina vornehmen. Die Koordinaten der Marina sind: 43° 8′ 3“ N, 016° 35′ 10“ E

Kontakt zur Marina: booking@zlatanotok.hr, Tel.: + 385 (0)21 745 703 oder + 385 (0)91 572 8948 (Mrs. Antonia Buratović) oder + 385 (0)91 321 0022 (Mr. Nikola Plenković)


Das Restaurant Zlatan Otok ist mit seiner Steinbauweise sehenswert und wir hörten, die Qualität des Essens soll dem gehobenen Ambiente in nichts nachstehen. Von oben kann man eine schöne Rundumsicht auf die Bucht genießen. Auch im Untergeschoss des Restaurants von Zlatan Otok fühlen wir uns sofort wohl, denn trotz des Ausbaus der Lokalität als Weinkeller ist auch hier der Blick auf die Fauna und Flora des Meeres nicht versperrt: eine Glasscheibe eröffnet Unterwasser-Aussichten auf Meereslandschaften. Wir entscheiden uns aber nicht für Fisch, sondern gönnen uns als Vorspeise zunächst eine Käseplatte mit diversen lokalen Käsesorten und Schinken an Rosmarin und Oliven. Als Hauptspeise kommt ein Meeresfrüchteteller mit Nudeln. Das Essen schließen wir mit einem Stück nicht zu süßen Kuchen ab. Da bleibt uns nur eins zu sagen: köstlich!

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Tag 8: von Marina Kremik nach Brač (Stadt Milna) – (32 sm) / Fahrzeit ca. 6,5 Stunden

Tag 8: von Marina Kremik nach Brač (Stadt Milna) – (32 sm) / Fahrzeit ca. 6,5 Stunden

Schon bald nach dem Auslaufen aus der Marina Kremik geht es an Punta Planka vorbei und weiter die kroatische Küste entlang Richtung Insel Brač. Brač gehört zu den größeren kroatischen Inseln und weist im Gegensatz zu ihren langgestreckten Pendants im Norden mit ihrer eher runden Gestalt mehr die klassische Form eines Eilandes auf. Wir passieren steuerbords zuerst Drvenik Mali, dann Drvenik Veli und schließlich Šolta. Nachdem wir Šolta hinter uns gelassen haben, gilt es nur noch, das Verkehrstrennungsgebiet zum Hafen nach Split zu kreuzen, von wo aus unter anderem die Fähren in die italienischen Stände Ancona und Pescara pendeln.

Auf Brač entscheiden wir uns für die im Westen der Insel gelegene Marina Milna, welche vom für seinen guten Service bekannten ACI (Adriatic Croatia International) betrieben und betreut wird.
ACI – Milna, Adresse: D114 4, 21405, Milna, Kroatien, Telefon: +385 21 636 306

In Milna erwartet uns strahlend blauer Himmel mit ein paar sommerlichen Cirrostratus-Wolken, die aber der Kraft der Sonne nicht wirklich etwas entgegenzusetzen haben. Uns soll’s recht sein. Die Marina selbst bietet ein schönes Ambiente mit Blick auf die Stadt Milna im Hintergrund.

Wir genießen den Blick auf den Hafen bei Sonnenuntergang und essen ein leckeres Steak mit hausgemachten Kartoffelwedges sowie Sardellen mit Oliven und süßen, mit Frischkäse gefüllten Cherry-Paprika im Restoran Galicija
Restoran Galicija, Adresse: D114 355, 21405, Milna, Kroatien, Telefon: +385 91 986 2733

Tag 7: von Marina Hramina nach Primošten (Kremik) – (23 sm) / Fahrzeit ca. 5 Stunden

Tag 7: von Marina Hramina nach Primošten (Kremik) – (23 sm) / Fahrzeit ca. 5 Stunden

Nach einer gemütlichen Nacht in der Marina Hramina machen wir uns an Tag 7 unserer Reise auf für den Schlag nach Primošten, das wir uns auf keinen Fall entgehen lassen wollen. Das ehemalige Fischerdorf ist bekannt für seine malerische Lage auf einer vorgelagerten Halbinsel und weiß durch seine wunderhübsch restaurierte und dennoch authentisch gebliebene Altstadt mit ihren engen Gässchen zu überzeugen.

Wir steuern mangels geeigneter Liegeplätze allerdings nicht den kleinen Stadthafen in Primošten selbst an (dieser bietet nur sehr wenige Liegeplätze), und wollen auch nicht an einer der Mooringbojen vor dem Hafen festmachen. Stattdessen entscheiden wir uns dafür, in die nahegelegene, nur wenige Autominuten entfernte Marina Kremik einzulaufen und mit dem Taxi (in Kroatien im Vergleich zu Deutschland günstig) entlang der Bucht nach Primošten reinzufahren.

Marina Kremik Adresse: 22202, Primošten, Kroatien Telefon: +385 22 570 068
Mit dem Taxi nach Primosten Danijel Taxi: 00385(0)91 – 2001489 Ameudus: 00385(0)91 – 5208662 Auto Taxi Bilo 00385(0)91 4570808

Auf einem der größeren Plätze in Primošten findet gerade ein Markt statt, auf dem man sich gastronomisch laben und handwerkliche Kunst erwerben kann. Der Strand von Primošten ist ein wenig kieselig, aber für einen Spaziergang am Wasser gut geeignet.

Hin und wieder entdeckt man auf dem kroatischen Festland noch alte Fahrzeuge aus den 1960er und 1970er Jahren. Wir haben das Glück, einen alten Renault R4 bewundern zu dürfen – der französische Kleinwagen wurde von 1961 bis 1992 immerhin über 8 Millionen mal gebaut und ist mittlerweile so selten wie er zu „Lebzeiten“ praktisch und zweckmäßig war.
Abends lassen wir es uns im Restaurant Tereza mit typisch kroatischen Dekor, Ambiente und Service kulinarisch wieder gut gehen.
Adresse: Grgura Ninskog 1A, Primosten 22202, Kroatien, Telefonnummer: +385 91 515 2823

Nach einer Woche mit unserer Princess of the Seas II und dem unvermeidlichen Einsatz des Außenborders beim Ein- und Auslaufen wurde es dann auch mal wieder Zeit, etwas Kraftstoff zu bunkern. Die Marina Kremik verfügt über eine Wassertankstelle, so dass wir die Gelegenheit nutzen und unseren Tank wieder voll machen. Verantwortungsbewusst warnt das Schild an der Tankstelle davor, bei großem Tiefgang (die Tiefe beträgt entlang des Anlegers 2,60 m bis 3,20 m) eventuell auf Grund aufsitzen zu können. Aber selbst die Mindesttiefe von 2,60 m ist kein wirkliches Problem für ein Schiff unserer Größe.