Mit dem kroatischen Küstenpatent auf See

Mit dem kroatischen Küstenpatent auf See

Das kroatische Küstenpatent, der Bootsführerschein für Kroatien – offiziell „Boat Skipper B mit UKW-See-Sprechfunk-Lizenz“ – berechtigt den Inhaber, mit einer Segeljacht oder einem Motorboot die wunderschönen Inselwelten vor der Küste des Landes zu entdecken.

Viele der Inseln sind dem Festland direkt vorgelagert, einige Inseln liegen auch völlig isoliert weitab der Küste. Die vom Festland am weitesten entfernte kroatische kleine Inselgruppe ist Palagruža, sie liegt 67 sm südlich von Split und 91 sm östlich vom italienischen Pescara. Seit 1875 befindet sich auf einem 90 m hohen Berg der Hauptinsel ein wichtiger bemannter Leuchtturm. Eine der kleinsten bewohnten Inseln – hier leben etwa 180 Bewohner – ist die malerische, grüne, nur knapp 10 km² große „Insel Ist“ im Insel-Archipel von Zadar.

Ein unerfüllbarer Traum

Muss nicht sein – überall in Kroatien – bei zahlreichen Vermietern kann man mit diesem Bootsführerschein für wenig Geld ein Boot chartern – und dann einige Tage oder Wochen die Küste mit ihren Inseln vom Wasser aus entdecken. Gemeinsam mit Freunden wird ein solcher Törn unvergesslich.

Alles, was man braucht, um Skipper zu werden, ist ein gültiger Bootsführerschein – hier den Boat Skipper B mit UKW-See-Sprechfunk-Berechtigung.

Boat Skipper B mit UKW-See-Sprechfunk-Berechtigung

Der klassische Bootsführerschein, der Boat Skipper B, mit UKW-Funk ist in Kroatien der berufliche Grundschein der Handelsmarine zum Führen von Fischerbooten, Ausflugsbooten, Taxibooten und Fracht befördernden Booten. Boote mit einer Länge bis zu 15 Meter.

Der Boat Skipper B ist im privaten, sportlichen Bereich aber auch der gültige Jachtführerschein – bei Jachten gilt nicht die Begrenzung von 15 Meter, sondern berechtigt zum Führen von Jachten, Motorjachten & Segeljachten, bis 30 BRZ ohne PS/kW Begrenzung. BRZ/GT ist ein Raummaß. Boote mit 30 BRZ haben je nach Bauart eine Länge bis zu 18 Meter. Mit 30 BRZ dürfen Sie die bei Charterfirmen in Kroatien als Bareboat angebotenen Charterjachten führen.

UKW-See-Sprechfunk-Berechtigung

Der Boat Skipper B enthält auch die für Ihre Sicherheit wichtige und in Kroatien zum Führen von Charterjachten gesetzlich vorgeschriebene UKW-See-Sprechfunk-Berechtigung. Ein Beitrag zur allgemeinen Sicherheit auf See und hier speziell in kroatischen Hoheitsgewässern.

Amtlicher Befähigungsausweis

Der Boat Skipper B ist ein amtlicher Befähigungsausweis des kroatischen Ministeriums für Seefahrt und Verkehr und wird international auf Küstengewässern anerkannt.

Der Boat Skipper B ist das klassische Küstenpatent, mit dem man als Freizeitkapitän alles abdeckt, was man für einen Urlaubstörn an Berechtigungen benötigt. Es dürfen damit Jachten bis 30 GT (etwa 18 m Länge, je nach Bauweise) geführt werden, dabei ist es gleich, ob es sich um eine Segel- oder Motorjacht handelt. Die Motorisierung ist unbegrenzt, ebenso das Fahrtgebiet innerhalb der Hoheitsgewässer. Eine UKW-See-Sprechfunk-Berechtigung für Kroatien ist inkludiert. Der Schein ist zeitlich uneingeschränkt gültig.

Küstenpatent Premium www.kuestenpatent-kroatien.at

Partner für den Erwerb des Boat Skipper B

AC Nautik e. U.

Anton-Hubmann-Platz 1

8071 Gössendorf / Österreich

Kontakt

www.kuestenpatent-kroatien.at

Telefon: +43 (0) 67633074163 –

Welche Segelscheine gibt es in Österreich?

Welche Segelscheine gibt es in Österreich?

Die Neue Jachtverordnung – JachtVO wurde mit Datum vom 08.05.2020 erlassen. Nach verschiedenen Änderungen und Korrekturen ist derzeit die konsolidierte Bundesrecht Fassung vom 12.03.2022 gültig.

Wichtige Änderungen und Infos zusammengefasst:

  • Unterscheidung NEU in Jachten mit Motorantrieb und Jachten mit Motor- und Segelantrieb. Wenn die praktische Prüfung auf einer Jacht mit Segel- und Motorantrieb abgelegt wurde, ist keine eigene Prüfung zum Führen von Jachten mit Motorantrieb mehr notwendig.
  • Der Nachweis von Bordtagen entfällt.
  • Die Frist, zwischen der Theorie- und der Praxis-Prüfung wurde auf 36 Monate verlängert

Geltungsbereich

§ 1. Diese Verordnung gilt für die Zulassung von Jachten zur Seeschifffahrt sowie die Erlangung und Ausstellung Internationaler Zertifikate für die Führung von Jachten.

Begriffsbestimmungen

§ 2. Im Sinne dieser Verordnung gilt als

1. „Jacht“: Fahrzeug mit einer Länge von weniger als 24 m und einer Bruttoraumzahl von weniger als 300 BRZ, das nach Größe, Bauart und Ausrüstung für die Fahrt auf See verwendet wird und für Sport- oder Vergnügungszwecke bestimmt ist; als Jacht gilt nicht ein Ruder- und Paddelboot sowie ein Bootstyp, der in der Regel nur für Fahrten in unmittelbarer Nähe der Küste verwendbar ist;

  1. „Motorjacht“: ein Fahrzeug, das seinen Antrieb vornehmlich durch einen Motor erhält, unabhängig davon, ob auch eine Stützbesegelung vorhanden ist. Eine Motorjacht kann nur durch die Antriebsart Motor betriebs- und verkehrssicher angetrieben werden.
  • „Segeljacht“: ein Fahrzeug, das seinen Antrieb vornehmlich durch Wind erhält, auch wenn ein Motor eingebaut oder angehängt ist. Darunter fallen auch die sogenannten Motorsegler. Eine Segeljacht kann durch die Antriebsart Segel, die Antriebsart Motor oder beide Antriebsarten zugleich betriebs- und verkehrssicher angetrieben werden;

2. „Österreichische Jacht“: Jacht, die nach dem Seeschifffahrtsgesetz – SeeSchFG, BGBl. Nr. 174/1981 in der jeweils geltenden Fassung, zur Seeschifffahrt zugelassen ist.

Befähigungsausweise

Diese Befähigungsausweise/Patente berechtigen zur selbständigen Führung von Jachten im jeweiligen Fahrtbereich, gemessen in Seemeilen (exakt 1852,0 m) von der Küste entfernt (vom Festland oder Inseln).

3. „Watt- oder Tagesfahrt“: die Fahrt in Küstennähe und auf geschützten Gewässern, wie Golfen, Buchten, Lagunen, Flussmündungen oder Watten; die Watt- oder Tagesfahrt erstreckt sich auf einen Bereich von drei Seemeilen, gemessen von der Küste, das ist vom Festland bzw. von Inseln (Fahrtbereich 1);

4. „Küstenfahrt“: die Fahrt zwischen nahegelegenen Häfen entlang der Küste. Die Küstenfahrt erstreckt sich auf einen Bereich von 20 Seemeilen, gemessen von der Küste (Fahrtbereich 2);

5. „Küstennahe Fahrt“: die Fahrt in küstennahen Gewässern. Die Küstennahe Fahrt erstreckt sich auf einen Bereich von 200 Seemeilen, gemessen von der Küste (Fahrtbereich 3);

6. „Weltweite Fahrt“: die Fahrt, die über den Bereich der Küstennahen Fahrt hinausgeht (Fahrtbereich 4).

§ 24. Anforderungen an Bewerberinnen und Bewerber

Bewerberinnen und Bewerber um ein Internationales Zertifikat (IC) für die Führung von Jachten müssen spätestens zum Zeitpunkt der Ablegung der praktischen Prüfung

  • das 18. Lebensjahr, für IC FB1 das 16. Lebensjahr, vollendet haben
  • geistig und körperlich zur Führung einer Jacht geeignet sein.
  • seemännische Praxis aufweisen.
  • Bewerberinnen und Bewerber, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, bedürfen zur Ablegung der theoretischen Prüfung der schriftlichen Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

§ 24. Abs. 3 und 4 – Geistig- und körperliche Eignung

Die geistige und körperliche Eignung ist durch ein ärztliches Zeugnis (wie zum Lenken eines Kraftfahrzeugs der Klasse B, gemäß Führerscheingesetzes), mit der Maßgabe zu entsprechen, dass darüber hinaus ein ausreichendes Farbunterscheidungsvermögen nachgewiesen sein muss.

Vom ärztlichen Zeugnis kann abgesehen werden, wenn ein im Inland zu Recht bestehendes Befähigungszeugnis für die selbstständige Führung von Trieb-, Kraft- oder Luftfahrzeugen oder ein Kapitäns- oder Schiffsführerpatent für österreichische Binnengewässer vorlegt.

Ist für ein solches der Nachweis des Farbunterscheidungsvermögens nicht erforderlich, ist dieser gesondert zu erbringen.

Quelle: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20011169

Allgemeines, aber wichtiges

Bis hier her dokumentieren offizielle Verordnungen, Vorgaben die Anforderungen, die einen Segelschein-Neuling erwarten und die er erfüllen muss, wenn er einen FB2 erwerben möchte, sich der Hohen See nähern möchte.

Fragen – Wie lerne ich am besten Segeln oder wie lange braucht man, um segeln zu lernen? – lassen die Vermutung aufkommen, da hat jemand Größeres vor, will nicht nur mit einer Charterjacht Küstengewässer erkunden. Um Grundkenntnisse des Segelns zu erlernen, sollte ein Kurs auf einem Binnensee den Grundstein legen. Danach wären eine oder zwei professionelle Trainingswochen sinnvoll. Nebenbei sollte man sich mit den Seefunkscheinen und der Pyrotechnik befassen, denn egal wie es weitergeht, daran führt kein Weg vorbei.

Nun schon ein wenig mit der Materie vertraut, heißt es Augen und Ohren auf. Schiffe werden von A nach B quer über den Atlantik überführt und brauchen helfende Hände. Ein Eigner will ein paar Wochen in der Karibik kreuzen, seine Jacht aber liegt in Griechenland und er hasst die lange Anreise per Schiff, fliegt lieber, lässt sein Jacht überführen. So kann man unbezahlbare Praxismeilen und noch mehr Erfahrung sammeln. Segeln lernen braucht viel Zeit und Ideen.

Führerscheinpflicht –aber nicht auf Hoher See

Der österreichische FB2, der „kroatische Boat Skipper B“ und der deutsche SBF See sind alle befugt bei entsprechendem Können die 3 sm bzw. 12 Seemeilen Hoheitsgewässer zu verlassen. Ausklarieren und das war es dann. Die Hohe See erwartet Sie, hält manche Überraschung jeder Art bereit.

Kleiner Vorbehalt

Mit einem Charterboot können Sie nur in den seltensten Fällen ausklarieren, also sollte es schon ein eigenes, hochseetüchtiges Boot mit entsprechender Ausrüstung sein, mit dem die Hohe See befahren wird.

Wer in Kroatien in See stich, wochenlang in der Karibik kreuzt und sich dann durch den Panamakanal in den Pazifik begibt, hat bestimmt nicht nur verkehrte Seekarten an Bord gehabt oder das Schiffsruder hat zeitweilig geklemmt. Das war bestimmt pure Absicht und da die Erde rund ist, kommt man – mit ein wenig Glück – wieder da an, wo man dereinst losgefahren ist. Es kommt auf einen Versuch an.

FB2 – Arbeitsbuch

Was braucht man noch dazu?

oder doch das Küstenpatent B?

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AC Nautik

Welchen Bootsführerschein benötigt man in den Küstengewässern

Küstenpatent Porec

Wird in kroatischen Hoheitsgewässern generell ein Bootsführerschein eingefordert? Werden ausländische Bootsführerscheine anerkannt und wenn ja, welche?

Kroatien, das Juwel unter den Bootsrevieren

Die Republik Kroatien, Mitglied der Europäischen Union, verfügt über einen traumhaften Küstenverlauf von mehr als 1.700 Kilometer Länge. Mehr als 1.000 Inseln, Eilande und Riffe mit kaum überschaubarer Vielfalt an Schönheit von Natur und Kultur bilden ein einzigartiges Bootsrevier, das Paradies für Motorbootsfahrer und Segler. Millionen Kuna wurden in die Infrastruktur investiert, um den Skippern die Ausübung ihres Sports zu ermöglichen, Annehmlichkeiten zu bieten.

Wind und Wetter

Die Winde, die im Gebiet der Adria vorherrschen, sind meist moderat, auch für noch unerfahrene Skipper hinnehmbar. Den Wetterbericht sollte man trotzdem nie außer Acht lassen. Gemäßigte Motorbootfahrer haben ihr Hochzeit zwischen Juni und September.

Variantenreicher Komfort

Eigner kleinerer Motorbote bevorzugen das  Appartement-Angebot mit dazugehörendem Anlegesteg. Während Jachteigner mit Crews gern Übernachtungsmöglichkeiten annehmen, in Ankerbuchten mit bodenständigen Konobas, die zum Mahl laden.

Ankern erlaubt, außer …

Ist ankern erlaubt, ist es in der Regel kostenlos. Doch der Umweltschutz fordert auch hier seinen Tribut. Bojenfelder sollen den empfindlichen Meeresboden schützen, sind aber auch gebührenpflichtig

Chartern – kein Problem

Kroatien, so sagt man, hat derweil Europas größtes Charter-Angebot. Alles was Rang und Namen in dieser Branche trägt, ist in Kroatien vertreten. Entlang der Küste und auch auf den größeren Inseln gibt es Möglichkeiten sich ein Boot oder eine schöne Jacht zu chartern und damit auf Entdeckungstour zu gehen. Dabei wird immer vorausgesetzt, dass der gültige Bootsführerschein vorgelegt werden kann.

Bootsführerschein in Kroatien

Gesetzlich vorgeschrieben ist: für alle motorbetriebenen Boote ein Bootsführerschein und auch für Segelboote ab 2,50 Metern Länge u. a. besteht eine Führerscheinpflicht. Als besonders praktisch erweist sich das „Kroatische Küstenpatent“, der amtliche Bootsführerschein, der Boat Skipper B mit UKW-See-Sprechfunk-Berechtigung.

Den Boat Skipper B machen

Den kroatischen Bootsführerschein kann man kostengünstig in Kroatien machen. Der Ablauf ist relativ einfach. Zunächst melden Sie sich bei einem Ausbildungsunternehmen zum Kurs an. Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie die benötigten Lernmittel, u. a. auch ein mehrseitiges Skriptum, dass Sie ausführlich studieren sollten, denn die den Kurs abschließende mündliche Prüfung im Hafenamt in Kroatien hinterfragt den Stoff intensiv und 15 Minuten können lang dauern. Da zahlt es sich aus, einen Partner an der Seite zu haben, der genau weiß, worauf es ankommt – AC Nautik ist der Profi. Sein Ausbildungsmaterial, seine Unterstützung, sein abschließender Kurs und die Begleitung zur Prüfung, garantieren die hohe Erfolgsgarantie.

Es ist Ihre Entscheidung welchen Kurs Sie wo und wann besuchen, Sie wählen auch den Prüfungsort. Opatija als Kursort und das Hafenamt in Rabac als Prüfungsort hat den Vorteil, nach bestandener Prüfung erhalten Sie umgehend Ihr fertiges Patent, den Boat Skipper B.

Theorie & Praxis

Die behördliche Prüfung besteht ausschließlich aus Theorie und auch der Kurs beinhaltet nur den umfangreichen theoretischen Stoff. Doch Theorie und Praxis sind so verknüpft, dass beide aufeinander angewiesen sind, nichts läuft ohne das Duo Theorie und Praxis. Bevor Sie zum ersten Mal an Bord gehen, sollten Sie einen erfahrenen Skipper anheuern, der Ihnen bei den ersten Seemeilen behilflich, verantwortlich zur Seite steht. Für Tricks und Kniffe ist „learning by doing“ immer noch der beste Weg. AC Nautik ist der geeignete erfahrene Ansprechpartner.

Welche Bootsführerscheine sind zugelassen

In Kroatien werden auch amtliche Bootsführerscheine aus dem Heimatland des Inhabers anerkannt, aber längst nicht alle. Eine offizielle Liste der anerkannten ausländischen Patente finden Sie auf der Homepage des kroatischen Ministeriums für Seefahrt und Verkehr.

https://mmpi.gov.hr/UserDocsImages//dokumenti/MORE/More%201_19/TABLICA%20HR%20MoU%20black%204-1_19.pdf

Funkberechtigung

Die meisten Charterjachten sind mit Funk ausgerüstet und somit muss der Skipper auch über eine UKW-See-Sprechfunk-Berechtigung verfügen. Diese Funkberechtigung ist im kroatischen Küstenpatent der Kategorie B bereits inkludiert.

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AC Nautik

Oberste Schifffahrtsbehörde

Fakten zum FB4 Befähigungsausweis – weltweite Fahrt

Darf so etwas als angewandte Bürokratie bei sinnvoller Verwendung knapper Ressourcen bezeichnet werden? Ein privatrechtlicher Bootsschein ohne rechtes Einsatzgebiet und ohne größere Nachfrage. Seit 2012 zieren nur ca. 220 Patente für große Fahrt gut gerahmt einen Platz an einer Wand. Denn um das Ding mit an Bord zu nehmen, ist es zu teuer erstanden, mit Erinnerungen behaftet und andererseits fragt auf Hoher See niemand danach, es fehlt die Rechtsgrundlage.  

Bei jährlich durchschnittlich 25 Bootsführerscheine der gehobenen Extraklasse (FB4 als S4 oder M4) stellt sich die Frage: warum die Oberste Schifffahrtsbehörde als Binnenland Ressourcen für Bootsscheine „Hohe See“ verbraucht, das werden wenige Besitzer dieser privatrechtlichen Befähigungsausweise beantworten wollen oder die Oberste Schifffahrtsbehörde erklärt sich.

Küstenpatent

Fakten:
Ein österreichischer Staatsbürger, der unter österreichischer Flagge fährt, benötigt theoretisch gar keinen Befähigungsausweis für das Führen von Jachten. In der Regel allerdings schreiben die meisten Küstenstaaten einen Befähigungsausweis für ihre Hoheitsgewässer vor, in der Regel sind das 12 sm bis 20 sm vor der Küste.

Wichtig:
Was viele verwechseln und als gleich ansehen.
1.) Ein gesetzlicher Befähigungsausweis für den Skipper – vorkommen kann auch, dass ein zweiter Skipper an Bord einen Befähigungsausweis haben muss. (Zone 0-12 bis 20 sm)
und
2.) Die Qualifikation für das zu führende Wasserfahrzeug (Notwendig für die Versicherung etc.). Persönlicher Erfahrungswert: Bis dato hat mich meine eigene Bootsversicherung noch nie bei einem Schaden gefragt, welchen Bootsschein ich besitze. Interessiert hat nur, wie es zum Schaden gekommen ist.

Der Faktor Zeit

Man wird nicht in 2-3 Wochen zu einem Profiskipper auf einer 50-Fuß-Jacht auch nicht mit 5-8 anderen Teilnehmern. Tatsache ist, dass jedes Wasserfahrzeug, ob Katamaran oder Segeljacht durch ständiges Üben und die allgegenwärtige Praxis einen Segler oder Nautiker schaffen.
Dabei sollte von Monaten besser Jahren ausgegangen werden. Nicht unerheblich dabei, welches Gebiet sollte befahren werden? Tidengewässer – Raue Gewässer – Mittelmeer – Atlantik oder weltweit? Wie viele Personen sind an Bord, welche Größe hat das Schiff?


Deshalb sind die ständigen Vergleiche, welcher Bootsschein der Beste ist. Wie vieles andere auch entbehrlich und unsinnig.
1.) Die gesetzliche Anerkennung ist beim Befähigungsausweis wichtig (z. B. hat Kroatien viele Kapitäne auf den Weltmeeren)
2.) Mehr Gewicht liegt auf Qualifikation des Skippers. Dazu zählen: wie lange ist e schon Skipper, welche Erfahrungen, in welchen Revieren konnte er ansammeln. Sein persönliches Engagement in Sachen Nautik macht den Unterschied.

Kroatische Bootsführerscheine

Boat Skipper A – 3 sm ( bis 7 Meter Länge 20 PS/15 KW)
Boat Skipper B –  beinhaltet auch den UKW-Funk für Kroatien

Der Führerschein „Boat Skipper B“ ist das kroatische Pendant zum deutschen Sportbootführerschein See (SBF See) bzw. dem österreichischen Fahrtenbereich 2 (FB2)

Alle weiterführenden Patente wie Yachtmaster  A – YM 100 GT (bis 100 BRZ) und Yachtmaster  B – YM 500 GT (bis 500 BRZ)  befähigen, dank umfassender Ausbildung zum Führen und Kommandieren von Motorjachten & Segeljachten

Österreichische Bootsführerscheine

Befähigungsausweis Fahrtbereich 1 – 3 Seemeilen, Watt- oder Tagesfahrt, beschränkt auf 10 m Bootslänge
Befähigungsausweis Fahrtbereich 2 – 20 Seemeilen, Küstenfahrt
Befähigungsausweis Fahrtbereich 3 – 200 Seemeilen, Küstennahe Fahrt
Befähigungsausweis Fahrtbereich 4 – Weltweite Fahrt

Sämtliche österreichische Bootsführerscheine sind ohne inkl. Funklizenz.

Kroatien begrenzt in kroatischen Hoheitsgewässern den Fahrtenbereich 2 auf 30 BRZ und den Fahrtenbereich 3 auf 500 BRZ.

Kroatien und die Skipper aus Österreich

Kroatien besitzt die Reputation, wird international in der IMO (the International Maritime Organization) geschätzt und Kroatien ermöglicht, das Jahr für Jahr tausende Österreicher in Adria und im Mittelmeer mit dem Boot fahren ihr Freizeit an Bord verbringen.

Der kroatische Bootsführerschein, der Boat Skipper B (Bootsführerschein Kroatien) mit Funklizenz für Kroatien, mit diesem Bootsführerschein kann der Binnenland-Österreicher ohne große bürokratische Hürden aber mit viel Sicherheit sein Boot fahren. Wenn, es denn sein soll auch ein Charterboot. Deshalb machen bereits tausende Österreicher das Küstenpatent B und die entsprechende Praxis in Kroatien am Meer.

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Lifebelt / Rettungswesten – Sicherheit im Doppelpack

Lifebelt / Rettungswesten – Sicherheit im Doppelpack

Sicherheit an Bord von Segeljachten oder Sportboten ist nur bedingt ein zu diskutierendes Thema unter Mitgliedern einer Crew. Es reicht normalerweise zu wissen, das automatische Rettungswesten inklusive der Sicherheitsausrüstung an Bord verstaut und im Notfall greifbar sind.

Produkte, die der Sicherheit an Bord dienen, sind in den vergangenen Jahren ausgereifter und komfortabler geworden. Sicherheit im Offshore-Bereich hat einen stark veränderten Stellenwert bekommen.  Betroffen sind nicht nur Rettungsinseln und Notsignale, sondern auch automatische Rettungswesten in Kombination mit Lifebelts.

Tragbare Sicherheit

Das Problem ist bekannt, Rettungswesten und alle, der Sicherheit an Bord dienenden Hilfsmittel, können nur Leben retten, wenn sie getragen, rechtzeitig angelegt werden. Das gilt für die robusten, preiswerten Feststoff-Rettungswesten genauso wie für die automatischen Rettungswesten mit ihrem unübertroffenen Tragekomfort.

Chance zum Überleben

Doch zur Sicherheit an Bord gehört mehr als die automatische Rettungsweste für jeden an Bord. Bei hoher See (7) bis sehr hohe See (8) bietet die Rettungsinsel die einzige und letzte Chance, bei Schiffsverlust zu überleben. In dieser Grenzsituation muss diese Sicherheitstechnik von der Crew unter Stress perfekt zu bedienen sein.

Am Gurt überleben

Der Lifebelt (der „lebensrettender Gurt“) ist ein Gurtgeschirr für die Sicherung von Seeleuten an Bord eines Wasserfahrzeuges. Er verhindert das Über-Bord-Gehen in kritischen Situationen.

Unter Bergsteigern und Klettersteig-Spezialisten gehört die „Berg-Variante“ des Lifebelt, der Klettergurt mit Klettersteig-Set zur Standard-Ausrüstung. Eiserne Regel ist, dass immer mindestens eine von zwei mit Karabinerhaken versehenen Sicherungsschlaufen am festen Sicherungsseil eingehängt sein muss.

Lifebelt auf See

Das Gurtgeschirr besteht aus breiteren Gurten, die unter den Achseln und gegebenenfalls unter dem Schritt durchgeführt und am Körper befestigt werden. Am Gurtgeschirr befindet sich ein D-Ring, daran wird ein Karabinerhaken der Sorgleine befestigt, das andere Ende wird an festen, sicheren Schiffsteilen eingehakt. Durch diese Verbindung soll verhindert werden, dass eine Person über Bord fällt, bei Schwerwetter über Bord gespült wird oder abstürzt.

Für die Freizeitschifffahrt ausgelegte Geschirre enthalten – im Gegensatz beispielsweise zu einem Klettergurt – nur einen dünnen Gurt zwischen den Beinen. Dieser soll lediglich verhindern, dass das Geschirr samt Weste über den Kopf rutscht, wenn der Träger ins Wasser fällt. Sitzgurte werden in aller Regel nur noch bei Arbeiten in der Takelage benötigt – vielleicht eine Fehleinschätzung, wenn bewusst wird welche Kräfte bei Sturm und Schwerer See freigesetzt werden, gestandene Männer durch die Gegend katapultiert werde.

Sorgleine

Die Sorgleine (Lifeline), ursprünglich ein kurzer Tampen, besteht heute meist aus einem Gurt aus Nylon oder einem ähnlichen Material mit zwei oder besser drei Karabinerhaken. Modelle mit drei Haken – einen am Anfang, einen in der Mitte und einen am Ende – erlauben ein Wechseln, ohne je die Sicherung komplett lösen zu müssen. Die Gesamtlänge der Sorgleine inklusive Haken darf 2 Meter nicht überschreiten.

Gurtgeschirr

Das Gurtgeschirr besteht aus Gurten, die unter den Achseln und gegebenenfalls unter dem Schritt durchgeführt und am Körper befestigt werden. Am Gurtgeschirr befindet sich ein belastbarer D-Ring, daran wird ein Karabiner-Haken der Sorgleine befestigt, das andere Ende wird an festen, gesicherten Schiffsteilen eingehakt. Das Einhaken soll verhindern, dass eine Person über Bord fällt, bei Schwerwetter auch über Bord gespült werden kann. Freizeit-Skipper verwenden Gurtgeschirre, die nur ein dünnerer Gurt zwischen den Beinen sichert. Der soll lediglich verhindern, dass das Geschirr mit der Rettungsweste über den Kopf rutschen kann, fällt der Träger ins Wasser.

Anwendung

Lifebelts werden insbesondere bei schwerer See sowie bei alleinigem Aufenthalt an Bord oder bei Arbeiten in der Takelage angelegt. Es gelten die gleichen Empfehlungen wie für das Tragen der Rettungswesten.

Zur sicheren Funktion muss ein Lifebelt in der Größe richtig eingestellt sein. Der Schrittgurt zwischen den Beinen muss fest sein, um ein Herausrutschen zu verhindern. Die Sorgleine muss jederzeit an einer sicheren und festen Stelle an Bord eingehakt sein. Sicher sind speziell dafür vorgesehene Ösen neben dem Niedergang und am Mast. Auf Deck kann es ein speziell dafür gespanntes Strecktau sein. Damit immer ein Karabinerhaken sicher eingehakt ist, bestehen sichere Modelle der Sorgleinen aus zwei Gurten mit je einem Karabiner.

Rettungsweste mit Lifebelt

Heute werden viele Rettungswesten – besonders automatische – mit integriertem Lifebelt ausgerüstet. Da bei kritischen Situationen ohnehin beides getragen werden soll, ist diese Kombination nützlich und bequemer zu tragen als zwei unabhängige Ausrüstungen. Schwere Unfälle auf See passieren meist durch Nachlässigkeit, Rettungswesten und Lifebelt werden viel zu spät angelegt. Was beim Autofahren zur Pflicht wurde, sollte auch an Bord gelten, vorbeugende Sicherheit, rettet Menschenleben.

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Die JachtVO-2020 – die Tiden im Mittelmeer – der FB 2

Die JachtVO-2020 – die Tiden im Mittelmeer – der FB 2

Die Jachtverordnung vom 8. Mai 2020 sollte ein Befreiungsschlag werden, sollte alte, bestehende Fehler im Bereich des IC eliminieren und andere Punkte, die in die Kritik der Fachwelt geraten waren, beseitigen. Bestehende Fehler zwangen zum schnellen Handeln.

Seit Mai ist die neue Jachtverordnung ausgegeben und prompt steht auch diese wieder in der Kritik. Kritiken, die schon beim Entstehen eingebracht worden sind, fanden keine Berücksichtigung und wollen auch auf Dauer nicht verstummen.

Einer der Kritikpunkte erfahrener Nautiker ist, dass teilweise Prüfungsinhalte vom Fahrtenbereich 2 auf die Fahrtenbereiche FB 3 und FB 4 verlagert wurden. Wodurch der FB 2 zwar abgespeckt wurde, dadurch aber zu einem Schein für Küstengewässer ohne erhebliche Tiden degradiert wurde und umgehend den Beinamen „Adria-Schein“ bekommen hat.

Für den FB 3 (bis zu 200 Seemeilen von der Küste bzw. von den Inseln) sind Fragestellungen zur Gezeitennavigation außerhalb der 20 Meilen kaum relevant. Außerdem stellt sich die Frage nach dem Tidenhub im Mittelmeer.

Ebbe und Flut im Mittelmeer

Es gibt sie im Mittelmeer, aber im Vergleich zu den Gezeiten an der Nordsee sind diese nur minimal. Der Meeresspiegel sinkt und steigt an den meisten Küsten nur um wenige Zentimeter. Am höchsten ist der Unterschied in Italien bei Venedig (100 cm), in Triest (120 cm) & bei der Stadt Gabès am Golf von Gabès (200 cm).

Der Mond entfaltet seine Anziehungskraft auch am Mittelmeer aber durch die Meerenge bei Gibraltar kann innerhalb so kurzer Zeit nicht genug Wasser fließen, dass der Meeresspiegel deutlich gesenkt werden kann wie an der Nordsee. Aus diesem Grund sind die Gezeiten im Mittelmeer nicht so ausgeprägt.

Was kostet ein Küstenpatent?

Küstenpatent

Was kostet ein Küstenpatent?

Die Kosten für die Ausbildung variieren je nach Anbieter

Ein Kurs inklusive Lernmaterialien kostet durchschnittlich ca. 180 €. Dazu kommt die offizielle Prüfungsgebühr von etwa 120 €, sie muss vor der Prüfung im Hafenamt in Kroatien entrichtet werden. Eventuell anfallende Reise- und Übernachtungskosten sind ebenfalls zu berücksichtigen.

Bootfahren ist eines der schönsten Hobbys. Es gibt unendlich viele Boots-Modelle in den verschiedensten Ausführungen und Bauarten und es gibt fast ebenso viele verschiedene Bootsreviere mit unterschiedlichsten Anforderungen an die Boote, Yachten sowie an den Skipper oder Bootsführer.

Österreich ein Binnenstaat

Will man als Österreicher mit Wohnsitz in Österreich ein Boot fahren, wird das Schiffsführerpatent – 10 m gebraucht. Dieser klassische staatliche Bootsführerschein erlaubt Kleinfahrzeuge mit einer maximalen Länge bis 10 m auf österreichischen Binnengewässern und Wasserstraßen zu führen.

Das „Kroatische Küstenpatent“, auch Boat Skipper B genannt, ist für Österreicher mit Wohnsitz in Österreich nur in kroatischen Küstengewässern gültig.

Warum wird ein Bootführerschein gebraucht?

Fernab des hektischen Alltags bedeutet für viele Menschen, Bootfahren grenzenlose Freiheit und Ruhe zu finden. Für sie ist das Boot, ein idealer Ort sich zu entspannen – Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen, indem man den sanften Bewegungen der Wellen lauscht. Um ein Boot selbst zu steuern, braucht man in Österreich ab 6 PS einen amtlichen Bootsführerschein.

Das Kroatische Küstenpatent

Will man im wohlverdienten Urlaub ein Boot chartern – die kroatische oder italienische Küsten erkunden, benötigt man das „Kroatische Küstenpatent“, den „Boat Skipper B“ mit UKW-See-Sprechfunk-Lizenz. Es ist weder schwierig noch zeitaufwendig, dieses Zertifikat zu erwerben. Mit einer Brise Abenteuerlust und viel Interesse an der Nautik, kann jeder innerhalb kurzer Zeit Kapitän eines Bootes sein.

Mit dem „Boat Skipper B“ können Segelyachten, Segelboote und Katamarane, Motorboote und Jetfahrzeuge geführt werden. Diese Fahrzeuge sind hierbei auf eine Länge von etwa 20 Meter oder 30 Bruttoregistertonnen beschränkt. Für den Privatgebrauch kann dieser Führerschein ab dem 16. Lebensjahr erworben werden, soll das Patent kommerziell genutzt werden, ist die Vollendung des 18. Lebensjahrs Voraussetzung.

Kompetenter Anbieter

Angebote für Schulungen sollten immer genau geprüft werden, es gibt immer wieder Anbieter mit versteckten Zusatzgebühren, die als „amtliche Gebühren“ aufgeführt werden. 

AC Nautik der Anbieter. Hier ist der faire Anbieter mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis und ohne versteckte zusätzliche Kosten.

Der Schulungsanbieter AC Nautik arbeitet seit über zehn Jahren seriös und kompetent und ist der ideale Ansprechpartner für alle nautischen Kurse, Ausbildungen und Schulungen an der kroatischen Küste. AC Nautik stellt alle Unterlagen zur Verfügung, mit denen zu Hause zur Vorbereitung auf Kurs und Prüfung gelernt werden kann. So ist es absolut kein Problem den Vorbereitungskurs – dank der immer kompetenten Beratung – an einem Wochenende zu absolvieren und die Prüfung zum Küstenpatent im Hafenamt zu bestehen.

Bei AC Nautik zahlen Sie derzeit für das Eco Leistungspaket ab 135 €, für das Premium Leistungspaket plus 169 €, dazu kommen die Prüfungsgebühren im Hafenamt von ca. 120 €. AC Nautik setzt auf faire Preise und hat immer eine transparente Kostenübersicht.

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Bootsführerschein Kroatien – AC Nautik

Küstenpatent

Bootsführerschein Kroatien – AC Nautik

scheut keinen Vergleich mit den Kollegen

Länder-Vorschriften

Für jedes motorisierte Sportboot wird in Kroatien ein Sportbootführerschein benötigt – und auch für nicht motorisierte Boote von über 2,50 m Länge. Für Ruderboote, Paddelboote und Surfbretter wird kein Sportbootführerschein verlangt.

Gemäß der Führerscheinvorschriften in Österreich für Binnen/-Seegewässer besteht eine Führerscheinpflicht für Motorboote mit einem Verbrennungsmotor über 4,4 kW oder mit einem Elektromotor über 500 Wat Leistung.

In Deutschland wird der Führerschein erst bei einer Motorisierung von über 15 PS zwingend notwendig.

Gültige, anerkannte Patente

Für die Küstengewässer in Kroatien ist das kroatische Küstenpatent, der Boat Skipper B mit UKW-See-Sprechfunk-Lizenz der allgemein gültige Bootsführerschein für Motor- und Segelboote.

Skipper aus Österreich benötigen für die Kroatischen Küstengewässer den Befähigungsausweis.

Als österreichische Befähigungsausweise für das Führen von Jachten gelten die vom Österreichischen Segel-Verband (Segelboote u. -yachten und vom Motorbootsportverband für Österreich (Motorboote und -yachten für verschiedene Fahrtbereiche ausgegebenen Führerscheine – hier FB 1 und FB 2.

Befähigungsausweis für Tages- und Wattfahrt – Fahrtbereich 1 (FB 1)

Dieser Befähigungsausweis berechtigt zur selbständigen Führung von Jachten im Fahrtbereich 1 (FB1). Das umfasst die Fahrt in Küstennähe und auf geschützten Gewässern in einem Bereich von drei Seemeilen von der Küste entfernt (vom Festland oder Inseln).

Befähigungsausweis für Küstenfahrt – Fahrtbereich 2 (FB 2)

Der Befähigungsausweis für Küstenfahrt berechtigt zur selbstständigen Führung von Jachten im Fahrtbereich 2: das ist der Bereich von 20 Seemeilen, gemessen von der Küste.

Funk-Lizenz

In keinem der Befähigungsausweise ist eine Funk-Lizenz inkludiert. Wer ein Funkgerät an Bord nutzen will, muss je nach Seegebiet entsprechende Funkzeugnisse besitzen. In Kroatien ist auf fast allen Charterbooten eine Funklizenz vorgeschrieben.

SRC

Short Range Certificate

Amtliche Berechtigung zur Ausübung des Seefunkdienstes im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) für UKW (Reichweite bis ca. 35 sm) auf Sportbooten.

International und unbefristet gültig.

In Deutschland ist der Sportbootführerschein See ist die amtliche Fahrerlaubnis zum Führen von Sportbooten auf den Seeschifffahrtsstraßen. Auf den Seeschifffahrtsstraßen (in der Regel bis zu drei Seemeilen) ist der Sportbootführerschein mit dem Geltungsbereich Seeschifffahrtsstraßen („SBF See“) zum Führen von Sportbooten mit Antriebsmaschine (Motorboote und Segelboote) vorgeschrieben für Fahrzeuge mit einer größeren Nutzleistung als 11,03 kW (15 PS).

Eine Segelyacht chartern – welche Bootführerscheine braucht man?

Wer im Urlaub mit einer Segel- oder Motoryacht in See stechen möchte, braucht den Sportküstenschifferschein (SKS). Er gilt auf allen Meeren bis 12 Seemeilen Abstand von der Festlandküste. Voraussetzung für den Erwerb sind der Besitz des Sportbootführerscheins See und 300 Seemeilen Fahrpraxis.

Achtung!

Der deutsche „Sportbootführerschein See“ wird in Kroatien akzeptiert. Es muss allerdings „See“ auf dem Sportbootführerschein stehen; darauf wird geachtet. Alte Sportbootführerscheine See, auf denen „Sportbootführerschein Küste“ oder nur „Sportbootführerschein“ steht, oder ein Sportbootführerschein Binnen werden nicht anerkannt.

Funk-Lizenz

In keinem der klassischen Bootsführerscheine ist eine Funk-Lizenz eingeschlossen. Wer ein Funkgerät an Bord nutzen will, muss je nach Seegebiet entsprechende Funkzeugnisse besitzen.

SRC

Short Range Certificate

Amtliche Berechtigung zur Ausübung des Seefunkdienstes im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) für UKW (Reichweite bis ca. 35 sm) auf Sportbooten.

International und unbefristet gültig.

Kroatisches Küstenpatent

Der Boat Skipper B mit UKW-See-Sprechfunk-Lizenz, so der offizielle Name des allgemein als Küstenpatent bezeichneten Bootsführerscheins ist nicht nur für die Erkundung der kroatischen Adriaküste die beste Wahl.

Der Boat Skipper B berechtigt dazu: Segelboote und Motorboote bis 30 GT (das sind Boote – je nach Bauart bis zu 20 Meter Länge) zu führen. Die Erlaubnis gilt für Segel- und Motoryachten, Katamarane und Jetfahrzeuge; die Motorleistung ist nicht begrenzt. Erteilt wird die Erlaubnis ab 16 Jahren, bei kommerzieller Nutzung ab 18 Jahren und nur für den Fahrtenbereich III).

Der Schlüssel zum schönsten Boots-Revier der Welt

Kroatien verfügt über eine 1.700 Kilometer lange, traumhafte Adria-Küste. Die über 1.000 Inseln, Eilande und Riffe tragen viele wohlklingende Namen und nur wenige sind ganzjährig bewohnt. Kroatien besitzt eines der schönsten Boots-Reviere der Welt. Sie erhalten nach bestandener Prüfung, den begehrten Schlüssel zu diesem Paradies – das Küstenpatent, den Boat Skipper B mit UKW-See-Sprechfunk-Lizenz. Man wird Sie beneiden, wenn Sie – am Ruder stehend, den Kurs bestimmend – aus dem Hafen laufen.

AC Nautik – der Profi für das Küstenpatent

AC Nautik – der Profi – ist seit vielen Jahren kompetenter, seriöser und erfahrener Spitzen-Ausbilder für das kroatische Küstenpatent, den „Boat Skipper B mit UKW-See-Sprechfunk-Lizenz“. Die Erfolgsbilanz der Kursteilnehmer liegt weit über dem Durchschnitt. Informationen unverbindlich durch den kostenlosen, telefonischen Support. Wir beraten Sie gern umfassend über unser breites Leistungsangebot.

Telefon: +43 (0)6763074163 – Mo bis Sa: 9 – 22 Uhr, sonntags: 14 – 22 Uhr

Der Weg wird zum Ziel

Der Weg zum Küstenpatent B von der Anmeldung über den Kurs bis zur bestandenen Prüfung ist weder steil noch steinig. Alle notwendigen Informationen erhalten Sie auf der Website von AC Nautik.

  • Die Anmeldung zum Kurs erfolgt elektronisch über das Internet.
  • Nach wenigen Tagen erhalten Sie die Anmeldebestätigung und die notwendigen Kursunterlagen nebst Skriptum.
  • Die Vorbereitung zum Kurs und zur Prüfung liegt nun bei Ihnen. Mit dem Skriptum sollten Sie sich auseinandersetzten und es verinnerlichen.
  • Den letzten Schliff und die Feinheiten bringt dann am Tag vor der Prüfung im Hafenamt der Vorbereitungskurs.
  • Haben Sie zwischenzeitlich Fragen, hilft Ihnen der Support per Telefon oder E-Mail.
  • Um den Ablauf der Kurseinheit und um die Prüfung kümmert sich AC Nautik. 
  • Ihre Konzentration richtet sich ganz auf das Skriptum.

Wichtig:

In Kroatien sind fast alle Charteryachten mit UKW-See-Sprechfunk ausgerüstete, für sie besteht für See-Sprechfunk-Lizenz-Pflicht.

In Kroatien gilt für alle Boote und Schiffe mit Motor Führerscheinpflicht.

Opatija, die „alte Dame“ und ihre Tourismus–Tradition

AC Nautik

Opatija, die „alte Dame“ und ihre Tourismus–Tradition

Die Stadt Opatija – am Fuß des Učka-Gebirgsmassivs – hat etwa 12.500 Einwohner und ist 18 km von der Metropole Rijeka entfernt. Opatija ist ein Seebad auf der Halbinsel Istrien im Nordwesten Kroatiens. Zu Zeiten der Donaumonarchie war es mondänes Seebad und Winterkurort, ein Kurort von einer üppigen subtropischen Vegetation umgeben.

Die davor liegenden Inseln und der dahinter liegenden Gebirgszug Učka schützen Opatija und seine Riviera vor den starken einheimischen Winden und sorgen über das Jahr für ein mildes und angenehmes Klima.

Opatija wird als eine der schönsten Städte Kroatiens genannt. Immer grün bewaldete Hänge ziehen sich entlang der Küste und bilden eine traumhaft schönen Kontrast zum kristallklaren glitzernde Meerwasser der Adria. Zum unvergessliches Erlebnis wird ein „Spaziergang“ auf der annähernd zwölf Kilometer langen Uferpromenade „Lungomare“ entlang der Riviera von Opatija.

Opatija, heute liebevoll mit Kosenamen wie „Perle des Tourismus“ oder als „die alte Dame“ belegt, führte bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ein durchaus beschauliches Dasein als Fischerdorf mit 35 Anwesen und einer Kirche.

Das Blatt wendete sich, als ein Kaufmann aus Rijeka Baugrund für die zu bauende Villa Angiolina und weiteren Grund für den anzulegenden Park kaufte und er seine Pläne mit viel Gefühl und Geschick zu traumhafter Wirklichkeit werden ließ.

Binnen kürzester Zeit wurde die Villa Angiolina zu dem Feriendomizil für gekrönte Häupter, was infolge einen Besucherboom auslöste. Alles was Rang und Namen hatte, darunter Kaiser, Könige, Zaren, bildende Künstler und Schriftsteller wurden zum Publikum des aufstrebenden Seebades Opatija. Hier waren die Sommer nicht zu heiß und die Temperaturen ganzjährig wohltuend mild, so dass hier in traumhafter Lage und standesgemäß überwintert werden konnte.

Die Villa Angiolina, Anlass und Basis für den Aufstieg des Fischerdörfchens zum feudalen Seebad, erstrahlt nach der Renovierung wieder in ihrem alten Glanz und beherbergt heute das Kroatische Museum des Tourismus, das den Werdegang des Fremdenverkehrs mit zahlreichen Dokumenten, Fotografien, Plakaten usw. eindrucksvoll dokumentiert. Allein die prachtvolle Innenausstattung ist es wert, die Villa zu besuchen und daran anschließend, den Park mit seinen exotischen Gewächsen zu erkunden.

Sehenswertes gibt es in Opatija an vielen Orten. So im Sveti-Jakov-Park der barocke Marmorbrunnen und auf den Felsklippen die Bronzefigur einer jungen Frau mit einer Taube (Möve) in der Hand. Beachtenswert auch die verstreut stehenden Villen aus der Blütezeit von Opatija, so auch der vierstöckige Prachtbau von 1884 – das Grandhotel Kvarner mit seiner extravaganten Ausstattung oder die Villa Madonna an der Franz-Joseph-Promenade, das Liebesnest des Kaiser Franz Josef und seiner Geliebten.

Lohnend ist ein Spaziergang auf der „Marsala Tita“, der „Prachtmeile“ der Stadt Opatija, die von luxuriösen Villen, eleganten Geschäften, Hotels und Cafés flankiert wird, sie gewährt einen interessanten und vielseitigen Eindruck in die Exklusivität des Seebads.

Um das faszinierende Ambiente von Opatija zu genießen, ist ein Bummel auf der herrlichen Uferpromenade die richtige Einstimmung. Zahlreiche Restaurants mit schönen Terrassen und einladender Speisenkarte säumen die vor über hundert Jahren angelegte Promenade „Lungomare“. Sie windet sich kurvenreich der Küstenlinie folgend, endloslang über zwölf Kilometern zwischen Opatija und Lovran. Auf diesem sehr Spazierweg laden viele Bänke – unter schattenspendenden Pinien oder Lorbeerbäumen – zum Verweilen ein

Badevergnügen

Opatija – oft als Seebad bezeichnet – besitzt eigentlich keine natürlichen Strände. Aber es gibt an den künstlich angelegten Badestränden und Meerwasser-Swimmingpools genügend Möglichkeiten, um dem Badevergnügen zu frönen.  Auch am sogenannten Stadtstrand, der zwar nur aus einer betonierten Liegefläche besteht, dafür aber mit Liegestühlen und Sonnenschirmen –die man je nach Bedarf mieten kann – ausgestattet ist.

Badesachen sollte man stets griffbereit haben, denn von der zwölf Kilometer langen Promenade kann man überall ein erfrischendes Bad im Meer nehmen.

Bootssport

Segler können unterhalb des Hotels Admiral in der hauseigenen „Admiral-Marina“ anlegen, die auch für „Nichtgäste“ zugänglich ist und über eine gute Ausstattung verfügt.

Tauchen

Taucher und Schnorchler fühlen sich am Kiesstrand von Medveja in ihrem Element. Der hinter Lovran gelegene Ort bietet gute Möglichkeiten für interessante Tauchausflüge in der Umgebung.

Surfer

Der ebenfalls künstlich angelegte Slatina-Strand bietet neben guten Bademöglichkeiten auch einen Surfbrett-Verleih.

In Kroatien den Bootsführerschein machen

Küstenpatent

In Kroatien den Bootsführerschein machen

Freie Fahrt mit dem Kroatischem Küstenpatent B

In Kroatien boomt der nautische Tourismus wie nie zuvor. Segeltörns und Bootsfahrten an der kroatischen Küste erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Deshalb ist für die schönste Zeit im Jahr nichts besser als sein eigener Kapitän zu sein, den Kurs selbst bestimmen zu können, wenn man es liebt auf dem Wasser zu sein.

Auf solch maritime Abenteuer muss keinesfalls verzichtet werden. Sie besitzen noch keinen Bootsführerschein? In Kroatien können Sie das Kroatische Küstenpatent B kurzfristig erwerben.

 

Das schnelle Patent

Das Küstenpatent Boat Skipper B ist ein klassischer Bootsführerschein. Er berechtigt Sie zum Führen von Motor- und Segelyachten, Katamaranen (alle mit UKW-Funk) und Jet-Skis.

Das Kroatische Küstenpatent B ist ein amtlicher Boots- und Yachtführerschein, er gilt nicht nur für Kroatien, er wird europaweit anerkannt. Außerdem unterliegt das Kroatisches Küstenpatent B keinem PS-Limit und gilt für Schiffe bis zu 30 Bruttoregistertonnen, was einer Jacht bis ca. 18 Meter Länge entspricht.

 

Wie sind die Kosten, wie lange dauert der Bootsführerscheinkurs

In der Regel dauert der Vorbereitungskurs einen ganzen Tag und die mündliche Prüfung am nächsten Tag ungefähr 15-20 Minuten. Wenn das Skriptum vorher intensiv gelernt wurde, ist die Prüfung fast ein Kinderspiel und man hält gleich im Anschluss sein Kroatisches Küstenpatent B in den Händen und es kann sofort „Freie Fahrt voraus“ heißen.

 

Die Kosten für die Ausbildung variieren je nach Anbieter ein wenig, für einen Kurs inklusive Lernmaterialien ist mit ungefähr 180 € zu rechnen. Vor der Prüfung muss noch im Hafenamt von Kroatien eine Prüfungsgebühr von ca. 120 € entrichtet werden. Des Weiteren sollten eventuell anfallende Reise- und Übernachtungskosten berücksichtigt werden.

Es werden Kurse in Porec, Pula und Rijeka angeboten. Sie sollten unbedingt darauf achten, dass die Bootsschule ein eingetragenes kroatisches Unternehmen ist oder eine kroatische Partnerfirma hat.

Die Firma AC Nautik ist ein professioneller, kostengünstiger Anbieter für die Kurse, die in Österreich und auch in Kroatien durchgeführt werden. Gut ausgebildete Trainer begleiten Sie durch den Kurs und die Prüfung, bis Sie Ihr Kroatisches Küstenpatent B erfolgreich abgeschlossen haben.

Warum also nicht den Erwerb des Kroatischen Küstenpatents B mit einem Kurz-Urlaub an der Küste Kroatiens zu verbinden?

Küstenpatent
Küstenpatent